Zum Inhalt springen

Helge

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    4.510
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    63

Alle erstellten Inhalte von Helge

  1. Nein, keineswegs 😉 Wenn Du eh‘ Impulse „links und rechts“ zählst, bist Du m.E. schon weiter als die Funktionalität des ESS, weil Du auch große Differenzen wieder ausregeln kannst. Und die 1000Hz-Impulse werden ja weit verwendet (gab es da nicht auch was für Leicina oder Beaulieu?).
  2. Die PID-Theorie war auch weniger für Dich gedacht (darüber haben wir uns schon bei der Entstehung von Synkino ausführlich ausgetauscht), als eher allgemein als Information und, um das Master/Slave-Thema noch mal konkret mit der Quarz-Steuerung zu verknüpfen. Ich weiß jetzt nicht mehr (in dem Wust von Posts), ob Du Deine Schaltung schon mal vorgestellt hattest. Aber, wenn Du die Impulse eh‘ schon zählst, dann wäre Master/Slave ja schon dabei 🤗 Das „BVS“ akzeptiert noch die Impulse, die vom Projektor kommen (Ist-Zahl), die m.W. Rechteckform haben. Vom Tonband (ursprünglich von der Kamera) kommend kann es wohl nur die bei Nizo und Agfa und anderen üblichen 1000 Hz-Bursts. Hier im Forum hat mal irgendwann jemand auch die genaueren Spezifikation dieser Impulse hinsichtlich Pegel gepostet, ich finde den Post aber nicht mehr…🥺 - man kann aber evtl die spezifizierten Testpegel aus dem von @Theseus verlinkten Service Manual entnehmen. Die werden vom BVS auch ausgegeben, um auch Filme ohne O-Ton synchron nachvertonen zu können. Noch zum TCA955: da würde mich mal außerhalb dieses Threads interessieren, wie der genau funktioniert. P.S.: ich denke nicht, daß irgend jemand von Dir den Nachbau des „BVS“ erwartet (ich zumindest nicht), die Infos dazu dienen eher einem Überblick über das funktionale Prinzip. Schließlich war Braun m.W. der einzige Hersteller im Super 8 Geschäft, der etwas derart ausgefeiltes als integralen Bestandteil je anbot, vor 40 Jahren halt mit den damaligen Mitteln. Es sind auch viele Funktionen heute obsolet angesichts der Audio-Möglichkeiten am PC.
  3. @Friedemann Wachsmuth hier noch zwei ausgemessene Bilder der Impulsausgabe meiner Nizo Professional: 1) die Impulsbreite von 15 ms: 2) der Impulsabstand von 57 ms (meine Kamera macht 17,5 B/s statt 18 B/s): zu den Pegeln und Impedanzen kann ich leider nichts sagen.
  4. Das ist natürlich Super! So schlimm ist die Qualität ja nicht, ich habe den lesbareren Schaltplan 😉
  5. Hier noch der Schaltplan des Visacustic Steuergerätes:
  6. Das geht auch digital. Ich exportiere meine Audiodateien aus Audacity nach Fertigstellung als 4-Kanal WAV. Das läßt sich z.B. mit einer einfachen LogiLink 7.1 Channel USB Sound Box in Quadrophonie abspielen ("Nutz"-Sound in Stereo auf den Front Lautsprechern, Impuls für das Visacustic Steuergerät auf dem Center).
  7. Vielleicht, um die Regelungen mal etwas (regelungs-)technischer zu betrachten (ein längerer Text, sorry): eine echte Regelung vergleicht den Sollwert gegen den Istwert (also die tatsächlich anliegende Drehrate des Antriebes). Das ist schon alleine deswegen erforderlich, weil es sogenannte Störgrößen gibt (mechanischen Widerstand im gesamten Getriebe, Temperatur der Kupferwicklung des Gleichstrommotors, mechanischer Widerstand des Films beim Transport). Zudem sind so recht einfach die vielen, unterschiedlichen Geschwindigkeiten einfach realisierbar (beim Visacustic 2000 sind es 4). Bei den alten Projektoren wurden m.W. tlw. Synchronmotoren eingesetzt, oder man hatte ein dickes Poti, um den Motorstrom einzustellen und damit dem Warmlauf und allem anderen Genüge zu tun. der Visacustic und bestimmt auch der Bauer haben eine echte Regelung der Motordrehzahl über einen entsprechenden Impulsabgriff. Der Sollwert ist aber nicht für eine unsynchronisierten Zweibandton geeignet, da nur per RC-Glied hergestellt (wo, wie ich den Schaltplan und das Datenblatt verstehe). was soll geregelt werden? die Drehzahl (wie heute) aber deutlich genauer, eben mit den paar ppm eines modernen Quarzoszillators. Dazu könnte m.E. eventuell (habe ich nicht überprüft) den vorhandenen TCA955 verwenden? Man ersetzt quasi die schlechte Frequenzreferenz des Bausteins durch eine externe Quelle. Dazu mal den Schaltplanteil: oder die Bildzahl, also das, was das Visacustic Steuergerät macht und was hier auch als "Master-Slave"-Betrieb bezeichnet wird. Hier kommt der Sollwert von einem externen Impulsgeber, der im Regler gezählt wird, der wird verglichen mit den gleichermaßen gezählten Bildern des Projektors, eine Abweichung führt zu einer Korrektur der Motordrehzahl prinzipiell arbeitet der vorhandene Drehzahlregler nach dem Prinzip eines P-Reglers mit einem D-Glied zur Beschleunigung am Anfang. Ohne I-Anteil wird immer eine zu berücksichtigende Regelabweichung bleiben (dem P-Regler immanent) oder man spendiert einen I-Anteil. Da die Störgrößen einigermaßen übersichtlich sind (keine allzu großen Temperaturschwankungen, keine völlig verschiedenen Filmmaterialien etc.) hat man damals vermutlich im betriebswarmen Zustand einfach die Potis so eingestellt, daß die Regelabweichung dafür ausgeglichen war und ging davon aus, daß die Regelabweichung ansonsten zu gering ist, um bemerkt zu werden. Das Visacustic Steuergerät hat (wiederum prinzipbedingt) keine dauerhafte Regelabweichung, es ist ein reiner I-Regler mit P-Anteil sozusagen. Damit ist es natürlich prädestiniert für einen Quarz-Zusatz, man muß sich darüber keine Gedanken mehr machen. Zu den Anwendungsfällen einer solchen, quarz-stabilisierten Steuerung: Um (ebenfalls quarz-stabilen) Ton unsynchronisiert parallel zum Bild ablaufen zu lassen. Es bleiben das Problem des Startpunktes und der Regelabweichung. Der Startpunkt ist kein großes Problem, solange der Hochlauf des Projektors einigermaßen stabil ist, oder die Ton-Wiedergabe bei laufendem Projektor sozusagen fliegend gestartet wird (z.B. durch ein elektronisch lesbares Bild o.ähnl. im Vorspann). Bei der Regelabweichung habe ich noch keine Idee, wie groß die überhaupt ist...? Um mit einer Film- oder Videokamera das projizierte Bild abzufilmen. Da sehe ich sozusagen schwarz, denn auf welche Phase der Projektion eines Bildes würde sich dieses Aufnahmegerät indirekt synchronisieren? Wenn das Gerät eine genügend lange Belichtungszeit pro Bild hat vermutlich egal Ich filme übrigens Szenen vom Glasscreen mithilfe des Steuergerätes ab, die Impulse kommen dann von meiner Nizo.
  8. Haha, der war gut 😀 Natürlich waren beide Magazine länger parallel publiziert worden, es gab aber durchaus einige Überlappungen. Auch die Cine 8-16 hatte wiederholt sehr technische Artikel, die Schmalfilm sehr viele nicht-technische Artikel über die ganze Schmalfilmer-Szene. Die Cine 8-16 wurde im wesentlichen durch ein kleines Team von Enthusiasten gemacht und getragen, der Aufwand war erheblich. Zum Ende trug nicht nur der Rückgang der Abonnenten bei, sondern m.E. auch fehlende Manpower. Es ist höchst achtenswert, daß es Jürgens Super8-Magazin gibt, aber Printmagazine haben es speziell in diesem Bereich heute doppelt oder dreifach schwer, das zeigen die Erfahrungen mit den beiden hier erwähnten Magazine. - immer weniger Leser von Printmedien insgesamt - eine nur noch kleine Gemeinde von Schmalfilm-interessierten - kaum noch Inserenten, deren Beitrag zur Kostendeckung erheblich ist Ob der winzige Markt noch ein zweites, gedrucktes Magazin “ernähren“ kann, sei mal dahingestellt (es wäre tragisch, wenn dadurch das existierende nicht mehr lukrativ wäre). Aber einen Verkauf über Ladengeschäfte (welche sollen das sein?) wird es kaum geben, das ist viel zu aufwändig und teuer. Das Magazin wäre als reines Abo schon teuer genug. Ich denke, wenn es um weitere Inhalte geht, vor allem zur Technik wird man online fündig, z.B. bei Filmkorn.
  9. Je mehr „D“, um so besser, so hat man in der Anfangszeit der CD zumeist gehandelt, denn umso besser war damals üblicherweise das Ergebnis (und umso teurer die CD) 😎
  10. Da hast Du sicher recht, wenn es um den Unterschied komprimiert/unkomprimiert geht und nicht nur um den Workflow digital->analog. Und sicher mag es noch einzelne Studios geben, die den vollständigen analogen Weg anbieten können.
  11. Das digitale Format ist da eher nebensächlich.
  12. Äh, doch 😀 M.W. werden alle heutigen Studioaufnahmen rein digital durchgeführt und natürlich auch digital weiter verarbeitet, ob da nun am Ende ein Streaming-Angebot draus gemacht wird, eine CD oder eine analoge LP…
  13. Das Magazin ist wieder mal voll gepackt und inhaltlich abwechslungsreich. Der Artikel über Zack Moores Super8-Projekt in Spielfilm-Länge ist interessant und Respekt einflößend. Leider sind allem Anschein nach eher unscharfe Standbilder abgebildet, ich hoffe, so sieht am Ende nicht der ganze Film aus… Der Beitrag über die Schmalfilm-Subkultur in Argentinien hat mir sehr gut gefallen, da hätte ich durchaus zukünftig gerne mehr darüber. Die Entstehung der Eumig Nautica fand ich (als Ingenieur) hoch interessant und durchaus erstaunlich. Daß der Bericht über Heinz Thiele bei mir ein déjà vue auslöste, hatte ich schon erwartet. Dennoch schön, daß es wieder mal ein lebendiger Beitrag über die oft in den Hintergrund tretende Geschichte des Normal 8 in das Magazin geschafft hat!
  14. Mein Single Malt steht schon vor mir und ich schmökere schon 😉
  15. Dann hast Du ein Exemplar, das vermutlich jemand nach dem Artikel aufgebaut hat…😎
  16. Das war ja auch nur ein Beispiel, aufzuzeigen, daß Quarzstabilität ein Kinderspiel ist, wenn man mal den angefragten (deutlich anspruchsvolleren) Slave-Betrieb mal hat. Die erreichbare Genauigkeit ist mit den hier besprochenen, abgeglichenen und Temperatur-kompensierten Oszillatoren noch mal deutlich besser. Ich schaue mal, ob ich den Schaltplan des Visacustic-Steuergerätes finde, und ob man den schlichten, bildgenauen Regelteil ausschneiden kann. Die meisten anderen Features dürften für die Mehrheit der heutigen Anwender uninteressant sein. Aber der reine Regelteil lässt sich eventuell auch für den Bauer nachbauen…
  17. Das würde in Deutschland genauso gehen, wenn es hierzulande einen Einzelhändler oder Privatmann gäbe, der davon noch ein paar hat und die bei eBay anbieten würde. Und es geht nach meiner Erfahrung zumindest in GB und USA auch zumeist einfach vom Hersteller. Ich habe in meiner aktiven Zeit solche Teile als Muster an meine Firmenadresse liefern lassen, große Firma (sehr große Firma) als potentieller Kunde bewegt da viel. Natürlich scheuen die Hersteller den überproportionalen Aufwand, auch noch Privatpersonen mit Kleinststückzahlen zu beliefern, dafür haben zumeist weder die Leute, noch die erforderlichen Prozesse. Gesetzliche Vorschriften, die das verbieten gibt es kaum (evtl erforderliche Gewährleistung gewähren), aber interne Regeln.
  18. Ich fand die vermutlich teure Flasche Cognac (Remy, Courvoisier?) und die daneben stehende Holzkiste (kubanische?) interessanter😎 Was ist in der Tasse? Ich freue mich ebenfalls auf das neue Heft, trinke aber lieber einen rauchigen Single Malt dazu 😉
  19. Es ging zuletzt um die UWL (Ultra Wide Lens) von Schneider Kreuznach, die es für die Nizo Kameras gab. Die wurden über den Zoom und tatsächlich in dessen Makrobereich scharfgestellt 😉.
  20. Kann ich nur bestätigen ☹️ Ich habe da sehr (!) gemischte Erfahrungen gemacht. Eine Aufnahme von der Filmbörse 2022 (war Teil meines auch ansonsten stellenweise katastrophalen Films, den ich im April gezeigt hatte) war eher unscharf. M.W. kam Braun/Nizo erst mit den 60er Tonfilm-Kameras auf die Idee, eine feste Rastposition für die UWL am Zoom im Makrobereich vorzusehen… Mit den anderen muß man viel üben.
  21. Liegt Deine Priorität auf "Zoom" oder auf "6 mm"? Bei den Zooms kenne ich auf Anhieb auch nur die genannten Spitzenmodelle, aber für die 6mm Brennweite könntest Du einen Weitwinkelvorsatz auf viele Kameras montieren oder eventuell Festbrennweiten erwägen (bei Kameras mit Wechseloptik).
  22. Man sollte Linhof nicht vergessen, aber die Kameras sind dann schon sehr speziell. Ich kann mich in meinem Leben an genau zwei Begegnungen mit Linhof Kameras in freier Wildbahn erinnern…
  23. Naja, Leitz liefert schon ordentliches und wohl (nach neuesten Informationen) auch mit großem wissenschaftlichem Erfolg…. In Japan spielen nach meiner Erfahrung historische Technologien nie eine wirklich wesentliche Rolle. Dort war das Bessere schon immer der natürliche Feind des Guten. Als ich 2004 das erste Mal dort war, wurde z.B. schon massenhaft von (japanischen) Touristen mit Handykameras fotografiert, statt mit kompakten Digicams. Ich wurde mit meiner analogen SLR da schon beäugt, wie ein Wesen von einem anderen Stern. Damals war analoge Fotografie schon auf reiche Käufer von Leicas, Hasselblad oder zweiäugige Rolleis begrenzt, die man bei Yodobashi noch in einer Ecke fand ;zusammen mit analogen (japanischen) Voigtländer Kameras. Schmalfilm war auch auf Festen oder Schrein-Umzügen überhaupt nicht vorhanden. Vielleicht findest Du noch was in den teuren Fotogeschäften in Roppongi, die sich eher in der Nähe von Fujifilm entwickelt haben (wenn es die noch gibt), die hatten die neuen Nobelkameras aus Europa immer als erste, noch bevor die Fotogeschäfte im Rhein-Main-Gebiet sie zu Gesicht bekamen.
  24. Freud hätte seine Freude. Und ich dachte immer, derartige Fehlleistungen seien eine Folge der zu meiner Grundschulzeit gerade eingeführten „Ganzheitsmethode“ (genauer Ganzwortmethode) beim Lesen-Lehren 🤣, aber dafür seit Ihr vermutlich beide zu jung….
×
×
  • Neu erstellen...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

  I accept

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.