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Martin, ich schätze Dich sehr, aber Du siehst ein bißchen sehr schwarz, sogar viel zu schwarz. Wenn man den Preis eines Kodachrome 40 aus den 70igern von ca. 20 DM über die Inflationsrate auf heutige Kaufkraft umrechnet, dann kommen 35€ raus. Wenn man dann noch berücksichtigt, daß der Absatz vielleicht ein Tausendstel von damals ist, sind die Preise verständlich. Auch für die Entwicklung. Das Gesamtpaket, das Klaus erwähnt sollte m.W. 70€ kosten, allerdings mit direktem Scannen. Schmalfilm ist heute teuer, sehr teuer sogar aber es war schon immer teuer, und hat sich noch nie an Leute mit knapper Kasse oder an die normale Bevölkerung armer Länder gerichtet, so bitter das auch klingen mag. Um den Film günstiger anzubieten, vor allem für Studenten müßte man ihn subventionieren. Tak hat mal geschrieben, daß er für seine Perforationsmaschine Subventionen des japanischen Staates erhielt, weil dieser die Nutzung des analogen Films fördern möchte. Allerdings muß man sich auf der anderen Seite fragen, ob so eine Subvention in Europa nötig ist, angesichts des Runs auf den Film, der ja bei 55€ rasch ausverkauft ist. Vielleicht wären ja einzelne Projekte in Schulen und Filmhochschulen sinnvoll?
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Der Film wird ja (Verfügbarkeit vorausgesetzt) bei Click & Surr und bei Andec für 55€ angeboten (und etwas teurer bei Wittner), da braucht man dann hoffentlich keinen risikobehafteten Versand aus USA mehr.
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Das ist sicher richtig, nur machen das vermutlich nur ein paar Prozent. Zum Einen braucht man den Splitter und die befüllbaren Kassetten, zum Anderen viel Übung und viel Zeit (vor allem am Anfang). Preislich sicher attraktiv, aus 32€ DS 8 (30m) mach man 4 Kassettenfüllungen á 8€ (ohne jetzt die wiederbefüllbaren Kassetten und die Zeit zu rechnen).
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@k.schreierDer Schlag war aus meiner Sicht nur die Folge des kaum noch vorhandenen Absatz, auch wenn der sich gerade von Tot nach Scheintot etwas erholte. Ich habe das ca. 5 Jahre vorher in den USA beobachtet, wo Diafilme schon langsam aus den Regalen der Fotogeschäfte verschwanden und Kodachrome gar nicht mehr angeboten wurde. Im Grunde wurde da der Ausstieg schon eingeläutet. Man darf auch nicht vergessen, daß es diese problemlose Methode mit dem Versandbeutel so m.W. nur in wenigen Ländern (nur in Deuthschland + ?) gab. Kodak hätte den Film vermutlich kaum vom Markt genommen, wenn man damit noch richtig Geld hätte verdienen können.
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Vielleicht noch das Bild, es zeigt, wieviel Glück wir eigentlich haben, daß es überhaupt noch Filme gibt: Zeigt halt den Gesamtumsatz von 1995 bis 2011. Super8 ist nur ein ganz, ganz kleiner Teil davon.
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Du hast die Frage oben ("...echt mau....warum?") eigentlich unten schon beantwortet. Der normale Urlaubs- und Hobbyfilmer gibt eben nicht ca. 75€ für 3 Minuten (Roh-)Film und Entwicklung aus. Super8 wurde 2-mal hart getroffen, zum Einen mit dem Einzug von Video in den 80igern und 90igern (viel billiger/Minute und Ergebnis sofort sichtbar), zum Andern terminal tödlich durch den Einzug der digitalen Bewegtbildaufnahme (wenn analoges Video noch relativ aufwendig und verlustbehaftet nachzubearbeiten war, hatte sich das mit digitalem Video auch erledigt). Während ersteres die analoge Fotografie kaum getroffen hat, war dann auch dort ziemlich Schluß mit der Digitalisierung, aber m.E. ist analoge Fotografie immer noch auf höherem Niveau (nicht so teuer, kaum Aufwand in der Nachbearbeitung, Filme in jeder Drogerie). Es gibt 3 Farbnegativfilme von Kodak in Super8. Vermutlich auch nur, weil das Rohmaterial auch bei den Profis Verwendung findet. Kann man bei Andec, Click & Surr, Wittner und bei Kosak selbst kaufen.
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Gleichlaufproblem beim Braun Visacustic 2000
Helge antwortete auf Prof. Abronsius's Thema in Schmalfilm
Hat leider gestern dann doch nicht geklappt, melde mich.- 16 Antworten
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Filmschnitt mit Spalter und Kitt. Titel werden am PC erzeugt und ausgedruckt und dann manuell/„analog“ weiter bearbeitet und abgefilmt. Es wird nichts gescannt! Ton nur noch digital und SEParat.
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Hallo Simon, danke für die detaillierte Präzisierung. Daß auch die anderen Silberhalogenide mit Anteilen in der Schicht vorhanden sind, bzw. sein können war mir zwar bekannt, aber keineswegs in diesen Details (ich hatte mit Absicht verallgemeinert, denn auf das Entfernen von AgBr kommt es in dem hier diskutierten Kontext an).
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Gleichlaufproblem beim Braun Visacustic 2000
Helge antwortete auf Prof. Abronsius's Thema in Schmalfilm
Ich schaue mir morgen mal meine Konfiguration an, vielleicht habe ich dann noch eine Idee- 16 Antworten
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Gleichlaufproblem beim Braun Visacustic 2000
Helge antwortete auf Prof. Abronsius's Thema in Schmalfilm
Ein Film war dabei eingelegt? Das mit der Helligkeit muß ich erst selbst überprüfen, dann melde ich mich dazu noch mal (wird erst morgen was). zu Deinem Problem: ich denke, daß der Signalweg von der Signalquelle zum Steuergerät oder die Verarbeitung im Steuergerät gestört ist. Hast Du alle Kabel an der Stelle schon mal getauscht?- 16 Antworten
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Gleichlaufproblem beim Braun Visacustic 2000
Helge antwortete auf Prof. Abronsius's Thema in Schmalfilm
@Prof. Abronsius wenn Du den Projektor über das Steuergerät direkt betreibst (Taste „manuell“ gedrückt), kannst Du dann den Projektor mit stufenloser Geschwindigkeit und ohne ruckeln oder Sprünge betreiben? Wenn ja, dann funktioniert die Steuerung des Projektors durch das Steuergerät problemlos und der Projektor selbst wäre zunächst mal als Fehlerquelle ausgeschlossen.- 16 Antworten
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Ich denke, daß ich davon noch Ergebnisse haben müßte (irgendwo) ?
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Ich denke auch, das Experiment ist hier das wichtigste. Ich habe als Jugendlicher habe ich aus glattem Papier und u.a. rotem Blutlaugensalz selbst ein experimentelles, silbergraues Fotopapier hergestellt, das hat großen Spaß gemacht. Ich habe dann 6x9 Fotoplatten vom Großvater darauf „abgezogen“. Ich kann mich nur gerade nicht an die genaue Zusammensetzung der lichtempfindlichen Schicht und des Entwicklers erinnern, aber das ist ja auch schon 45 Jahre her.
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Hmm, eigentlich bildet sich komplexes ClAgCl nur in konzentrierter Salzsäure, zudem liegt in der Schicht ja kein AgCl sondern AgBr vor (also Bromid). Sehr rätselhaft...?
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Thiosulfate sind der hauptsächlich wirksame Bestandteil normaler Fixierbäder.
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Wie gesagt, ich kann nicht erkennen (zumindest aus chemischer Sicht), was Kochsalz hier gegenüber Wasser beschleunigen kann. Es wäre aber möglich, daß es physikalische Wirkung auf die Schicht hat, aufgrund des Lösungsgefälles.
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Nein, die 3 Silberhalogenide AgI, AgCl und AgBr sind alle sehr schlecht in Wasser löslich. Kochsalz löst auch kein Silber, ich vermute, NaCl in der „Fixierlösung“ hat keinerlei signifikante Wirkung gegenüber Wasser. Die Silberhalogenide sind m.E. nur in einer Thiosulfat-Lösung löslich. Wasser alleine zum Fixieren dürfte ewig dauern, evtl müßte man das mal testen (1 Woche wässern statt Chemie).
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@Freund.Filmsammler Nun, dann hast Du das vermutlich nicht verstanden, oder Du hast keine Lust, bzw. kein echtes Interesse nachzufragen ?
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Versehentliches Doppelposting
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Und, was hat er geantwortet? Oder postest Du hier einfach vor Dich hin, statt bei Jürgen direkt nachzufragen...? Dann wirst Du lange warten müssen... (ich verrate ein Geheimnis: click&surr kann man per E-Mail anschreiben, das hatte @Mich wohl gemeint, das Ergebnis kannst Du dann hier wiedergeben)
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Was hat Dir denn nun Jürgen auf Deine direkte Anfrage geantwortet?
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Und was hat Jürgen Dir auf Deine direkte Anfrage an ihn geantwortet?
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45 Grad Schnittbildindikator kenne ich auf Anhieb auch nur für spezielle Nikon- oder Mamya-Mattscheiben