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Wir reden bei Super8 Farbumkehrfilm von einem winzigen Absatzmarkt. M.E. wird es aufgrund der geringen Absatzmengen auch nur geringe Skalierungseffekte geben, d.h., ein eventueller Qualitätsunterschied zwischen Ferrania und Kodak würde wohl kaum proportional im Preis abgebildet. Früher war Ferrania viel schlechter und gleichzeitig viel billiger.... Ich sehr Kodak’s Engagement auch sehr kritisch, da ich Zweifel an der Lukrativität habe und es damit auf wackligen Füßen steht, aber selbst, wenn Ferrania eines Tages erstens unerwartet Farbumkehrfilm liefert und den zweitens genauso unerwartet auch in S8 steht dieses Engagement auf noch wackligeren Füßen.
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Nach so vielen Jahren umprofessionellster Bearbeitung des Themas seitens „Ferrania“ ist Dein treuer Glaube an das Gute im Menschen schon fast rührend, ehrt Dich aber in der Tat! In einem Punkt muß ich Dir aber widersprechen, das Kickstarter-Projekt hat genau damit geworben: der Bereitstellung von Farbumkehrfilm. Es gab überhaupt keinen Grund für irgend etwas anderes die Anlagen zu sichern! Weder für das jetzige, museale Konservieren (man kann sie aber m.W. noch nicht mal besichtigen), noch für einen schadhaften, überall in besserer Qualität verfügbaren S/W-Film hätte irgendjemand Geld gegeben, wozu auch? Nach so vielen Jahren ohne sichtbaren Fortschritt ist es in der Tat ein Totalverlust. Spätestens mit dem Erscheinen des E100D braucht eh‘ keiner mehr einen Farbumkehrfilm von Ferrania.
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Lassen wir es einfach als Totalverlust stehen, ob nun durch Schlamperei (die es auch andernorts gibt), oder durch schlichtes Unvermögen.
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Den alten Herren hilft es dabei, weiter Geld einzustreichen, Farbumkehrfilm gibt es davon auch weiterhin nicht und die Unterstützer werden nach wie vor hinters Licht geführt. Das Geld kann man getrost abschreiben, Ferrania hat völlig versagt.
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Ja, wahrscheinlich das Ausfüllen der Anträge auf Subventionen....
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Derzeit kenne ich bei Diafilmen keine Pläne von Kodak selbst für etwas anderes als den E100D in 35mm. Ich kenne die aktuellen Verkaufszahlen für 120er Farbdiafilm nicht (gibt ja Fuji), daher ist es schwer zu beurteilen, wie attraktiv oder gar lukrativ das für Kodak wäre.
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Ich sehe das genauso, was die mir hinterlassenen Bildzeugnisse betrifft. In meiner Famile wird seit über 100 Jahren fotografiert und ich bin über dieses Erbe außerordentlich glücklich. Zudem waren so einige Beamte dabei, was zu einer teilweise außerordentlich guten Dokumentation und Beschriftung geführt hat. Was meine eigenen Erzeugnisse betrifft, sehe ich das aber differenzierter. Die nachfolgende Generation der "digital Natives" hat einen ganz anderen Zugang dazu. Ich hätte Bedenken, daß es überhaupt Erben für meine "Bilderzeugnisse" gäbe, ob nun digital oder analog. Daher ging meine Aussage in die Richtung, daß ich die Sicherung meiner Bilder und Filme vor allem betreibe, weil ich selbst sie nicht verlieren möchte. Falls es dann doch wieder Erwarten interessierte Erben geben sollte, ist das auch o.k
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Ich sichere meine Aufnahmen prinzipiell nur für mich und nicht für irgendwelche Erben!
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Hier ein Link zu einer Diskussion über die Unterschiede zwischen Pergamin und Azetat. Die Azetat Ergebnisse sind aber nur tlw. auf PP übertragbar. https://www.fotocommunity.de/forum/analoge-fotografie/negativhuellen-acetat-oder-pergamin---38829
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Einfacher Grund: in der Küche und im Bad ist ein Rauchmelder unsinnig, er würde bei Wasserdampf und bei Rauch aus der Pfanne beim Braten ständig auslösen. An allen anderen Stellen sind sie vorgeschrieben. Dem kann ich nur bedingt recht geben. Wenn Dias dazukommen ist es sicher völlig vorbei. Aber eine große Box von Honeywell für 2-3 Ordner kann interessant sein (ca. 16l Volumen), die dann wohl 30kg wiegen würde. (die 11l Version wiegt 25 kg). Der OP hat vermutlich keine Dias und wohl auch keine 600m Rollen? Ich sehe nach wie vor das größte Problem im Mikroklima.
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Die Box ist ja thermisch isoliert und vermutlich einigermaßen luftdicht. Je nach Temperatur am Aufbewahrungsort und den dort vorhandenen Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen kann es zum langsamen Aufbau von hoher Luftfeuchtigkeit durch diese Effekte kommen. Zudem kann Feuchtigkeit, die aus frischen Negativen kommt nicht abgebaut werden. Sicher (aber sehr teuer) wäre ein feuersicherer, gut isoliedrter Schrank mit einer echten Feuchtigkeitsregulierung. Die Aufbewahrung in einem Ordner ist hingegen m.E. in normal temperierten Innenräumen mit typischer Luftfeuchtigkeit kein Problem.
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Ich habe auch so eine Box, die schon über 70 Jahre alt ist. Sie ist nicht luftdicht, hat aber eine umlaufende Asbestdichtung und eine Asbestisolierung. Damit sind sicher höhere Temperaturen für eine gewisse Zeit vom Inhalt abzuhalten, wenn auch der Hauptzweck die Aufbewahrung von Dokumenten und nicht von Negativen ist. Ich würde dennoch keine Negative darin aufbewahren, da ich Bedenken hinsichtlich der Luftfeuchtigkeit hätte, vor allem aber hinsichtlich des Nutzens. Bei einem Feuer im eigenen Heim, wäre Negative sicher bei den wichtigen Dingen, die zu retten wären, aber die würden nie alle in so eine Box passen. Dazu kämmen außerdem Tonnen von Dias (ca. 80 Boxen), die mindestens so wichtig wären, für die aber eine ähnliche Aufbewahrung völlig ausgeschlossen ist. Daher sicher eine schöne Idee für einen oder zwei Ordner voll (wenn überhaupt), aber darüber hinaus m.E. unpraktikabel.
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Es hängt immer stark vom Messprinzip, bzw. von dessen Spannungsabhängigkeit ab. Z.B. kann eine gut dimensionierte Brückenschaltung die Spannungsabhängigkeit stark reduzieren.
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Das Problem bei der Kombination ist, daß die 2,7 V eben nur eine kurze Zeit später existieren, am Anfang liegt die Spannung bei fast 3,0 V, in der zweiten Hälfte der Lebensdauer werden kaum noch 2,5 V erreicht. Gerade die Alkalizelle (P625U) hat eine ziemlich steile Kurve.
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Ich denke, daß jeder diesen Beitrag genau so verstehen kann, nämlich als eben nicht aggressiv. Dein persönlicher Eindruck ist eben Deiner, aber dennoch völlig übertrieben.
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Das war ja keine Kritik an Dir, sondern nur eine zeitliche Einordnung des ZDF Beitrags durch Patrick. Deine Annahme, man würde Dir einen Angriff auf den Schmalfilm unterstellen ist in Patricks Post noch nicht mal zwischen den Zeilen erkennbar, kannst also ruhig den Schaum wieder vom Munde wischen?
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Es ist ja noch viel schlimmer, bzw. sogar eher umgekehrt richtig. Ich bin in meinem Unternehmen für die Daten einer Entwicklermannschaft von ca. 3500 Personen verantwortlich, dazu gehören höchst professionelle Backup Konzepte. Aber am Ende ist nahezu jedes verlorene digitale Arbeitsprodukt mit entsprechendem (tlw. sehr hohem) Aufwand wiederherstellbar ist. Meine (so abfällig genannten) privaten Fotos sind es in den seltensten Fällen.
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Insgesamt haben SSDs eine niedrigere Ausfallrate, aber wenn es sie dann trifft, dann oft vollständig und terminal. Fehler in den Controllern oder eben ein Schreibfehler können hier genügen.
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Klein und scharf: kompakte Super-8-Kameras
Helge antwortete auf Patrick Müller's Thema in Schmalfilm
„Crossfade“ heißt in der Tat auf Deutsch „Überblendung“, aber ausschließlich im Bereich der Akustik (Tonstudio). Ansonsten haben Simon und auch Klaus völlig recht, ich wüßte nicht weshalb ich in einem deutschen Text „Lap Dissolve“ verwenden sollte/wollte? Der Begriff „Überblendung“ ist 1:1 bedeutungsgleich. “Crossfade“ wäre genauso unnötig, zudem hier falsch. -
Da gibt es gar kein Problem. Kodachrome Dias und S8-Filme überdauern bisher 100 Jahre, S/W-Material (Dias, Negative und Bilder) in meinem Besitz bisher noch viel mehr. Wenn man das Material nicht durch völlig ungeeignete Lagerbedingungen quält hält es sehr lange, ohne besondere Pflege zu bedürfen. Digitales ist erheblich empfindlicher gegen Zerstörung und vor allem gegenüber zukünftiger Inkompatibilität.
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Nun, es bleibt dennoch das Problem, daß ich mich in der tat um digitale Bilder & Filme "kümmern" muß, d.h., die Kompatibilität mit zukünftiger SW im Auge behalten muß sowie die dauerhafte Archivierung und das Backup (nicht miteinander zu verwechseln). Dieses "Kümmern" ist etwas neues (im Vergleich mit Fotos und Filmen) und wird von geschätzten 90% (mindestens) völlig vernachlässigt. Alle meine eigenen Bilder, Negative, Dias und S8-Filme sind ohne jedes dauerhafte "Kümmern" einfach da, unverändert und jederzeit nutzbar. Und das trifft ganz genauso auf z.T. weit über 100 Jahre alte Glasnegative und Abzüge zu. Insofern muß ich @FilmCurlCom zum größten Teil Recht geben.
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@Und tschüüüüsssss! ich denke, Du gehst etwas zu weit (Deine Analogien sind auch völlig absurd), auch wenn ich für Deine Bedenken ein gewisses Verständnis aufbringe. Aber wenn @jacquestatinun plötzlich der Meinung ist, daß bestimmte Aspekte der Bildqualität und Materialkosten für ihn nun so wichtig sind, daß er nun S8 abmelden möchte, dann ist das seine Sache und vor allem seine eigene Bewertung. Darüber kann man fachlich diskutieren, aber nicht darüber, daß er das mitteilt. Das finde ich zumindest völlig in Ordnung, auch wenn ich seine Einschätzung im Detail weitgehend nicht teile. Er hat weiterhin Interesse am Schmalfilm und filmt ja sogar weiter, also ist seine Teilnahme hier auch weiterhin völlig legitim.
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Nun, "draufhalten" kann man mit 16mm genauso wie mit Super8 oder es eben auch lassen, ob nun mit 16mm oder mit Super8. Insofern sehe ich da keine hinreichende Grundlage für das eine oder andere. 16mm bedeutet halt vollständige Umstellung, deutlich größeres und oft teureres Equipment. Für mich ist Super8 schon imemr das gegenteil von "Draufhalten", dafür habe ich bisher mein iPhone. Insofern gebe ich Utschke völlig recht, einfacher und z.T. auch deutlich besser macht man Filme schon seit vielen Jahren mit modernen, elektronischen Aufnahmemedien, die Erkenntnis gibt es nicht erst seit gestern. Für mich hat aber immer das handwerkliche den großen Unterschied ausgemacht.
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41. Filmbörse /CINEMATOGRAPHICA Termin für 2019
Helge antwortete auf Ritter, Michael's Thema in Schmalfilm
Daß Du kommst, sind gute Nachrichten, das andere eher weniger...