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Helge

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Alle erstellten Inhalte von Helge

  1. Schade, die Bilder hätte ich mit meinem Defekt vergleichen können. Die Kamera zu Simon zu geben ist vermutlich eine gute Idee 😉
  2. Viel Geschichte für ein Kameraproblem, daß bei einer H8 auftreten kann. Die Kamera ist alt und vermutlich auch noch nie gewartet worden. Ich hatte ein ähnliches Problem mit einer H8 RX DS8. Die Aufwickelspule wird m.W. auf der Rückseite der Platine von einer Peese angetrieben. Die Antriebsschwäche kann von NV einer „überschmierten“ Peese herrühren oder von einer zu schlecht geschmierten Lagerung des Aufwickeldorns. Ersteres würde ich zu Simon geben, letzteres kannst Du vielleicht vorsichtig und mit wenig Feinöl beheben (so habe ich es gemacht). Stell‘ doch mal ein paar Bilder des Filmsalats ein.
  3. Ja, natürlich - technisch wäre das vermutlich die bessere Lösung. Aber in diesem winzigen Markt der DS8-Filmer kann man halt nicht genügend Geld verdienen, um so ein Szenario zu entwickeln. Super 8 ist groß, bei vermutlich Millionen von Altkameras. Kodak verdient ja am Film, und kaum (wenn überhaupt einen Cent) an der Kamera.
  4. Ob das möglich sein wird, halte ich für unklar, bzw. noch nicht sicher, daß das nicht möglich sein sollte. Man würde halt zusätzliche Leerspulen und -container benötigen. Kann durchaus sein, dass es die geben wird.
  5. Ja, Lichtdichtheit wäre auch aus meiner Sicht das wichtigste Thema. Masshaltigkeit ist da wirklich wichtig, auch auf lange Zeit.
  6. Du musst noch mal genau lesen 😉
  7. https://www.re8mil.com/ dort steht eigentlich alles zu Vorteilen, Konzept, Andruckplatte und Filmlieferung und-entwicklung.
  8. Eine LED deutlich höher zu bestromen ist nicht sehr sinnvoll. Eine Linsenoptik kann selbst bei richtiger Dimensionierung zwar deutlich Licht kosten, es sollte aber eigentlich nicht mehr als 20% sein. Das ist mir schon klar, deswegen meine Bemerkung zu „fair“ 😉 Ohne Kondensor wird vermutlich noch nicht mal die Hälfte auf den Film gebracht, mit könnte es deutlich mehr sein. Auch bei heutigen Halogen-Konstruktionen der Schmalfilm-Projektoren könnte noch einiges an Optimierungspotential verborgen sein.
  9. Das ist jetzt aber kein sehr fairer Vergleich 😉 Du vergleichst da eine eher schlechte LED mit einer sehr guten Halogenlampe (jeweils hinsichtlich Lichtausbeute). Heutige LEDs (mit guter Farbwiedergabe) liegen bei 100 lm/W oder sogar mitunter deutlich darüber, in der Zukunft ist sicher die Region von 200 lm/W zu erwarten. Und mit dem richtigen Linsensystem wäre damit auch definitiv eine höhere Effizienz hinsichtlich der optischen Nutzung des Lichtstroms als bei Halogen möglich (wenn das jemand entwickelt…).
  10. b) ist die einzige Lösung, die sich durch Entwicklung auf der Projektorseite lösen lässt, also „nur“ mit einer optisch-mechanischen Entwicklung auskommt. Das klingt erst mal einfach, verlangt aber Experten, Geld und Zeit, also kaum lohnenswert bei den zu erwartenden, kleinen Umsätzen. a) verlangt eine Halbleiter-Entwicklung, völlig außerhalb jeder Diskussion, kommt oder kommt nicht, aber nicht für Projektoren entwickelt
  11. Helge

    Wolfen Color 200

    Es ist ja kein Farbumkehrfilm, sondern ein Farbnegativfilm. Und natürlich ist das kein Kodak, aber 1) ist der natürlich grobkörniger als ein niedrigempfindlicherer Film 2) ist das halt kein Kodak 😉 3) ist es dennoch lobenswert, als kleiner Hersteller dieses Ergebnis hinzubekommen
  12. Exakt! Wobei b) m.E. entweder durch 1) den „Glücksfund“ einer passenden, aber schon existierenden (und vielleicht weiterhin produzierten) Bündelungsoptik oder 2) eine einfache, kostengünstige Neuentwicklung eines selbstlosen Enthusiasten gelöst werden müsste
  13. Verstehe ich, hängt vom Aufbau, den Winkeln und ganz entscheidend von der Vergütung ab. Aber selbst, wenn es mehr als 10% wären, würde das durch die hohe Lichtausbeute der LEDs locker wettgemacht 😃
  14. Der Kondensor muss natürlich so dimensioniert sein, dass er möglichst viel (wenn nicht sogar alles) vom Abstrahlwinkel der Lichtquelle erfasst, das hatte ich ja in den Bildern dargestellt. 20% Verlust wäre ein sehr hoher Verlust alleine durch den Durchgang durch die Optik, das dürfte definitiv unter 10% liegen, sofern korrekt dimensioniert. Das funktioniert bei korrekter Auslegung auch gut bei LEDs. Es hat halt nur noch keiner gemacht, an eine neue Optik traut sich keiner ran, da reicht es eben nicht, Altteile aus anderen Geräten wiederzuverwenden… Dazu müsste man eine neue Kondensor-Optik berechnen und vor allem auch herstellen 😅 Dafür gibt es aber aus den schon x-mal genannten Gründen vermutlich keinen richtigen Markt (zu wenig Nutzer, immer noch verfügbare, klassische Leuchtmittel).
  15. So ein Konzept, das auf Wärme angewiesen ist, würde mit LED vermutlich nicht oder schlechter funktionieren, da LEDs bei gleicher Lichtleistung nur ca. 15% - 30% der Wärme einer Halogenlampe erzeugen. Warum überhaupt auf LED umrüsten? Natürlich gibt es aktuell noch Halogenlampen für Dia- und Super 8 - Projektoren zu kaufen, aber wie lange noch. Das Thema mit der Farbtemperatur hatten wir ja schon mal, als um Xenon ging. Wenn das Licht weiß ist, also einer echten Farbtemperatur entspricht, adaptiert das Auge. Und man kann zudem bei LED die Farbtemperatur oft wählen, wichtig ist eine gute Farbwiedergabe.
  16. Was ist LES? Das Ding hat gerade mal 1720 lm (lumen), das ist nicht viel. Eine 24V/250W Osram Stiftsockellampe hat ca. 10.000 lm, also ca. das 6-fache. Zudem hat der LED oslon ein ziemlich schlechtes Spektrum, da erwarte ich keine besonders gute Farbwiedergabe...
  17. Im Diaprojektor läuft das so (ohne Kondensor): Die Lampe und der Spiegel werden so zueinander eingestellt, daß die Glühwendel zweimal und exakt übereinander dargestellt wird. Ohne Kondensor geht viel Licht verloren, es wird u.U. noch nicht mal alles abgebildet. Mit Kondensor sieht das dann so aus: Der Kondensor bündelt das Licht auf das Dia und das Objektiv. Diaprojektor | LEIFIphysik Kondensor – Wikipedia Profilscheinwerfer – der König der Scheinwerfer › Production Partner WIKI Durch geeignete Wahl des Kondensors liesse sich m.E. auch eine größere Leuchtfläche der Lampe (also ein LED-Flächenstrahler) auf ein kleineres Bildfenster (Schmalfilm) bündeln. Letztendlich eine Berechnungsfrage und eine Frage der Auswahl des Kondensors (Kugellinse, konvex, konkav ...). Da wäre es m.E. am sinnvollsten, Arbeit hinein zu investieren.
  18. Das ist vermutlich korrekt (und deshalb beim Diaprojektor einfacher). Ich muss da mal ein bisschen genauer hinschauen.
  19. Da tauchen irgendwo Nackerte auf…🤪 Geht in USA überhaupt gar nicht
  20. Hmm? Eigentlich schon… Ich muss da noch mal genauer drüber nachdenken, bin eben erst aus dem Urlaub zurück 😉
  21. Das ist sicher richtig, aber ohne Änderung der Mechanik braucht ein Filmprojektor bei langsamerem Lauf auch proportional mehr Zeit für den Transport und damit auch eine proportional längere Dunkelpause dafür, da hilft auch LED statt Flügelblende nicht, irgendwann flimmert es dann trotzdem.
  22. Es geht sicher auch um den riesigen Stromverbrauch, der deutlich zeigt, wie schlecht durchdacht das Konzept ist. Es wird eben 90% oder noch mehr an Energie ausschließlich zum heizen des Projektors genutzt, die Energiebilanz ist m.E. noch schlechter als bei Halogen oder Xenon. Gebracht (im Sinne eines Vorteils oder zusätzlichen Nutzen) hat das Projekt also erst mal nix. Das ganze ist ein Versuch, der in meinen Augen aus den von Friedemann und mir genannten Gründen erst mal gescheitert ist. Das habe ich verstanden, aber wozu ohne Umlaufblende? Oder ist das ein Uni-Experiment, das die prinzipielle Möglichkeit aufzeigen soll (Proof of Concept?)? (Mein Super 8 Visacustic macht übrigens 0-24 B/s mit Umlaufblende, natürlich nicht flimmerfrei). Naja, ich kenne jetzt wenige Exoten unter den Diaprojektoren, für die es aktuell keine Leuchtmittel mehr gibt, aber da ist der Umbau ja auch einfacher - Stichwort: Kondensor! (wie von @Film-Mechaniker schon erwähnt) Das wäre sicherlich auch ein wirklich zielführender Ansatz für den LED Einsatz in Filmprojektoren, aber einen echten Konzeptwechsel hat das Projekt ja gescheut, man hat sich völlig auf die Elektronik konzentriert und die Optik völlig ignoriert.
  23. Natürlich nicht, es verlangt aber ein anderes Prinzip nichts angepasst
  24. Erwartbar vielleicht, aber nicht ablehnend, und sicher nicht aus Prinzip. Die Nutzung von LEDs für Projektoren kommt immer wieder auf und scheitert regelmäßig am Fehlen einer punktförmigen Lichtquelle, deren Licht fokussiert (gebündelt) durch das Bildfenster leuchtet und dann über die Optik auf die Leinwand abgebildet wird. LEDs liefern eine flächige Lichtquelle, die dann hinter der Bildbühne platziert wird, aber durch das kleine Bildfenster zu wenig Licht liefert, viel weniger als eine punktförmige Lichtquelle mit gleichem Lichtstrom. Diese Schwachstelle ist System immanent. Das sind schlicht Fakten. Wenn ich das beschriebene Prinzip richtig verstanden habe, haben die Leute es genauso gemacht und sind auf die selbe Schwachstelle gestoßen. Statt das Prinzip zu ändern, haben sie schlicht eine der stärksten LEDs verwendet, also vorne viel, viel mehr Energie rein geschoben, um dann hinten etwas mehr rauszubekommen.
  25. Die typischen Platzhalter 😉 Gemeint sind sicher 120V/60Hz (USA) und 230V/50Hz (Europa inkl. UK). 110V gibt es nur noch in der Karibik, 115V ist noch viel seltener. Die Verwendung der (schon lange unzutreffenden) Platzhalter gibt aber schon zu denken.
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