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Wohl nicht, Simon spricht wohl eher vom Thema eines seiner vorherigen Beiträge:
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PET 100 micron (als Kleinbildfilm)
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“You asked for it, you got it [Toyota]”
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Du mußt nicht bloß durch den kurzen Eindruck auf einer Börse oder hier im Forum überzeugen, sondern besonders durch tiefgreifende Fachkenntnis und zuverlässige Produkte. Wenn die ersten Geräte mal positive Eindrücke hinterlassen haben und die ersten Kunden auch noch nach Monaten positives Feedback hinterlassen und in Foren posten, hast Du zufriedene Kunden und daraus kann dann ein nachhaltiger Geschäftserfolg erwachsen. Bis dahin mußt Du noch viel Überzeugungsarbeit leisten und sicher noch viel transparenter werden.
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Dann teste mal, wie von mir beschrieben den Kühleffekt. Du mußt aus meiner Dicht sicherstellen, daß der von Dir neu kreierte Luftweg auch mit entsprechender, ausreichender Luftgeschwindigkeit an den „heißen Stellen“ ankommt und diese durch vorbeistreichen kühlt. Luftkühlung ist keine einfache Geschichte, Du mußt Nebenwege und „Kurzschlüsse“ verhindern.
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Du hast viele zusätzliche Öffnungen in das Gehäuse geschnitten, um die Belüftung zu verbessern. Aus einem eigenen Projekt mit Leistungselektronik weiß ich aber auch noch, daß mehr Öffnungen nicht zwangsläufig mehr Kühlung bedeutet. Es kommt sehr stark auf die Luftgeschwindigkeit und Leitung des Luftstromes an, da können viele Öffnungen das Gegenteil bewirken. Du könntest an der Stelle der Lampe einen kleinen Heizwiderstand installieren und einen Thermofühler in der Nähe installieren, um die Wirksamkeit Deiner Maßnahmen überprüfen. Du könntest sogar mit einem ausreichend großen Widerstand die 250 W Leistung simulieren.
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Da habt Ihr beide recht, aber so weit wollte ich gar nicht gehen. Es ging lediglich darum, daß es gar keinen Sinn macht, die umgebauten Projektoren für derartige Summen zu verkaufen, dann aber nur für den eigenen Einbau haften zu wollen, alles andere nicht zu überprüfen oder keine Wartung auszuführen. @Eremitagewill das professionell aufziehen und investiert auch hier und da etwas, dann muß man auch wissen, wie man Kunden bei Laune hält. Das wird er ohne Zuversicht in seine Geräte zu wecken nicht schaffen. Das kann man über ein Vertrauen erweckendes, technisches Konzept und vet ein plausibles Versprechen tue Lebensdauer erreichen, letzteres nennt man schlicht formal „Gewährleistung“. Da er die bei dem geplant groß aufgezogenen Geschäft eh‘ leisten muß, kann man ihm nur dringend zu einer sorgfältigen Prüfung und Wartung seiner Komplettgeräte raten, Reparatur, Austausch und Ansehensverlust kommen ihn viel teurer. Das hat überhaupt nichts mit Bürokratie zu tun! Natürlich, wenn er eh‘ nur eine Handvoll Geräte verkauft, fallen alle formalen Aspekte nahezu völlig vom Tisch. Kleinserienprojekte wie dieses gehen m.E. nicht wegen der Bürokratie kaputt, sondern, weil sie sich über die plausiblen und pragmatischen Dinge dahinter auch keine Gedanken gemacht haben, es wird nur dann hinterher gerne auf die Bürokratie geschoben. Es gibt noch x andere ganz praktische Fragen, die für das Projekt auch ganz ohne Bürokratie wichtig sind (außer der Frage wie Du @Eremitagemit Reparaturen im ersten Jahr umgehst). Resourcensituation für die Teile, momentan kommt viel aus Schlachtgeräten oder aus der Bastelkiste, Dauerlauffähigkeit der Umbauten etc.pp. Auch wenn man mich der Entmutigung verdächtigen könnte, so sollte man das nicht sehen, Ich möchte eher dazu ermutigen, diese Dinge nicht außer acht zu lassen 😀👍
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Genehmigungsverfahren? Davon hat (noch) keiner gesprochen 😉 Es ging bisher nur um den berechtigten Einwurf von @mamigu, daß die Projektoren, die Du zu verkaufen gedenkst geprüft und gewartet sein müssen. Meine Anmerkung dazu war lediglich, daß Du das eh' machen mußt, weil Du 1 Jahr Gewährleistung geben mußt und weil Du im Geschäft bleiben willst 😀
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Das ist klar, aber für zusätzliche Garantien sehe ich bei dem Geschäftsmodell sehr wenig Spielraum. Das war auch mein Verdacht, aber ich wollte nicht spekulieren. Da die Modifikationen aber nicht selbstständig verkauft werden, könnte das 1 Jahr reichen.
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Du meinst sicher Gewährleistung und nicht Garantie😉 Und die Gewährleistung kannst Du bei gebrauchten Gegenständen m.W. zwar verkürzen, aber nur auf 1 Jahr (statt 2 Jahre bei Neuware), nicht auf 1/2 Jahr. Das spricht schon für eine sorgfältige Prüfung des Projektors vor dem Verkauf.
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Du willst das ja gewerblich machen und anscheinend („…wird unter 2000€ bleiben…“) auch mehr als 1000€ für einen der gepumpten Projektoren Typ A nehmen (mit 250W Lampe, Schaltnetzteil, verbesserte Lüftung und längere Arme), dann solltest Du die Geräte nicht nur gut vorher überprüfen und warten (damit sich für den Kunden die hohe Investition auch lohnt), sondern m.E. mußt Du sogar eine begrenzte Gewährleistung geben. An Deiner Stelle würde ich keinen vollständig geprüften Projektor verkaufen, sonst ist das neue Geschäft schnell zu Ende.
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Der Reflektor schluckt sicher Licht, es geht aber auch einiges an sichtbarem Licht hindurch, neben viel IR. Und die Angaben haben verschiedene Grundlagen. Bei der reinen Stiftsockellampe wird alles abgegebene Licht eingerechnet, bei der Kaltlichtspiegellampe steht „Lumens refer to screen lumens“, d.h. da findet noch mal eine Bewertung statt, was wirklich auf der Leinwand ankommen kann. Und natürlich sind die Messverfahren andere, ein nacktes Leuchtmittel wird üblicherweise in der Ulbricht-Kugel gemessen, eine Reflektorkombination kann man so nicht messen, hier werden z.B. Beleuchtungsstärke-Messungen (Lux) integriert.
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Und was wirst Du nun in den Bauer einbauen?
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Ok, ich lebe noch von älteren „Lampenvorräten“, daher habe ich das noch nicht gesehen. Zudem hat der Visacustic nur 150W. Ich konnte aus der Diskussion jetzt nicht erkennen, ob @Eremitagesuch jetzt schon für eine Lampenversion entschieden hat, und für welche.
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Das wird sich nicht aufgrund des Lichtstroms berechnen lassen! Ich habe die exakten Zahlen nicht mehr parat (Lichttechnik ist 40 Jahre her), aber ich denke das sichtbare Licht hat irgendwas um 1000 lm/W, das wäre also sehr wenig Leistung, die Du mit den vielleicht 200 lm, die Du durchs Bildfenster kriegst in den Film einbringst. Dein „Hauptfeind“ ist aber erstens das Licht, was Du nicht durchs Filmfenster kriegst und das Wärme erzeugt, wo es absorbiert wird und vor allem mit dem Löwenanteil die elektrische Leistung, die von der Lampe nicht in Licht bzw nicht in sichtbares Licht umgewandelt wird, sondern in Wärme/Wärmestrahlung , über 90%. edit: Also ist eine Übererwärmung des Films im Filmfenster nur durch Temperaturmessung erkennbar und m.E. nur durch konsequente, konstruktive Entkopplung zu verringern.
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Die meinte ich auch nicht, ich meinte natürlich die „normalen“ mit 50h und 3400K Man sollte sich nicht täuschen, was man im direkten Vergleich sieht, muß nicht noch nach ein bißchen Gewöhnung sichtbar sein, das Auge adaptiert sehr gut. Entscheidender ist m.E. die Lichtausbeute, der Zuschauer sollte am Besten im Bereich des photopischen Sehens gehalten werden (also Leuchtdichten oberhalb von ca. 5cd/m2. Dazu braucht man schon ca. 25 Lux (mit Film natürlich). Ist man deutlich darunter, nimmt die Fähigkeit, Farben zu sehen immer weiter ab (mesopisches Sehen bis ca. 0,03 cd/m2 mit zunehmender Blauverschiebung). 25 Lux sind bei 2m2 Projektionsfläche schon 50 Lumen x Absorption durch den Film. Wenn wir da von großzügig Faktor 4 ausgehen, werden immerhin 200 Lumen Nutzlichtstrom benötigt. Wenn ich keinen Rechenfehler gemacht habe…
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@Thomas007 ich kenne jetzt auf Anhieb keine Halogenlampe (Kaltlichtspiegel), die nur 3200 K hat? Die Osram Xenophot 64653 HLX 250W 24V hat 3400 K. Und ob nun 3400K oder 3500K macht hinsichtlich eines „weißen“ Lichts bei 5500K sicher keinen sichtbaren Unterschied 😉 Vor allem wenn alle einen Farbwiedergabeindex von 100 haben.
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Bei der Farbwiedergabe gibt es keine große Auswahl😉 Halogen mit 3400K und Farbwiedergabeindex 100. Über die Betriebsspannung kannst Du die Farbtemperatur ein Stück weit nach oben oder unten verschieben. Aber wenn Du eh eine 250 W Lampe planst sehe ich eine höhere Betriebsspannung kritisch (um z.B. eine etwas höhere Farbtemperatur zu erhalten). 10% mehr Spannung bedeutet ca. 20% mehr Leistung (also ca. 300 W) und voraussichtlich etwas mehr als 20% mehr Lichtstrom (wegen der leichten Blauverschiebung).
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Eine Projektionsglühlampe (nicht Halogen) sollte bei ca. 2900 K Farbtemperatur liegen. Eine Halogen-Projektionslampe (Kleinspannungen) liegt bei ca. 3200-3400 K. Insofern würde ich die Farbtemperatur-Steigerung zwar signifikant aber nicht dramatisch nennen. Hauptvorteile sind die in der Tat höhere Lichtausbeute, die kleinere Bauform und der Betrieb mit Kleinspannung.
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Das ist natürlich eine Supersache. Digitaler Ton ist stabil, aber um eine Impuls-synchronisierte O-Ton-Aufnahme anzulegen benötigt man entweder die Steuerbarkeit des Projektors (wie beim Visacustic System), oder einen quarzstabilen Projektor und eine quarzstabile Kamera oder der Ton muß nachträglich eine quarzstabilisierte Impulsspur bekommen, durch das Stretchen und Squeezen, das wir neulich schon mal diskutiert haben, dann kann man ihn an einen quarzstabilen Projektor anlegen.
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Die Impulssteuerbarkeit hätte m.E. zwei wesentliche Vorteile: 1) O-Ton-Filmer haben eine einfache Möglichkeit, ihre Impuls-synchronisierten Tonaufnahmen anzulegen 2) Je nach Aufnahme und Projektor ist die Steuerung des Projektors die bessere Alternative, da Steuerung des Tons zu u.U. hörbaren Schwankungen führen kann. Mein Hinweis war auch keineswegs so gemeint, daß Du das Visacustic Steuergerät nachbauen sollst, sondern die Steuerbarkeit in den Projektor integriert werden sollte (z.B. durch Anschlußkompatibilität mit dem Steuergerät), es gibt ja wohl Möglichkeiten, wie Friedemann sagte.
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Welche Projektoreingriffe benötigt denn Synkino? M.W. keine, außer, daß das zur-Verfügung-stellen eines bildsynchronen Ausgangssignals vermutlich eine gute Idee wäre. Besser für Zweibandvertonung wäre es m.E., die Bauers steuerbar zu machen (Synkino steuert den Ton), z.B., indem man sie mit dem Braun Steuergerät für den Visacustic kompatibel macht. Die komplette Funktionalität des Braun Steuergerätes in den Bauer zu integrieren halte ich für eher übertrieben, die Geräte gibt es immer wieder für meist vernünftige Preise bei eBay
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„Helmut Rings“, der Name stand für mich als relativen ‚Neueinsteiger‘ in Foren und Fachzeitschriften zum Thema Schmalfilm immer als eine Autorität, auch wenn er m.W. zum Beispiel hier im Forum nicht persönlich auftrat. Für mich war dieser Beitrag zum Herstellen guter Klebestellen mit dem Hammann sehr wichtig, als ich mir einen gekauft hatte: Schade, wieder einer der fachkundigen „Alten“ gegangen.
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Interessante „Leihgaben“ sind in den Bildern versteckt, mindestens Leica und Hasselblad habe ich „entdeckt“, aber da ist noch viel mehr drin…😉
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Das mache ich auch oft so, aber ganz ehrlich, so viel tut sich da manchmal nicht mehr…😀