-
Gesamte Inhalte
5.566 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
80
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Alle erstellten Inhalte von Helge
-
Ich hatte es schon ein paar mal in diesem Thread erwähnt, ist vermutlich untergegangen. Eigentlich (nach ursprünglicher Norm) sieht es so aus: Ein (früherer) Ektachrome 160 (E160T) wird ohne Filter und bei Kunstlicht (Schalterposition Lämpchen) mit 160 ASA belichtet. Der exakt selbe Film wird bei Tageslicht (Schalterposition Sonne) mit 100 ASA belichtet, weil der in den Kameras immer 2/3 Blende „gefressen“ hat. Um die Kameras einfach zu halten, wurden Tageslichtfilme mit der gleichen Kerbe versehen, wie ein Kunstlichtfilm mit der selben Empfindlichkeit bei Tageslicht (mit Filter), denn beide wurden ja bei Tageslicht mit der selben Empfindlichkeit belichtet, E160T und E100D haben also die selbe ASA-Kerbe). Damit das funktioniert muss der Tageslichtfilm den Filter ausschwenken, ohne das die Kamera auf Kunstlicht gestellt werden muss. Das macht die fehlende Kunstlichtkerbe. (Manche Kameras verlangen sogar die Schalterposition Sonne zwingend für Tageslichtfilme). D.h., wenn Du eine Kamera hast, die die Kunstlichtkerbe erkennt, müßtest Du eigentlich bei Einlegen des E100D und Schalterposition Sonne ganz korrekt mit 100 ASA belichten. Es gibt aber eine Ausnahme, es gibt Kameras, die für den Ektachrome 160G gedacht waren. Der Film konnte bei Kunstlicht und Tageslicht gleichermaßen und ohne Filter verwendet werden und hatte keine Kunstlichtkerbe. Die letztgenannten Kameras haben dann einfach nur den Filter ausgeschwenkt, aber den Film immer mit 160 ASA belichtet. Kodak hat da schlicht seinen eigenen Standard gebrochen, vielleicht auch, weil es da noch keine populären Tageslichtfilme gab? Ich würde bei Deiner Kamera aber eher eine „normale“ Tageslichtfilm-Tauglichkeit annehmen. Also dann auch keinen Grund für eine +1 Korrektur.
-
Umrüstung eines Bauer P6 auf 150 W Xenpow-Lampe
Helge antwortete auf jacquestati's Thema in Schmalfilm
Entstörung wäre ein möglicher Grund -
Umrüstung eines Bauer P6 auf 150 W Xenpow-Lampe
Helge antwortete auf jacquestati's Thema in Schmalfilm
Kondensator über dem Schalter, also parallel? -
Umrüstung eines Bauer P6 auf 150 W Xenpow-Lampe
Helge antwortete auf jacquestati's Thema in Schmalfilm
Oder so😉 Der Ingenieur denkt halt sofort an ein Relais….😏 -
Umrüstung eines Bauer P6 auf 150 W Xenpow-Lampe
Helge antwortete auf jacquestati's Thema in Schmalfilm
Das Problem könnten Abrissfunken sein, was zu einem höheren Verschleiß führt. Der Strom ist kein Problem, die Spannung ist es. Ich würde eher ein Relais dazwischen schalten. -
Ich habe vor ewigen Zeiten mal mit der Nizo 801macro von der Leinwand abgefilmt. Ich hatte allerdings den Visacustic Projektor über das Braun Visacustic Steuergerät mit dem Impulsausgang der Kamera gekoppelt, so daß Projektor und Kamera synchron liefen. Ohne Synchronität bekommst Du vermutlich ein Flackern oder ähnliches, je nach Projektor und Kamera.
- 51 Antworten
-
- 1
-
-
Ist das eine Selbstbaulösung?
-
Es gab derartige Sucher mit eingebautem, kleinem Monitor für analoge Fotoapparate. Diese gab es als komplette Einheit aus einem Stück, vorne adaptierbarer Okular-Anschluss mit kleiner Kamera, hinten kleiner Monitor, mitunter auch kippbar. Es gab auch Geräte, bei denen der Monitor entfesselt, also getrennt von der Okular-Kamera über Kabel genutzt werden konnte. Ob diese Geräte generell in größeren Stückzahl verkauft wurden, kann ich nicht sagen, heute scheint es keine mehr neu zu geben, wahrscheinlich wegen zu geringer Nachfragen. Für Schmalfilm-Kameras dürfte die Nachfrage noch viel geringer sein. Man kann die Dinger immer mal wieder gebraucht kaufen, aber die Akkus sind oft hin. Du könntest aber 2 Smartphones verwenden und mit WLAN koppeln und dann so etwas nehmen:
-
Naja, er muss irgendwo hinter einer Ausspiegelung sitzen. Das kann natürlich überall seitlich der Stelle sein, wo das Objektiv ins Gehäuse eintritt, er kann auch im Bereich zwischen Objektiv und Sucherokular liegen.
-
Simon hat Dich ein bisschen zu ernst genommen, dafür solltest Du seine Replik auch nicht zu ernst nehmen 😉 Einen Farbumkehrfilm sollte man immer so genau wie möglich belichten, ob nun auf 1/4 Blende genau sei mal dahingestellt 😏
-
Der wird allenthalben sehr gelobt. Ich habe noch einige Selenbelichtungsmesser, die noch gut funktionieren und richtig anzeigen, auch eine Möglichkeit. Oder eben einige Handy-Apps oder ein Handbelichtungsmesser.
-
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das Objektiv ausbauen muss, der LDR wird vermutlich nicht im Objektiv sein, der muss irgendwo im Gehäuse sein. So sieht das schematisch bei der Nizo aus: 8 ist der „normale“ LDR, für den wird quasi aus der Ausspiegelung noch mal ausgespiegelt.
-
Nach diesem Eintrag müsste es ein TTL-Beli sein: https://www.filmkorn.org/super8data/database/cameras_list/cameras_bolex/bolex_680macrozoom.htm Der zweite Beli mit Aussenmessung ist wohl nur für die Langzeitbelichtung, ähnlich wie bei den späteren Nizo Slberlingen.
-
Wenn der LDR offen wäre, läge an Pin 2 eher 0 Volt an (GND). Ich denke, Friedemann hat recht, dass ein LDR, dessen Widerstand sich bei Lichtänderung gar nicht ändert, sehr ungewöhnlich ist. Die Dinger altern zwar (mitunter auch sehr), aber völlig unempfindlich werden sie eigentlich nicht. Entweder stimmt der Schaltplan nicht, oder der Fehler liegt woanders. Vielleicht hat der OpAmp einen Defekt und es fließt ein höherer Strom in den Eingang?
-
Ändert sich die Spannung an PIN 2, wenn sich die Helligkeit verändert?
-
Der Fehler liegt irgendwo vom LDR bis zum Schalter Manuell/Automatisch. Die automatische Auf- und Abblendung sehe ich jetzt erst mal nicht als Ursache. @rebafilm Lötstelle nacharbeiten und Spannung am LDR messen wären auch erst mal meine Empfehlung.
-
Auch die Ledermänner haben 26 akzeptiert, mit dem freundlichen Hinweis, ich soll mir keine Gedanken machen - herrlich entspannt, ich freue mich drauf.
-
Der ist mit PIN 3 des OpAmp IC verbunden, von da aus müsste er sich mit dem Ohmmeter finden lassen, denke ich/
-
Ganz erwartet war das Ergebnis nicht, denn der korrodierte Remote-Anschluss spricht schon für eine unsachgemäße, feuchte Lagerung (z.B. Keller) und es sind verschiedene Schalter im Bereich der Belichtungsmessung vorhanden. Der von Friedemann genannte Elko ist in der Tat ein Kandidat.
-
Erst mal Kontakte reinigen
-
An den Potis würde ich erst mal nichts machen. Aber alle vom Anwender durch Knöpfe von außen betätigten Schaltern und ähnlichem lohnt sich erst mal eine Reinigung mit Isopropyl-Alkohol, der verdunstet hinterher ohne Rückstände. Keinen üblichen Kontaktspray nehmen und erst mal nicht mit Schraubenzieher oder ähnlichem an den Kontakten herumkratzen.
-
Nun, die C16 hatte keine Wechseloptik, (das spielt da auch eine Rolle) und war im Gesamtkonzept m.E. wohl eher eine Kamera für reiche Amateure. Es gab durchaus Umbauten mit im Sucher integriertem Belichtungsmesser, z.B. diese hier von Hr. Pitterling in einem DS8-Umbau mit einem Umschalter 15/17 DIN. Und es gab das Kern Vario mit Automatik für H8 und für H16. Insgesamt hast Du aber vermutlich recht, ein eingebauter Beli widersprach wohl dem Profi-Status.
-
Ich wüßte jetzt nicht, wer Dich beleidigt hätte und womit Angesichts der desaströsen Lage auf dem Gebrauchtmarkt ist natürlich jede gerettete, in Gang gebrachte und genutzte Kamera ein echter Gewinn, egal von welchem Hersteller. Und wenn Jacques Beaulieus rettet, muss man ihn deswegen auch nicht verspotten, denke ich; an seine abfälligen Kommentare hingegen habe ich mich vielleicht schon gewöhnt. Langzeitbelichtung wäre ja genau das, was Dir nun echte Nachtaufnahmen ermöglichen würde, oder?
-
Ohne den kleinen, hellgrauen Taster könnte die Kamera einen Tageslichtfilm nicht als solchen erkennen, man müsste den Sonne/Lämpchen-Umschalter auf Lämpchen statt auf Sonne stellen (damit der Filter nun manuell ausgeschwenkt wird) und der Film würde wie ein 160T nun mit 160 ASA belichtet werden.
-
Nein, wenn es den Fühler gibt, dann belichtet die Kamera aller Voraussicht nach einen E100D auch korrekt mit 100 ASA. Den Sonne/Lämpchen Umschalter solltest Du dann auch auf Sonne lassen. Ob der kleine, hellgraue Taster dabei den Filter korrekt ausschwenkt, wenn ein Tageslichtfilm ohne Kerbe eingelegt wird, kannst Du ja einfach so herausfinden.
