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Helge

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  1. Man sollte es kaum glauben, aber in den paar Jahren seit 1958 ist die Entwicklung doch weitergegangen 😀 (SCNR) Ansonsten muß ich @jacquestatirecht geben, eine eingebaute Spotmessung bei Filmkameras ist mir ebenfalls unbekannt und vermutlich sinnlos, mittenbetonte (evtl nach unten betont) Messung ist da deutlich sinnvoller. Bei meinen R-Leicas hingegen schätze ich die klar definierte Spotmessung (Selektivmessung) sehr, die gibt es aber bei Leica auch erst seit 1968, davor gab es noch nicht mal TTL bei Leica (bei anderen in den frühen 60igern). Insofern ist die kompakte TTL-Technik der kleinen Bolex-Taschenkameras aus dem Jahr 1958 schon beeindruckend. Ein eingebauter Beli ist sehr wichtig, nur mit separatem Beli wird das Filmen (und das Fotografieren) m.E. deutlich weniger spontan und statischer.
  2. Ich denke Simons Anmerkung zielt auf die stärkere Neigung zum Verbiegen als bei Federstahl.
  3. Das hatte ich oben beschrieben, durch die Materialwanderung verschlechtert sich die Röhre, Arbeitspunkte verschieben sich und der Verstärker arbeitet schlechter, bzw. irgendwann gar nicht mehr, verschiedene Effekte treten auf, manche kann man wohl „heilen“ (Bildröhren konnte man früher regenerieren), andere kompensieren, ansonsten bleibt nur der Austausch. Das hat mit Lagerung wenig zu tun, die Effekte werden durch den Betrieb hervorgerufen. Manche Röhren sind heute schwer zu bekommen, gerade die magischen Auge z.T. schwer erhältlich.
  4. @Dent-Jo meinst Du mich? Ich habe nicht von Ausbrennen gesprochen! Es geht um Abdampfen der Materialien und Materialwanderung, habe ich alles schon gesehen (und ich habe früher viele Röhrenradios und -Fernseher repariert 😉). Dadurch verändern sich mit der Zeit die Parameter und Arbeitspunkte, irgendwann muß man sie tauschen. Natürlich halten manche Röhren sehr lange, aber eben nicht so lange wie Halbleiter.
  5. Mittelspannung gibt es nicht in der Elektronik, was Du meinst ist entweder Niederspannung (50V - 1000V) oder Du meinst das Mittelspannungsnetz in der Energieversorgung, da liegt Dir „Mittelspannung“ dann zwischen 1kV und 50kV, wenn ich mich recht erinnere, aber der Begriff ist eh‘ nicht wirklich definiert. Röhren sind mechanisch empfindlicher als Transistoren, Vakuumverlust ist zumeist eine Folge des Alterns durch nachlassende Dichtigkeit an den Anschlüssen oder (m.E. am Häufigsten) durch selbst minimale Herstellungsfehler. Ob das mit heute in absoluten Kleinstserien produzierter Neuware besser wird, sei dahingestellt 😉 Das mit Röhren größere Ausgangsleistungen bei Audioverstärkern möglich sein sollen, halte ich für ein Gerücht, da ist nix stabiler oder kräftiger als heutige Halbleiter-Endstufen 😎, zumindest nicht für übliche Anwendungen. Ich bin allerdings auch von Röhrenverstärken begeistert, weil mich die frühe Technik beeindruckt! Und das ganz spezifische Klirr-Verhalten ist heute immer noch bei Gitarrenverstärkern und so mancher „High End“ Anlage gefragt.
  6. Nun Hochspannung beginnt bei 1000V, die überschreiten Röhrenverstärker eigentlich nie, die Spannungen liegen im Niederspannungsbereich zwischen 50V und 1000V, meistens irgendwo zwischen 150 und 400V. Röhren haben in der Tat mitunter eine erstaunliche Lebensdauer, sind aber dennoch stärker von Alterung betroffen als die meisten Transistoren. Materialwanderung durch Abdampfen und schleichender Vakuumverlust sind irgendwann das Ende.
  7. Weiß ich, wollte das OT Thema jetzt nicht so weit aufbohren.
  8. In welcher Sprache? Im Englischen gibt es condenser, das steht sowohl für den Verdichter, für den Kondensor (opt.) als auch früher für den elektrischen Kondensator, heute nennt man den aber dort nur noch capacitor.
  9. Nee, das deutsche Wort ist Kondensator 😉
  10. Ich würde in der Tat modernere Folienkondensatoren nehmen, anstelle der Metallpapierkondendatoren. Die Parameter sind identisch, Folkos sind kleiner und m.E. langlebiger. Keramikkondensatoren gibt es zwar auch zur Entstörung, sie sind elektrisch super stabil und sicher, weil unbrennbar, aber mechanisch etwas empfindlicher und teurer. Ich würde es Dir überlassen, was Du nimmst (Folko oder Keramik).
  11. Was spricht gegen die genannten bzw. verlinkten Kondensatoren?
  12. Die Frage ist vielleicht, wieviel Meter man dafür bekommt, und wieviel die anschließende Konfektionierung dann je m 9,5 kosten wird (Perforation/Schneiden plus Ablängen auf Spulen und Verpackung)?
  13. Die Bauform ist für die Funktion egal. Ist der Platz so beengt?
  14. Können wir die Diskussion auf den Thread hier begrenzen? Dann muß ich nur einmal antworten 😎 https://www.ebay.de/itm/5x-Polypropylen-Folienkondensator-2-2-F-630V-CBB22-2-2uF-Film-Kondensator-225J-/202600348451 Nimm den
  15. 2uF (Mikro Farad) ist die Kapazität des (keramischen) Kondensators, 450V ist die Spannungsfestigkeit. Wenn da jemand (bzw. der Hersteller) einen mit höherer Spannungsfestigkeit (600V) eingebaut hat, ist das kein Fehler. Ich würde am Besten in der Tat einen mit 600V einbauen, aber mit der gleichen Kapazität (2uF oder, falls heute nicht mehr erhältlich 2,2uF)
  16. Natürlich kann auch ein Kondensator an einem mit Netzspannung betriebenen Kreis defekt sein, das sind dann nur in ganz seltenen Fällen Elkos, aber nahezu alles gesagte gilt da genauso (Polarität zumeist nicht).
  17. Entweder die Kapazität nach Aufdruck identifizieren oder nach Schaltplan. Die notwendige Spannungsfestigkeit nicht vergessen, im Zweifelsfall eher höher als aufgedruckt. Beim Austausch Polarität beachten.
  18. Wenn Du es wirklich geschafft hast, das Gerät vom Netz zu trennen, bevor eine Sicherung fliegt, dann hattest Du Glück. Oder der defekte Elko ist (noch) nicht kurzgeschlossen.
  19. Wenn Elektrolyt-Kondensatoren kaputt gehen, erzeugen sie oft einen Kurzschluß. Zwar gibt es immer andere parallele Schaltungselemente oder sogar parallel geschaltete Elkos, aber zum Einkreisen des defekten Elkos kann ein Messen auf Kurzschluß mit einem Ohmmeter (Gerät vom Netz getrennt) hilfreich sein. Ist eine Sicherung (extern oder im Gerät) rausgeflogen?
  20. Exakt, abwarten! Und mich bitte nicht falsch verstehen, eventuell war „Sammler“ auch ein bißchen zu eng formuliert. Ich meinte als Zielgruppe, die, die nicht bloß filmen, sondern auch an der Geschichte der Geräte interessiert sind - das sind natürlich nicht nur die Sammler.
  21. Hatte mal so eines von Braun, habe mich nie getraut, darauf welche von meinen LPs abzuspielen (die armen Platten).
  22. Alles klar, gerne dann zu einem anderen Artikel o. ähnl.
  23. Gut, ich schaue mal, hoffe, Du hast etwas Zeit 😉
  24. Und wenn Du einen ganz bestimmten (einzelnen) Artikel suchst und weißt in welchem Heft, kannst Du mich gerne kontaktieren, ich kann Dir u.U. mit einem Scan aushelfen…
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