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Deswegen mußt Du das trocken (aber mit eingelegter Kassette) herausfinden. Ich versuche, das zugrundeliegende Problem in wenigen, dürren Worten zu erklären: Die S8-Kassette hat 2 wichtige Kerben, eine, die die Filmempfindlichkeit an die Kamera überträgt und eine die nur bei Kunstlichtfilm vorhanden ist. Um in der Anfangszeit des S8-Films (als neues „Jedermann“ Format, also einfach und preiswert) damit umgehen zu können, hat man den Tageslichtfilmen, die die gleiche Empfindlichkeit haben, wie ein (höher empfindlicher) Kunstlichtfilm, wenn man den mit Filter benutzt auch die gleiche ASA-Kerbe gegeben - das vereinfachte die Elektronik damals deutlich. So hat der E100D die gleiche Kerbe wie der E160T, denn der hat 100 ASA, wenn man den Filter vorschaltet (Punkt 1). S8 war von vorn herein für den einfachen Filmer mit wenig Interesse an allzu verschiedenen Filmen gedacht. D.h., es ging vor allem um Kunstlichtfilm, der bei schwachem Kunstlicht einigermaßen empfindlich ist und bei ausreichend Tageslicht ruhig mit Filter dann weniger empfindlich sein durfte, da war es ja dann auch viel heller, dafür reichten dann 1-2 verschiedene Kunstlichtfilmsorten (Punkt 2). Es gab aber durchaus (anspruchsvollere) Kameras, die für viele/alle Filme vorbereitet waren, und durchaus stufenlos oder zumindest in feinen Stufen ASA-Were verarbeiten konnten und problemlos mit Tageslichtfilmen umgehen konnten (Punkt 3). Nun zu den Kameras (P3): sehr viele, einfachere Kameras können Tageslichtfilme nicht erkennen (P1) und haben an der Stelle der Kunstlichtkerbe keinen Taster, d.h. sie halten jeden Film für einen Kunstlichtfilm und Interpret daher die Empfindlichkeitskerbe als Kunstlichtempfindlichkeit. Hier darfst Du zum einen nie den Filterschalter auf Tageslicht (Sonne) stellen, da sonst der Orangefilter davor sitzt, belichtest aber den E100D wie den E160T, es muß Lämpchen sein. Siehst Du am fehlenden Taster. Der Standardfilm war der K40T, es gibt also auch ganz billige Kameras, die noch nicht mal den Taster für die Erkennung des 160T haben, belichten alles mit 40 ASA (P2) So eine scheint aber bei Deiner Auflistung nicht dabei zu sein😉 Die Nizo „Silberlinge“ (also die „großen“ Nizo Stummfilmkameras), wie die 561 oder die Professional erkennen die Kunstlichtkerbe und schwenken den Orangefilter immer aus, wenn die Kerbe fehlt, die Filmempfindlichkeitseinstellung hängt aber nur am Sonne/Lämpchen-Schalter, bei der Kerbe des E100D (oder des E160T, ist ja die gleiche) sind das dann 100 ASA bei Sonne und 160 ASA bei Lämpchen. Du mußt also Sonne einstellen. Bei den „kleinen“ Nizos sieht das ganz anders aus: https://www.filmkorn.org/justage-der-empfindlichkeit-bei-den-kleinen-nizos/ Andere Kameras belichten immer richtig, da sie zum Einen den Orangefilter ausschwenken und zum anderen dann auch die Filterschalterposition für die ASA-Einstellung ignorieren. Das erkennst Du daran, daß sich der Blendenwert bei Tageslicht-Film und beim anschließenden Umschalten des Filterschalters nicht ändert (Voraussetzung: die Kamera hat den Kunstlichtkerbentaster!). Wenn Du unsicher bist, dann frag‘ vorher hier um Rat 😀
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Sicher, das mit Pro8 war schon klar 😀 Und natürlich ist die S8-Kamera von Kodak immer noch Vaporware, deswegen die regelmäßigen Fragen nach Updates (findest Du alles auf den Seiten vorher) und mein Statement über die wahrscheinlichen Gründe der ewigen Verzögerung. Das mit der Arri war aber dann eher Satire, oder? (Kein S8 und deutlich größer und unhandlicher) Glückwunsch zu Deiner Beaulieu (eine schöne, wenn auch seltene Anekdote), aber kaum eine der vielen „Dachbodenfunde“ wird für schlanke 90€ wieder neuwertig, wenn der Zustand überhaupt noch erreichbar ist (Du siehst ja, was Pro8 für ihre völlig neu aufgebauten Modelle verlangt)
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Ich sehe das eher so wie Schokoprinz, das ist nicht das Forum dafür. Wie nehmen die Regeln, wie sie sind und fertig, das Ziel, ist es, die Veranstaltung durchzuführen.
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Eigentlich wie beim Kauf von anderen Händlern auch, Entwicklung bei Andec oder bei Frank Bruinsma.
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Als Spaßkiste ist das kaum gedacht, für sowas ist definitiv kein Markt mehr da, da nehmen die Leute heute in der Tat eher das Smartphone. Die Kamera ist in der Tat für Profis und Semiprofis gedacht, lies Dir mal die Spezifikation durch und schau Dir mal an, wie heute professionelle S8-Filme produziert werden. Deine rote Prinzessin mit dem Kompendium ist sicher eleganter als die Kodak, aber immer noch eine alte Kamera, eine sehr alte und dazu eine wartungsintensive, aber (wenn es eine von Pro8 ist) das beste, was man ohne eine wirklich neue Kamera heute bekommen kann (dafür auch mindestens so teuer wie diese).
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Und damit wären wir bei den (gar-nicht-semi) professionellen Anwendern. Das ist sicher alles schon mal so oder so ähnlich in diesem oder anderen Threads zum Thema gesagt worden, aber von Zeit zu Zeit tut ein Update gut.
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Um den Berufsfilm in Hollywood geht es natürlich hier nicht, da hast du selbstverständlich recht, aber das ist mehr als offensichtlich. Es geht Kodak im Wesentlichen um die vielen Käufer von vielen Tausend S8-Farbnegativfilmen, die damit filmen und das nicht nur zum Spaß (semiprofessionell), sondern damit auch Geld verdienen, vor allem im Internet. Aber ich wiederhole natürlich nur, was eigentlich schon irgendwo in den ersten der vorherigen 30 Seiten gesagt wurde. Das sind Kodaks Motive, die ich für völlig valide halte. Aber Kodak riskiert natürlich, daß der noch „brummende“ Film-Markt dich demnächst abkühlt (u.a. auch durch den Mangel an zuverlässigen Aufnahmegeräten), und dann das eh‘ schon schwierige Potential für eine wirklich fabrikneue S8-Kamera mit modernerer Tontechnik nicht mehr lohnenswert ist.
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Das gilt für jeden (absolut) jeden Aufnahmeträger, hat also gar nichts mit der Kodak Kamera zu tun. Ich zähle mich im Übrigen nicht zur Zielgruppe. Und derzeit scheint S8-Film gut zu laufen, daher halte ich Unken für unbegründet. Es gibt alles zu kaufen (Negativ, Umkehr, S/W). Du hast einiges übersehen und zudem meinen Text mißverstanden😉
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Ich vermute, Du hast Dir nicht alle 30 Seiten des Threads angetan. Viele (evtl sogar alle) Deiner Punkte wurden schon ausführlich diskutiert und m.E. auch beantwortet. Die jüngste Super8-Kamera ist jetzt mi . 35 Jahre alt, die meisten der “100000”, die Du anführst sind viel älter, die ältesten immerhin 55 Jahre. Nahezu allen hat das Alter zugesetzt, mal mehr, mal weniger. Vieles läßt sich heute reparieren, aber da gehen schnell mal ein paar 100€ drauf, und das zumeist ohne Garantie. Zudem läßt sich nicht alles reparieren, gerade Klaus‘ Thema im Beitrag davor die Aufwickelfriktion der antiken Stücke betreffend ist eine Herausforderung, die manchmal gar nicht gelöst und oft nicht dauerhaft gelöst werden kann. Dazu kommen x elektronische Defekte, die mangels Ersatzteilen und mangels Detailkenntnissen oder genauer Dokumentationen mitunter gar nicht repariert werden können (poppen auch immer mal in diesem Forum auf). Kodaks Zielgruppe sind Leute, die mit dem Filmen Geld verdienen, also Leute, die sich auf die Kamera verlassen müssen. Selbst ein gut gewartetes Objekt kann noch so einige Überraschungen verbergen. Dazu kommt die fehlende Möglichkeit, O-Ton synchron aufzuzeichnen (von ein paar Speziallösungen mal abgesehen, wie ich sie nutze). All das hat Kodak vor 5 Jahren bewogen, diesem Markt der Semiprofessionellen eine neue, deren Erwartungen angepaßte Kamera anzubieten. Daß Kodak dabei völlig naiv war (alleine der anfangs viel zu niedrig angesetzte Preis spricht Bände) und vor allem technisch unbeleckt daran ging, steht auf einem anderen Blatt und ist m.E. der Hauptgrund für die enorme Verzögerung. Ergänzung: ich gehe davon aus, daß da immer noch ein signifikanter Markt ist, es wird wohl immer noch viel S8-Negativ-Film abgesetzt und die steigenden Gebrauchtpreise sind ein Zeichen für gestiegene Nachfrage, nicht alleine durch Sammler erklärbar…
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Filmbörse Deidesheim 2022 - gesucht oder abzugeben
Helge antwortete auf Silas Leachman's Thema in Schmalfilm
Der „The Who„ Effekt? https://www.spiegel.de/geschichte/von-the-who-bis-jimi-hendrix-instrumentenzerstoerung-in-der-rockmusik-a-947710-amp.html -
Danke!
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Wenn Dir das bißchen schon zuviel ist, kannst Du u.U. nicht teilnehmen, das ist dann Deine Entscheidung. Sicher schade, aber dann nicht zu ändern. Ich unterstütze Chris hier ganz ausdrücklich und hielte je nach Pandemie-Status im April auch eine 2G+ Veranstaltung für richtig, solange wir nicht absagen müssen.
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Das ist alles noch zu finden. Vorstellbar ist ein 2G+ ohne Abstand oder eben 3G mit etc. pp. Ich beneide Chris nicht um seine Aufgabe und biete jetzt schon mal meine Hilfe an 😉
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Das gilt vermutlich aktuell und ganz generell für die meisten Veranstaltungen. Pessimismus ist verständlich, aber dennoch nicht nötig, bzw. nicht hilfreich 😎
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Ich denke, es wäre naiv, angesichts der aktuellen Lage in nur 3 Monaten so ein Event ohne irgendwelche Auflagen durchführen zu können. Wir sollten einfach froh sein, wenn das Event dieses Jahr überhaupt stattfinden kann. Ich kann mir auch kaum vorstellen, daß jemand hier sauer auf Dich ist, ich bin dankbar, daß Du den Job machst😀
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Das ist alles in Ordnung, ob nun 3G, 2G oder 2G+, solange das Event wirklich stattfindet bin ich mit allem einverstanden. Ich finde es toll, daß Du das organisierst! Vielen Dank dafür!
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Ja, das Angebot ist ordentlich, aber die Preise sind auch mit viel Wohlwollen sehr hoch, und so manches hat ordentliche Gebrauchsspuren…
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Nun, es ging ja in diesem Thread um die Frage von @fcr, weshalb im Schmalfilm deutlich längere Brennweiten als beim Fotografieren eingesetzt werden, ich denke diese Frage ist hinreichend nicht zuletzt durch Simons Beitrag beantwortet worden. Ob die ursprünglichen Gründe anderer Seegewohnheiten noch heute gültig, also üblich sind, sei dahingestellt und könnte man natürlich klären, wäre aber ein neues Thema, zumindest eine Ergänzung. Ich bewege mich viel in Foto-Foren. Dort hat das 35mm Objektiv schon vielfach das klassische 50mm als Normalbrennweite für Kleinbildkameras abgelöst, hier schwingt natürlich also auch immer Zeitgeist ein Stück weit mit 😎
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Na und?
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Ich ebenfalls 😎
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Ok, auf dem Foto sieht man das besser, danke. Diese Tasche ist genau das, was ich für die H8 schon länger suche 👍
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Würde da die H8 RX4 mit dem Bolex-Beli obendrauf reinpassen?
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@Schokoprinz Bodenplatte und Schrank ist sicher die beste Aufbewahrungsmethode. Ich habe für die auch eine (eher quadratische) Tasche, in die die Kamera mit dem Som Berthiot paßt, alternativ (wie Simon schreibt) mit drei Festbrennweiten und dem Octameter als Brennweiten-verstellbaren Sucher mit manuellem Parallaxenausgleich. Das Som Berthiot Vario, das ich habe sieht anders aus und ist silbern und gar nicht schlecht. Deine Objektivversion verwende ich gelegentlich an meinen Bolex Taschenkameras. Den von Simon empfohlenen Rackover habe ich auch, um die Ausspiegelung oben zum Fokussieren zu nutzen, den kann man aber nur auf dem Stativ nutzen. Zum Filmen aus der Hand gibt es einen kleinen Handgriff, dessen Auslöser über einen Hebel unten den Frontauslöser betätigt. Statt der von @Matthias Bätzeldargestellten Bodenplatte (die ich habe, oft fehlt da die Bodenschraube mit besonders flachem und breiten Kopf) gab es m.W. noch eine flache Zusatz-Basis, die der der späteren Rex-Kameras entsprach und an die man das Bokex-Kompendium ansetzen konnte. @Film-Mechaniker das ist eine H8 aus den 30igern? Zumindest der Suchereinblick oben paßt da eher nicht, sieht auch ansonsten für den Laien wie mich wie eine aus den 50igern aus…
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Ja, man hat so ein bisschen das Gefühl, da ist jemand auf Entzug, geht mir aber manchmal auch so…
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Das ist sicher das ärgerlich, aber auch ein bißchen verständlich. Wenn die Kassette erst mal aufgebrochen, ist kaum noch feststellbar, ob der Film wegen der Kamera oder wegen der Kassette stecken blieb. Das ist sicher eine gute Idee, aber wieviel Fälle kennen wir denn? Ich hatte noch keine fehlerhafte Kassette, könnte mir aber vorstellen, daß es eher echte Einzelfälle sind, die bei jedem Filmtyp auftauchen können.