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jacquestati

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Über jacquestati

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  1. Genau das hätte ich Dir auch vorgeschlagen. Nach so langer Lagerung korrodiert ein Bauteileanschluß in einer kalten Lötstelle und macht dann Kontaktprobleme. Da der Beli-Motor über einen Differenzverstärker gesteuert wird, gerade auch bei den Transistoren hinter dem OP-Amp und beim Op-Amp mal nachsehen.
  2. War nur eine feine Anspielung auf das "Auspacken", mehr nicht. In Bayern nennt man das wohl "Frotzeln", oder? Und jetzt beruhige Dich mal. Die Belichtungsautomatik sollte schon reparabel sein, wenn man weiß, wie man die Kamera aufkriegt.
  3. Ich habe sie schon längst fertig und sie schnurrt (wieder) wie ein Kätzchen. Zwischenzeitlich nervte ein Wackelkontakt, mal lief sie , mal nicht. Die Kontakte im Kamerainneren waren das Problem, musste sie etwas nachbiegen. Ob ich die wohl beim Auseinanderabauen etwas verbogen habe? Weiß nicht. Nach Ausbau des Tageslichtfilters Auflagemaß korrigert und Kollimiert, passt. Beli stimmt sogar noch. Hier schreibe ich nach und nach über den Weg dorthin. Vor allem mit der exakten Positionierung des Motors in seine Halterung sollte man sich viel Zeit nehmen, und letztere exakt zurechtbiegen, sonst wird die Kamera sehr laut und zieht mehr Strom. 300 mA sollten es in etwa sein, mehr dazu dazu später. Aktuell ergibt sich ein neues Problem, der Zoommotor geht nicht. Die Demontage ist nervig, aber natürlich möglich. Eine Menge kleiner Madenschrauben und Drähte. Habe mich zum Motor vorgearbeitet, selbst das Getriebe an der Motorachse ist innen aus Metall, ordentlich verschraubt und zugänglich. Da wird es dann aber schon "uhrmacherisch", also mit Lupenbrille drauf. Auch hier verharztes Fett, saubergemacht, alles wieder gut. Hoffentlich hat die Steuerelektronik (simpel) nicht gelitten. Jetzt habe ich kein Lötzinn mehr. Kurze Zwangspause
  4. Die Kamera erhitzte schon 2014 die Gemüter:
  5. Schon klar, aber eleganter ist der eingebaute. Und wenn er dann wie bei der Bolex D8L z.B. trotz Selenzelle sogar durch das Objektiv misst, noch besser
  6. Bin schon gespannt. Die als "dicht verschlossene Einheit austauschbare Selenmessgruppe" könnte sich aber als problematisch erweisen, typischerweise sind diese Belichtungsmesser hinüber und dann nicht mehr zu reparieren.
  7. Prima! Dann gönn' Deiner Bolex doch auch 'nen Stripdown und bring sie auf Vordermann!🙂
  8. Weiter gehts. Handgriff demontieren, die Kabel schneide ich mit einer feinen Schere ab, so dass ich später an die Resten der Isolation erkennen kann, wo ich sie wieder anlöten muss. Die Isolation verschmort beim Ablöten so schnell, dass es hunzig aussieht. Lieber neu abisolieren verzinnen und dann wieder anlöten. Dann Abdeckung vom Objektivträger ablösen, 4 Schrauben entfernen, dann die 3 Kabel für die Blendensteuerung abknipsen. Abdeckung der Schrauben auf der Vorderseite entfernen, Schrauben mit einer Spitzzange herausdrehen. Man kann sich auch einen Schraubenzieher so mit dem Dremel zurechtschleifen, so dass zwei "Zähnchen " rechts und links in der Klinge genau in die Löcher passen. Zuletzt die verchromte Schraube hinder dem Kassettenfach enfernen. Anschließend kann man dan das Werk vorsichtig herausdrücken. Es hängt dann noch an zwei Kablsträngen für Fernauslösung und Bandgerätestart, abknipsen wie oben, denn bei der Grundreinigung stören sie massiv oder reißen ab.
  9. Haha, habe ich beim Filmschauen immer in der Hand und kontrolliere die Farbtreue. V.a. bei Schwarzweißfilmen. Mal ehrlich, zum Bludruckmessen gehe ich auch nicht ins Institut für thoeretische Physik, ich messe ihn einfach. 🤣
  10. Sorry, dieses Auspacken einer Bolex finde ich etwa so aufregend wie Zahnschmerzen, Durchfall, oder Böhmermann. Das gefällt mit besser.
  11. Die Astros sind am Siemens besser als an Bauer Projektoren, warum auch immer. Das 35er ist im Vergleich zum 50er gruselig, die Schärfe fällt zum Rand hin massiv ab, nicht zu empfehlen. Und @Silas Leachman hat Recht, viele Bauer Objektive passen trotz des korrekten Durchmessers nicht beim Siemens, sonst hätte ich schon längst das 20-60 mm Vario Kiptaron da in Verwendung.
  12. Herrjeh, grau ist alle Theorie, probiert es halt aus . Das Auge adaptiert sich extrem schnell an die höhere Farbtemperatur, und ich für meine einfach verdrahtete Natur benutze keine Messgeräte , kein Diagramm des Planck'schen Kurvenzuges oder eine MTF- Kurve des verwendeten Objektivs beim Filmgucken. Und etwas kälter oder wärmer ist dann sch...egal, eine funzelige, wenig brillante Projektion finde ich viel unangenehmer.
  13. So. Wie öffnet man die 4008? Den Knopf für die Einschwenkung der Mattscheibe lösen (mit einem passenden Schraubenzieher, kleine Madenschraube) und abziehen, anschließend die Platte mit den 2 Löchern mit der Spitzzange abschrauben. Schraube hinter dem Okular entfernen, Deckel abheben. Vorsicht: Der Druckstift für die Blockierung des Aufwickeldorns fällt heraus, die frühen 4008er hatten den noch nicht. Erspart stundenlanges Suchen, am besten noch auf einem schwarzen Teppich o.ä.. Dann liegt das Werk offen. Erst mal etwas ehrfürchtig staunen, so ging es mir jedenfalls. Auf den Bildern habe ich den Handgriff schon entfernt, das ist notwendig, wenn man das ganze Werk herausnehmen muß - im besagten Fall nicht zu vermeiden. Morgen geht's weiter.
  14. Wahrscheinlich entwickelt es sich bei mir langsam zur Manie, aber diese 4008er in nahezu neuwertigem äußeren Zustand stand nach Auskunft des Vorbesitzers ca. 20 Jahre in der Vitrine. Mit einem geladenen Akku machte sie natürlich nichts, vorsichtig an der 1:1 Achse durchbewegt war schon klar: sie ist völlig verharzt. Werde die Überholung noch mehr beschreiben und fotografieren, vielleicht mag @Friedemann Wachsmuth das ja für filmkorn. Auf geht's.
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