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Digitalisierter BEN-HUR - ein partielles Desaster?
Jeff Smart antwortete auf cinerama's Thema in Nostalgie
Eine freundliche Jahresend-Nachfrage an den Kollegen @cinerama: Du hattest doch in diesem Thread Ende Juli angekündigt, bis voraussichtlich September noch einige Nachfragen zur Dolby-Lichttonpraxis der Kopierwerke in den 80er & 90er Jahre anzustellen und die Ergebnisse hier mitzuteilen. Was wurde inzwischen daraus? Es wäre schade, wenn die Diskussion ohne weitere Ergebnisse versickert... -
Hallo, FP - Ja, das liegt in der Tat schon länger zurück, aber traumatische Erinnerungen graben sich besonders tief ein...schön, wenn das später behoben wurde. Das Gießener Kinocenter, wie ich es kannte, konnte es damals mit den schlimmsten Riech-Buden aufnehmen. Ein guter Freund von mir war jahrelang im "Heli" (und zeitweise im "Roxy") am Projektor, wir haben seinerzeit auch das Ernemann-Pärchen aus dem Heli-BWR gerettet, als modernisiert wurde. Wenn ich mir ein Privatkino wünschen dürfte, sähe es dem "Heli" ähnlich (Stand von vor 15-20 Jahren, wohlgemerkt...).
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Danke für den Link zum Artikel. Um das "Heli" ist es wirklich schade, aber daß es eine "Bestandgarantie" für das Kinocenter gibt - dieses habe ich nur in gräßlicher Erinnerung.
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Wer als Filmsammler seine Kopien in den normalen Kinobetrieb gibt (ausgenommen Festivals und Spielstellen, die Archivkopien zeigen), muß einen an der Klatsche haben. Die Chance, die Kopie irreparabel beschädigt (Tellerschrammen in Schicht, Sprungschrammen, Knicke, abgeschnittene Enden usw.) zurückzubekommen, liegt bei mindestens 50%. Traurige Wahrheit: 80% aller heute noch tätigen Filmvorführer konnten noch nie schonend mit Material umgehen, davon zeugen die Bild- & Tonschäden auf fast jeder Repertoirekopie. Faulheit, Inkompetenz, mangelnde Sauberkeit des Arbeitsplatzes und technisches Desinteresse arbeiten da Hand in Hand. Hätte man in den letzten Jahren mal zum Spaß einen Film auf Triacetat statt auf "unzerstörbarem" Polyesterträger gestartet, wäre in der Hälfte der deutschen Kinos der Betrieb zum Stillstand gekommen. Auch wäre es ein Irrtum zu glauben, daß die verbliebenen 35-mm-Spieler die bestgewartete Technik und das erfahrenste Personal hätten. Die wenigen Ausnahmen sind nicht gemeint und bestätigen die traurige Regel.
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Ich wäre @cosmin dankbar für ein (formatfüllendes) Digitalbild ohne projiziertes Beamer-Bild, damit man die Wirkung der Projektionsfarbe unbeeinflußt beurteilen kann. Hat übrigens jemand Erfahrung mit der Beimischung von Rußpartikeln, um tiefere Schwärzen zu erzielen. Das soll der große Leslie erst mal nachmachen...
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Frag mal hier: http://www.dedoweigertfilm.de/dedo/default.php?la=0
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Man kann einen Film tatsächlich auch genießen, ohne sich mit der vollen Prä-Diabetes-Dröhnung (aufgepumptes Zuckerwasser & stinkende Maisresteprodukte mit Emulgatorensoße) vollzustopfen. Eiskonfekt oder ein wenig Schokolade tun's auch. Aber besinnungsloses Fressen und Reinschaufeln, das mit Genuß nix zu tun hat, ist heute der Standard. Alle Wichtigtuer sind permanent sooooo irrsinnig beschäftigt, daß sie selbst extrem stinkenden McDonald's-Fraß unbedingt in den fünf Minuten U-Bahnfahrt schlunden müssen, auch die "Aus-der-Tüte-Fresserei" ist einfach nur ekelhaft: Carb-Junkies drücken sich Bäckereitüten ins Gesicht, um das fettgetränkte Weißmehlprodukt mit starr geweitetem Blick und einer Bröselspur zu verdrücken, die früher nur das Krümelmonster aus der Sesamstraße hinbekommen hätte. Schlingen, Stopfen, Schmatzen, Saufen - Steinzeit pur, jeden Tag auf der Straße, in den Kinos, in öffentlichen Verkehrsmitteln. Aktuell auf jedem Weihnachtsmarkt täglich zu bewundern. Daher stellt sich mir immer häufiger die Frage, ob man mit Leuten, die sich nicht benehmen können, in Kinos sitzen möchte, die einem nicht gefallen und Filme angucken soll, die über eine "Auspolsterung" des Trailers hinaus nichts Nennenswertes bieten, keine neue Idee, keine Überraschung, keinen Witz und Charme. Einmal im Jahr eine Ausnahme bestätigt die Regel. Es wird hier immer wieder behauptet, daß Premiumkinos mit höherem Eintrittspreis für ein Publikum sorgen, das sich zu benehmen weiß. Halte ich für komplett falsch! Die Verrohung und Verprollung hat die Gesellschaft so durchseucht, daß gerade diejenigen, die etwas mehr auszugeben bereit sind, sich besonders rücksichtslos benehmen. Sobald sie den Arsch im Liegesessel und die Füße hochgelegt haben, fühlen sie sich wie daheim und müllen die Umgebung genauso mit ihren hirntoten Kommentaren und ihrem Smartphone-Blaulicht zu wie die Billigheimer von der Ich-bin-doch-nicht-blöd-Fraktion. Wieso benehmen, wieso Rücksicht, ich hab' doch mehr bezahlt, dafür führ' ich mich auf wie daheim (rülps, furzt, brabbel)? - Das ist die Devise, und keine Hoffnung auf Besserung in Sicht.
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Kein Seidentuch, bitte. Das hier ist eine sichere Sache, und mit €2 pro Tuch bezahlbar. Wer ganz sicher gehen will, gibt ein wenig (!!!) Isopropylakohol 99% (in Kleinmengen: Apotheke) darauf. Film nur trocken aufwickeln. Schmalfilm immer feucht putzen, da kleinste Kratzer von Emulsionsteilchen u.ä. natürlich dramatischer kommen als bei den größeren Formaten.
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Selbst halber P[f]älzer, gebe ich dir beim verkürzten Pronomen recht. :mrgreen: Aber der Thread heisst ja nicht: ANSICHTSKARTEN VON KINO ES ...oder?
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http://www.stupidedi...Deppenapostroph
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Berliner MGM-Theater am Ku'damm
Jeff Smart antwortete auf breathtakingcinemascope's Thema in Nostalgie
cinerama schrieb: Dürfte ich höflich erfragen, was Du damit meinst? Ich habe über den Satz mehrere Minuten nachgedacht, bin aber bisher noch zu keiner Lösung gekommen. -
@Salvatore: Das geht problemlos, wichtig ist aber dabei, daß das Bild aus dem BluRay- oder DVD-Player über geeignete HF-Konverter auf den Antenneneingang der Röhre läuft. :hasi: Schöne Worte, Vol. I: "Kopfumschaltgeräusche", das Wort einfach mal fünf Minuten vor sich hinmurmeln, und es wird nicht ohne Folge bleiben.
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Kulturbrauerei Berlin "im Handstreich" digitalisiert
Jeff Smart antwortete auf Rudi Ott's Thema in Allgemeines Board
Ganz klar, digitale Projektoren können ja nicht im gleichen Raum arbeiten wie analoge. Also raus damit! Aber so einen Brief an die Handlanger und Domestiken kann man sicher noch besser formulieren, die deutsche Literatur bietet hier gute Textbausteine: „Leute! Da ihr meine Untergebenen seid, will ich euch nur sagen, daß hier künftig forsch gearbeitet wird. Ich bin gewillt, mal Zug in den Betrieb zu bringen. In der letzten Zeit, wo hier der Herr gefehlt hat, da hat mancher von euch vielleicht gedacht, er kann sich auf die Bärenhaut legen. Das ist aber ein gewaltiger Irrtum, ich sage das besonders für die alten Leute, die noch von meinem seligen Vater her dabei sind. [...] Jetzt habe ich das Steuer selbst in die Hand genommen. Mein Kurs ist der richtige, ich führe euch herrlichen Tagen entgegen. Diejenigen, welche mir dabei behilflich sein wollen, sind mir von Herzen willkommen; diejenigen jedoch, welche sich mir bei dieser Arbeit entgegenstellen, zerschmettere ich. Einer ist hier der Herr, und das bin ich. Gott und meinem Gewissen allein schulde ich Rechenschaft. Ich werde euch stets mein väterliches Wohlwollen entgegenbringen, Umsturzgelüste aber scheitern an meinem unbeugsamen Willen.“ Aktuell seit fast hundert Jahren.- 7 Antworten
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Ah, das "Ried-Casino"! Da lief zuletzt tatsächlich noch ein "Bauer Filmwagen" als Longplay-Einrichtung. Netter Saal, natürlich sehr renovierungsbedürftig. Aber großartige Stimmung, sehr engagierte junge Kinomacher und ein gutes Programm damals. Der anvisierte Preis scheint mir auch...ambitioniert.
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Probier's mal mit 99%igem Alkohol aus der Apotheke auf weichem Tuch. Wenn es hilft, Film durch feucht gehaltenen Lappen ziehen und auf genügend Trocknungsweg achten - nicht naß aufwickeln, sonst erzeugst du neue Flecke...
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Hallo @cinerama, die Spartacuskopie vom 2006er Festival war leider farbmässig schlecht, zwar die gleichen Harrisfassung, aber wohl ne Nullkopie oder KK. (Zu teuer, um weggeworfen zu werden?) Violette Schatten, Schwarz fehlte oft und sehr unschöne Farbsprünge. Von daher super, dass diesmal eine andere zu sehen sein wird. Grüsse Jeff
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Die uninteressierten Knopfdruck-Dödel lockt ihr mit keinem Video, keinem Promi und keinem anderen Trick hinter dem Ofen vor. Wer sich für das Thema ansatzweise interessiert, findet im Netz sehr schnell etwas, das ihn weiterbringt. Und kein Mensch unter Ende 50 geht mehr zum Fotohändler oder zum Blödiamarkt, um solch exotische Fragen beantwortet zu bekommen, das Medium der Recherche ist heute nun mal das Netz. Ich halte nix davon, einem imaginierten "Nachwuchs" Honig um den Bart zu schmieren, denn das sind Leute, die sowieso beim ersten kleinen Problem (das es bei jedem Hobby einmal gibt) den Hammer fallen läßt und sich stattdessen lieber die Promiprekariatsnews auf dem Smartphone anguckt. Zum Glück sind nicht alle jungen Leute so, und wer ernsthaft interessiert ist, erarbeitet sich die Sache. Schlaue Marketingmethoden auf ein nahezu unsichtbares Exotenhobby anwenden zu wollen in der Hoffnung, daß es dann einer "hip und cool" findet, halte ich für aussichtslos. Auch die in 1000 Filmen zu sehenden Spulentonbandgeräte bringen, um's mit Manfred zu sagen, "keine alte Sau" dazu, sich dem Tonbandhobby à la 1960 zu verschreiben. Echtes Interesse wird geweckt durch persönliche Kontakte und den Bastel/Spieltrieb. Mehr sag ich nicht.
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Erhard927 schrieb: Weder noch, mein verläßlicher Kollege Fred Clever berichtete mir aber von seinem KGB-Kontakt, daß die SVEMA-Filmfabrik in der Ukraine bereits 1984 (Orwell-Jahr!) den letzten Guß der Kodachrome-40 Auftragsproduktion für Kodak Rochester tätigte. Vor der Perestroika durfte diese Lohnarbeit für den "gelben" Klassenfeind natürlich nicht öffentlich werden. Beste Grüße, Jeff
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Abschaltung oder Teilung wäre keine gute Idee. Selbsthilfegruppen Betroffener und Rollenspiel (Psychodrama, Agressionstraining) sind wichtiger Teil der psychosozialen Gesamtversorgung. Besser ist's, jeden Tag im Forum über die weltweite Umkehrfarbfilmproduktionslage und den Abhängegrad von Masterrollen (seit 1989 keine Neuguß mehr weltweit, das ist die Wahrheit! - VT!) zu orakeln als an der Trinkhalle stehen und dem Alkohol zuzusprechen. Auch der Austausch über aktuelle persönliche Kränkungen ("Auf Fuerteventura hat ein Pauschaltourist meine Beaulieu 4008 altmodisch genannt!") hilft die Härten des Alltags abzumildern. Der Begriff "Schmalfilmspinner" muß hingegen energisch zurückgewiesen werden.
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Hier sollte man wirklich darauf achten, die Playlisten bzw. Kopien nicht zu verwechseln... :mrgreen:
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Manfred, schalt bloß nicht den Fernseher ein, wenn du mal den Film "8MM" angekündigt siehst, sonst springt dir gänzlich der Draht aus der Mütze. - Und bitte auch nicht AUGEN DER ANGST (Peeping Tom, GB 1959). Da gibt es für den 16-mm-Kenner viel zu staunen. Hitchcock sprach damals im 45-Stunden-Interview Interview mit Truffaut von "unseren Freunden, den Wahrscheinlichkeitskrämern." Anderer Tip: CHARLIE MOPIC (USA 1989)
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Na, hier geht's ja rund. Vielleicht können wir uns auf Fakten einigen, die persönlichen Befindlichkeiten mal beiseitelegen: 16 Bilder pro Sekunde sind ziemlich die Untergrenze für die Illusion des bewegten Bildes. Das ist seit der Stummfilmzeit bekannt und vielfach ausgetestet. Im Berufsfilm hat man noch während der Stummfilmzeit höhere Frequenzen benutzt, eben wegen der besseren Bewegungsauflösung, lange bevor der Tonfilm eine Erhöhung der Laufgeschwindigkeit erzwang. An den Amateurfilm wurden geringere Ansprüche gestellt, und mit Einführung der Schmalfilmformate war es ein Bestreben der Industrie, das doch sehr teure Hobby durch Preissenkungen (16mm ab 1923, 8mm ab 1932) zur Massenbewegung zu machen. Die "Standardfrequenz" 16 bzw. 18 B/s war ein Zugeständnis an Filmverbrauch und die Brieftasche des Schmalfilmers, man ahmte auch damals keine kinoähnliche Vorführung nach, sondern begnügte sich mit kleineren Bildern, bei denen die Mängel des Formats nicht störend in Erscheing traten (vgl. Lit.). Das menschliche Auge kann Bewegungen viel besser auflösen als eine Filmaufzeichnung mit 16, 18 oder auch 24 B/s - die Grenze liegt vermutlich irgendwo zwischen 50 und 60 Bildern pro Sekunde. Bei Objektbewegungen ab einer gewissen Winkelgeschwindigkeit beginnt der "Shuttereffekt", also ein Ruckeln oder Zittern des bewegten Objektes. Ebenso verhält es sich mit Schwenks. Daher findet man in alten Schmalfilmbüchern auch genaue Angaben, wie rasch mit welcher Brennweite "panoramiert" werden solle, ehe das Zittern einsetzt, außerdem den Rat, raschbewegte Objekte nicht quer zur Aufnahmeachse aufzunehmen, sondern diagonal. Das Zittern ist bei gleicher Bildfrequenz umso stärker, je kleiner der Öffnungswinkel der Umlaufblende ist. Sehr alte Schmalfilmgeräte mit ungünstigem Schaltverhältnis haben z.T. nur 90 oder 100-Grad-Offensektor, die beste Bewegungswiedergabe findet man bei sog. XL (=eXisting Light) Kameras, die ein schnelles Schaltwerk und einen großen Offensektor (bis 230 Grad) besitzen. Aufnahmen mit 18 B/s können also sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem, womit sie gedreht sind. Martins Straßenbahnbeispiel möchte ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Anfang der 1990er habe ich mit einem Freund einen kleinen Dokumentarfilm über örtliche Straßenbahnen auf S-8 gedreht, leider mit 18 B/s (180 Grad Offensektor), weil keine anderen Kameras zur Verfügung standen. Nahezu alle Aufnahmen der Fahrzeige haben deutlich sichtbares Zittern, wenn sie nicht auf die Kamera zu- oder von ihr wegfahren bzw. nur langsam anhalten oder abfahren. Gleiches gilt für kreuzende Radfahrer und Passanten. In diesem Thread sind so viele falsche Begriffe aufgetaucht, daß man seitenweise Korrekturen anmerken könnte. Tu ich nicht, aber es sollte doch gesagt werden, daß Bezeichnungen wie 18p im zusammenhang mit Schmalfilm komplett sinnfrei sind. "p" bedeutet "progressiv" im gegensatz zu "interlaced", also aus zwei Halbbildern/Zeilensätzen aufgebaut. Film, ob Schmal- oder Normal, ist immer progressiv. Ein mit 18 Bildern aufgenommener Film ist bei Projektion mit 3-Flügelblende nicht "54p", wie behauptet wurde, sondern hat weiterhin eine temporale Auflösung von 18 Hz, lediglich die Zahl der Lichtblitze wurde erhöhte und das Flimmern gegenüber 18 oder 36 Lichtblitzen/s vermindert. Auch ein Pixelbild erhält keine höhere Auflösung, wenn es nur höher skaliert wird. Die hier aufgeführten Phänomene der "Super Resolution" und "Kornverschmelzung" existieren, haben aber mit der Frage nach der Bewegungsauflösung gar nichts zu tun, sondern erzeugen, wie hier nachlesbar, nur weitere Verwirrung. Es steht jedem frei, sich "privatphysikalische" Erklärungen zurechtzulegen ("Ich denk mir das mal so:..."). Die Wahrnehmungsphysiologie hat diese Fragen aber schon seit vielen Jahren wissenschaftlich beantwortet und gute Bücher zum Thema Kinematografie (Weise, Mehnert, Opfermann) erklären das auch populär verständlich. Ich bin sicher, daß jeder Schmalfilmer den qualitativen Unterschied zwischen 18 und 24 B/s sehen und erkennen kann. Ich finde es absolut nachvollziehbar, wenn jemand sagt, daß ihn das nicht stört oder er es gewohnt ist oder das für ihn zum Schmalfilmerlebnis dazugehört. Aber technische und physikalische Tatsachen schlichtweg zu leugnen, nur um das Hobby "zu verteidigen" (gegen wen eigentlich?), scheint mir irgendwie unsinnig.
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Schmalfilmpreise: Market Watch...
Jeff Smart antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Na, so schwer ist das nicht zu finden: "Kodak 4-X reversal film 7277 400D/320T introduced in 1967" http://en.wikipedia....E2.80.931967.29 Also grobe Korngrütze, nur brauchbar, wenn bei kaum Licht irgendein Bild erzielt werden soll. Dann lieber den modernen Orwo N74 umkehrentwickeln. - Schade, daß es das ältere "Background-X Negative 5230" nicht mehr gibt, das war ein extra feinkörniges 32-ASA-Material, das ursprünglich für Rückprojektionszwecke verwendet wurde. -
Verstehe, abkaschiertes HD-Video also. Der Trailer selbst ist ganz lustig.
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CinePostproduktion insolvent ...
Jeff Smart antwortete auf preston sturges's Thema in Allgemeines Board
Na Hauptsache, die Verleiher sind glücklich, daß sie mit weniger Kapitaleinsatz ihren standardisierten Massenmüll in noch mehr Kinos gleichzeitig drücken und den Kinos noch besser die Schraube anziehen können, und die Seelenverkäufer der großen Ketten sind glücklich, daß sie nur noch mit iPhone-Wischern und Sackpuffmaisschleppern auskommen. Cool, daß neben den Kopierwerksleuten bald auch die meisten Digitalkinoverkäufer stempeln gehen dürfen, denn bei dem bekannten Qualitäts- und Wartungsbewußtsein dieser verkommenen Branche bleibt nach Abschluß der Digitalisierung nur noch ein kleines Servicesegment. Alles supi also.