
Eremitage
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BAUER STUDIOKLASSE PROJEKTOREN - modifizieren
Eremitage antwortete auf Eremitage's Thema in Schmalfilm
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BAUER STUDIOKLASSE PROJEKTOREN - modifizieren
Eremitage antwortete auf Eremitage's Thema in Schmalfilm
Das ist ein sehr guter Vorschlag den ich gerne ausprobiere. Bin schon richtig gespannt auf das Ergebnis. Ich habe allerdings die Befürchtung, dass das Signal zu klein ist. Eventuell muss ich noch einen kleinen Vorverstärker dazwischenschalten. -
BAUER STUDIOKLASSE PROJEKTOREN - modifizieren
Eremitage antwortete auf Eremitage's Thema in Schmalfilm
Hallo Henry, ich habe von dem Schneckengetriebe für den Objektivanrieb alles was ich hatte in eigenen Versuchen unbrauchbar gemacht. Dadurch habe ich mittlerweile für die Schärfe - Feineinstellung eine eigene sehr einfache Lösung gefunden. Die Nachrüstung eines Servos für die Umsetzung einer zukünftigen Fernbedienbarkeit ist auch gegeben. Einige Achsen zur zentrierten Befestigung des Schneckengetriebes sind übriggeblieben. Sehen etwas anders aus als auf deinem Foto. Kann ich dir gerne gegen einen kleinen Unkostenbeitrag (bitte PN) überlassen. -
BAUER STUDIOKLASSE PROJEKTOREN - modifizieren
Eremitage antwortete auf Eremitage's Thema in Schmalfilm
Danke Helge, nur wird das schwierig auszuprobieren. Ich müsste die Platine aus dem Projektor komplett rausnehmen und auf dem Arbeitsplatz versuchsweise anschließen. Alleine die Kabelverlängerungen herzustellen ist schon eine Master-Aufgabe. Ich spiele eher mit dem Gedanken an den Leistungsausgang zu gehen. Da bräuchte ich eingangsseitig zum Equalizer ein Dämpfungsglied.. aber auch anschließend wieder entsprechende Signalverstärkung, (die ich nicht habe)..🥴 -
BAUER STUDIOKLASSE PROJEKTOREN - modifizieren
Eremitage antwortete auf Eremitage's Thema in Schmalfilm
Hallo, an alle Interessierten.. (Elektronik - Experten), bin ja noch ständig dran mit dem Projekt voranzukommen. Es hakt leider ein wenig, da sich einerseits über die Jahre Zulieferereile in der Zustellung verzögert haben und andererseits sich eine technische Aufgabenstellung nicht so einfach lösen lässt. Aber vielleicht ist das ja für den Ein- oder Anderen ein klein wenig Herausforderung um sich hier ins Thema aktiv einzubinden. Ich habe heute Versuche angestellt ein Signal direkt am Tonkopf des BAUER T 610 abzunehmen und in einen batteriegespeisten Mono-Equalizer einzugeben. Zuvor hatte ich das Gerät an meiner Stereoanlage ausprobiert, indem ich das Signal eines Kanales einfach durchschleifte. Die Signalstärke kann ich nur grob schätzen da mir die Messemöglichkeiten fehlen. Da der Equalizer vom Mischpult mit Chinchausgang gespeist wurde, dürften im Eingang des Equalizers maximal 3 Volt anliegen. Am Tonkopf des Bauer Projektors liegt eine Spannung von etwa 0,2 Volt an, die bekanntlich sehr niedrig ist. Der Equalizer hat einen Pegelsteller für das Eingangssignal mit einer etwa 2,5fachen Verstärkung. Bei dem Versuchsaufbau am Projektor kam außer Brumm NULL Signal durch den Equalizer. An der Stereoanlage gab es ein überraschend gutes Ergebnis. Beim Versuchsaufbau am Projektor hatte ich das Signal von der Audioplatine kommend für Spur 1, also die breitere Hauptspur, erst am Kontaktschuh der eigentlich auf dem Tonkopf steckt abgenommen und über ein separates Kabel an den Tonkopf geführt. Von dort ging das Signal regulär durch den Tonkopf und von dort in den Equalizer. Vom Equalizer wieder zurück an den Kontaktschuh in die Audioplatine. Wenn ich den Equalizer aus dem Signalweg nahm hatte ich ein normales klares Klangbild. Mit Equalizer wie schon beschrieben nur Brumm. Nicht das kleinste Audiosignal war herauszuhören. Die Große Frage ist wo ich mich mit einem Zusatzgerät zwischen Vor- und Endstufe einschleifen könnte. Ich habe den "BAUER" schonmal mit einem zusätzlichen Klangregelnetzwerk ausgestattet. Da hatte ich einen Leistungseingang (und Ausgang) und konnte direkt an die Lautsprecheranschlüsse gehen. In der jetzigen Situation sehe ich nur die Möglichkeit den Signalweg aufzutennen. Nur wo..? Vor dem Lautstärkepoti eventuell..? Bitte um Vorschläge..🥴 -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Eremitage antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Ich würde unbedingt den Zeitfaktor beachten. Falls ich die falsche Geschwindigkeit gewählt habe und entsprechend nach ein paar Sekunden meinetwegen von 18 auf 24 Bilder/Sekunde auf die richtige Bildfrequenz umschalte, kann es ja nicht allzulange dauern bis bei Variante A die Synchronität von Bild und Ton durch nachregeln wieder ausgeglichen ist. Wie schaut das aus wenn ich zum Beispiel durch Ablenkung erst nach etwa einer Minute bemerke, dass ich die falsche Bildfrequenz gewählt habe. Wenn das dann mehrere Minuten dauert bis die Synchronität von Bild und Ton wieder hergestellt ist, würde ich eher auf Reset gehen und einen Neustart von Bild und Ton anstreben. Das wäre dann Variante B - Einfach nach Umschalten der Bildfrequenz quarzstabieler Motorlauf. Film zurück laufen lassen und alle Systeme nach gemeinsamer Startmarke neu Anlaufen lassen. Nächstes mal passt man dann eh besser auf, dass ein Fehlstart nicht zustande kommt.🫣 -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Eremitage antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Das ist ja bei Nullserien meistens der Fall. Erstmal wird in Form von Zeit , eigenen Geldmitteln und gehörigem geisigen Einsatz in die Entwicklung investiert. Was man dann marketingorientiert daraus macht, steht auf einem anderen Blatt. Es ist ja nicht nur der "BAUER" der sich über einen gequarzten Antrieb freut. Da gibt es auch noch andere ruhmreiche Kandidaten, die solch einen modernen Technikschub gebrauchen könnten. Da wùrdest Du bei entsprechender Weiterentwicklung bestimmt nicht arbeitslos werden. Schon allein mit diesem Bauteil, das zugeschnitzt auf die großen Projektortypen bestimmt sehr begehrt wäre. -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Eremitage antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Erstmal Danke für die detaillierte Offenlegung des komplexen Themas. Und Kompliment, das ist so gut beschrieben, dass auch der Nichtfachmann verstehen kann, worum es geht bzw. was das gesteckte Ziel der Konstruktion umfasst und welche Probleme dahin aus dem Weg zu räumen sind. Du hast mal bei meiner Projektoren - Modifikation spekuliert, dass der Umbau zur kontaktlosen Filmführung am Tonkopf teuer sein könnte. Das hat sich ja glücklicherweise nicht bestätigt. Analog dazu möchte ich fragen, was denn später wenn dein Baustein konfektionsfähig ist, finanziell anzulegen ist. Der Kostenfaktor wurde bis jetzt ja noch nicht angesprochen, wohl auch weil es ja erstmal um die Machbarkeit ging. Und die Frage bezüglich der möglichen Bildfrequenz.. ich fände zu den Standardgeschwindigkeiten 18 u. 24 Bil./sec. noch 25 Bil./sec. hinzuzunehmen für sinnvoll. Wenn ich mich nicht täusche sind Videokameras auf 25 Bilder eingestellt. Das wäre zum Abfilmen, also für den Videotransfer ideal diese Bildfrequenz zur Verfügung stellen zu können. -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Eremitage antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Bin halt nicht so im Thema. Ist ein Triac nicht ein Bauteil mit hohem Störpotential..? Der BAUER Projektor ist doch anfällig für Einstrahlung. Muss man bei Verwendung eines solchen Bauteiles nicht Entstörmaßnahmen treffen..? Stelle ich mir kompliziert vor. -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Eremitage antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Das Thema ist ja eigentlich Anforderungen an eine (BAUER) Projektorregelung. Habe ich als Leitfaden zumindest nicht vergessen. Die momentan angesprochene Problematik der beim BAUER nicht gegebenen Standbildfunktion, beinhaltet ja immer noch den Grundgedanken welche Motorsteuerfunktionen, ohne das Rad neu zu erfinden, möglich und vor allem Sinnvoll sind. Das Thema Standbildfunktion und damit verbundener Lampenhelligkeit ist ja eigentlich ein untergeordnetes bzw. eigenes Thema. Zur perfekten Zweibandvorführung gehört natürlich in der Vorbereitung das (meistens) markierte Startbild auf der Leinwand sichtbar zu machen. Geht auch mit M1 aber einfacher ist es doch wie z.B. beim GS 1200 die Startmarke in Zeitlupe bei Standbildbetrieb ans Filmfenster zu fahren. Eventuell geht das beim T610 mit einem kleinen Umbau doch einfacher zu verwirklichen als mit der vorgeschlagenen Dimmerschaltung. Es bedarf eines Kippschalters etwas Kabel und eines entsprechenden Widerstandes. Der Lampenstrom wird am Hauptschalter abgegriffen sodass in der Vorglühfunktion bzw. Einfädelfunktion schon die Lichtleistung Halblicht (etwa 15 Volt) abrufbar ist. Das kann ich mit dem Kippschalter zu- oder abschalten. Mit entsprechend dimensioniertem Widerstand müsste der Lampenstrom so reduziert werden, dass einerseits der Film nicht verbrennt, andererseits genügend Helligkeit für eine ausreichende, komfortabele Bildausleuchtung vorhanden ist. Mit dem Ausrechnen des Widerstandes tue ich mich etwas schwer, weil ich die benötigte Restlichtmenge in Abhängigkeit der Spannung nicht kenne. Beispiel Widerstand: 200 Watt, etwa 6 x 2 cm (klein) Und zum einfach mal herumzuprobieren sind diese Widerstände zu teuer. -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Eremitage antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Sehe ich auch so, siehe Text oben. Standbild ohne Dowser geht nur durch Reduzierung des Lampenstromes. Da bietet der interne Trafo (zumindest) des BAUER kaum Alternativen. Es gibt nur drei Lampenspannungen. Die für die Vorglühfunktion ist viel zu klein. Die anderen zwei mit ca. 95 u. 100 % der möglichen Gesamtspannung zu groß. Der Dowser ist platzsparender als der Widerstand den Du bräuchtest, um den Strom auf die gewünschte Größe zu reduzieren. Das ist wohl auch der Grund weshalb man eher auf einen Dowser und nicht auf einen großen Widerstand zurückgreift. Eingesetzte Materialkosten mal außer Acht gelassen. -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Eremitage antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Bei Cinemascopevorführungen ist der Platz für den M1-Monitor meist durch die Ansmorphotenhalterung belegt. Ständig umzubauen ist unpraktikabel. Ich möchte behaupten eine anständige Standbildfunktion ist kein Luxus, sondern praxisnahe Notwendigkeit. -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Eremitage antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Hallo Helge, guten Morgen und auf deine Frage eingehend, hat er nicht. Es gibt von Haus aus nur eine Vorglühfunktion der Projektionslampe. Lt. damaliger BAUER-Definition erfüllt diese die Eigenschaften eines Standbildes. Nur, da ist so wenig Lichtleistung dahinter, dass man bei eingeschalteter Raumbeleuchtung auf der Leinwand überhaupt nichts sieht. Konmt nichts an. Kann man so zum Auffinden eines speziellen Filmbildes nicht gebrauchen. Der T610 lässt sich allerdings recht einfach auf Standbildfunktion umbauen. Habe ich schon gemacht. Der notwendige Dowser ist allerdings noch nicht montiert. Der Zugmagnet zum auslösen kommt aus dem T610 Den Dowser habe ich aus einem COPAL SECONIC - "entliehen"..🙄 -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Eremitage antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Letzte Frage zuerst beantwortet. Mein PCOM läuft ohne ESS-Signale nicht an. Bleibt einfach stehen. Erst wenn ich ESS abschalte kann man ihn normal benutzen. Der T610 hat doch eine Fernstartbuchse. Mit einem Zuspieler mit Startimpuls könnte man den Projektor fernstarten und die Geräte wie beim gequarzten BRAUN VISACUSTIC STEUERGERÄT zumindest parallel unabhängig nebeneinander herlaufen lassen. Bei der momentanen Genauigkeit deiner Quarzsteuerung würde das doch gut funktionieren. Anders ist es natürlich wenn Du mit dem gequarzten Projektor eine Tonquelle ähnlich dem Synkino ansteuern möchtest. Dann bräuchte der T610 einen Steuerausgang. Ist es dass was dir vorschwebt..? Mit Fernstarten oder Stoppen verstehe ich die Abhängigkeit zu den 9 Bildern nicht. Ich nehme an, dass der Film bei Volllicht erstmal steht bis die Systeme parallel gestartet werden. Da in meinem T610 kein Lüfterrad verbaut ist bleibt Platz für den Dowser. Der wird mit Zugmagnet vor das Filmfenster eingeschwenkt. Momentan würde das in der Standbildfunktion geschehen. Der Zugmagnet arbeitet mit dem Lampenstrom und wird beim Einschalten der Lampe aktiviert. -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Eremitage antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Gibt's denn noch Fehlerquote oder läuft es stabil..? -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Eremitage antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Also ich möchte mal behaupten deine Motorsteuerung übertrifft die Anforderungen bei weitem. Herzlichen Glückwunsch, dass muss man erstmal hinbekommen. Môchtest Du die Bildausgabe als Funktionsanzeige später mit dem Quarzbaustein kombinieren..? Und weitere Frage, könnte man per Umschalter das Bildsignal auf den Bildschirm des Synkino legen..? -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Eremitage antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
So, mittlerweile habe ich den Hauptschalter (oder Reihenschalter) getauscht. Erster Versuch: Alles läuft wie es soll..!! Bezüglich Anamnese und daraus folgender Diagnose ohne den Patienten vorher gesehen zu haben würde ich sagen, der Chefarzt (F.W.) erhält die Bestnote (1) Spaß bei Seite. Die Kontakte des originalen Drehschalters habe ich durchgepiepst und in S4 eine Unterbrechung festgestellt. Habe den Kontakt mit Spiritus gereinigt und ein klein wenig für einen kraftschlüssigeren Kontakt nachgebogen. So einen blöden Fehler habe ich bei der BAUER STUDIOKLASSE noch nicht gehabt und andersherum war ich schon lange bei einer Reparatur nicht mehr so einfältig und habe das naheliegende einfach übersehen. Danke nochmals Der originale Schalter wandert in die Ersatzteilkiste. Der Ersatzschalter bleibt drin. -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Eremitage antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Hallo Friedemann, guten Morgen und danke für deine Hinweise bzw. Unterstützung. Ich muss mir den Projektor heute noch mal vornehmen. S1 bis S4 hatte ich schon oberflächlich geprüft. Mir ist dabei aufgefallen, dass der Kopf einer Schraube des Hauptschalters stark verkratzt bzw. abgedreht ist. Daher habe ich die Vermutung, dass hier schonmal hantiert wurde und der Schalter ausgebaut war. Schalter habe ich noch genügend. Vielleicht bringt ein einfacher Austausch etwas. Berichte später.. -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Eremitage antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Hallo, gehört zwar nicht direkt zum Thema aber vielleicht hat ja jemand einen ähnlichen Fehler in Verbindung mit der Motorsteuerung des T610 schonmal gehabt. Seit 2 Tagen läuft einer meiner Projektoren (T610) nur noch im Rückwärtsgang. Sobald man auf Vorwärtslauf schaltet wird ein Relais auf der Relaisplatine aktiviert und somit alles was mit Motorbetrieb und Lampenstrom zu tun hat abgeschaltet. Ich habe vorsorglich die 1000mf Kondensatoren auf Motorsteuerplatine und Relaisplatine erneuert. Auch den anfälligen Widerstand R534 und Transistor BD645 auf der Motorsteuerplatine. Ob jetzt der TCA955 der Grund des Fehlers ist bezweifle ich. Alle Sicherungen sind intakt. Netzteilkondensatoren sind noch die alten drin. Da der "Rückwärtsgang" funktioniert, gehe ich davon aus das genug Spannung auch für den Vorwärtslauf vorhanden sein sollte. Hat jemand eine Idee wo man noch suchen könnte..? -
Einfach das Filmfenster auszublasen ist auch nicht so ohne Risiko. Es besteht die Gefahr, die Ablagerungen noch tiefer in die Kamera zu transportieren. Ich habe damals versucht meine Kamera selbst von den Ablagerungen zu befreien, was dazu führte dass ich sie zerstörte. Jegliche Schrauben waren durch fest verklebte Dekorbleche abgedeckt. Selbst die Schrauben waren noch mit Kleber versiegelt. Ich vermute dass in den Service - Werkstätten diese Bleche nach jeder Reparatur neu aufgesetzt wurden. Für mich bedeutete die Demontage zwar den Fehler in Form eines watteartigen Gebildes vor dem Objektiv gefunden zu haben aber auch im Ergebnis ohne Kamera dazustehen. Ob die Ablagerungen bzw. die Einstaubung von Abschabungen des Filmes am Bildfenster herstammten, habe ich nie herausgefunden. Ein Servicetechniker dieser Zeit und Marke (REVUE) könnte es vielleicht noch beantworten.
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Hallo Friedemann, diese Erfahrung des verschmutzten Filmfensters in der SUPER 8 Kamera, habe ich Ende der 70er Jahre auch machen müssen. Es war für mich sogar der Grund gewesen, dass Filmen für über 10 Jahre komplett aufzugeben. Das markante an der Sache war, dass die Staubeinlagerung in der Kamera nicht sichtbar war. Die Ablagerungen befanden sich weiter Vorne im inneren der Kamera und waren direkt am Filmfenster nicht zu erkennen. Interessant ist das sich diese Ablagerungen wenn sie auftraten meist oben rechts auf dem belichteten Film darstellten. Ich hatte damals als Schüler ein ganzes Jahr gespart und für den Urlaub, noch mit den Eltern, 15 Kassetten Filmmaterial gekauft. Über die komplette Laufzeit des zusammengeschnitteben Filmes hinweg konnte man sehen, wie sich die Ablagerungen vermehrten und das Filmfenster immer mehr zusetzten. Den Film habe ich dann irgendwann entsorgt. In späteren Jahren habe ich immer auf BRAUN - NIZZO, CANON oder BAUER gefilmt. Da gab es nie irgendwelche Probleme in dieser Richtung. Ich vermute das es einfach mit der preiswerten REVUE - Kamera in Verbindung zu bringen ist, mit der ich meine ersten filmerischen Gehversuche absollvierte.
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Na, endlich: Das SUPER 8 MAGAZIN #12 kommt! Mit großen Filmwettbewerb!
Eremitage antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Die Aussage ist so nicht ganz richtig. Die Zeitschrift Cine 8/16 war eine eigenständige Zeitschrift mit breitem Fokus auf die gesamte Filmszene. Die Zeitschrift Schmalfilm wurde von 1949 bis 2013 also einige Zeit parallel zur Cine 8/16 herausgegeben. Die Zeitschrift Schmalfilm war weitestgehend technisch ausgerichtet. Der Markt des Kinefilmes befindet sich ja in einem leichten Aufwind. Dazu gehört damit diese Entwicklung nicht stagniert, dass man das Medium gerade für die jüngere Generation bekannt macht. Aus meiner Sicht würde es sich durchaus lohnen das Genre intensiver zu publizieren. Das schwache Gegenargument: " Schon alles dagewesen und bitte nicht schon wieder." kann ich nicht akzeptieren. Was nicht ständig thematisch wachgehalten wird gerät in Vergessenheit. Deswegen bitte gerne alles von Vorne.. im Detail und mit der notwendigen Tiefe -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Eremitage antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Kann ich dir sagen was da nicht stimmt: 90% nicht fertiggestellt und das noch im Dutzend..😜 -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Eremitage antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Mag sein dass die Toslink Steuerung eine tolle Sache ist. Soweit ich das mitbekommen habe, bist Du ja vielseitig beschäftigt, ausgelastet und auch verpflichtet. Die Quarzstabilisierung hast Du schon anfänglich projektiert. Wenn Du das erstmal (für die Studioklasse) zum Abschluss bringst, hast Du schon vielen geholfen. Gleichzeitig ist der Weg frei für Neues. Das ist besser als vieles gleichzeitig zu beginnen - aber nichts richtig fertig zu bekommen. Entschudige meine Direktheit. -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Eremitage antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Hallo Friedemann, da bis jetzt niemand auf deinen Treat reagiert hat, mache ich mal zur Diskussionseröffnung den Anfang. Du fragst als erstes nach den Anforderungen für die (Synchron-) Vertonung von Filmen, mit dem Hintergrund der Tatsache, dass Du dies bisher nie selbst getan hast. Das kann natürlich bedeuten, dass man diese Vertonungsmöglichkeit heutzutage grundlegend nicht benötigt oder das Du einfach zu bequem bist überhaupt einen Ton deinen eigenen Filmwerken beizusteuern. Ich gehe davon aus, dass es zahlreiche Berechtigungen gibt, einen Projektor zu Quarzen bzw. Systeme zu integrieren, die einen möglichst großen Gleichlauf erzeugen und/oder die Chance eröffnen den Projektor als Steuerelement (Master) oder gesteuertes Element (Slave) einzusetzen. Zu Punkt 1 - Selbst beim gequarzten BRAUN VISACUSTIC STEUERGERÄT gibt es keine Master-Slave Abhängigkeit. Die verbundenen Geräte laufen einfach nach gemeinsamen Startpunkt los und bleiben (hoffentlich möglichst lange) synchron. Das wäre wohl die Anwendbarkeit des BAUER T610 wenn er einfach "nur" gequarzt wäre und keine Start/Stopimpulse aussendet. Wie lange man so das Bild mit einer Videokamera abfilmen könnte ohne das es irgendwann zu flimmern anfängt hängt wohl von der Güte des Quarzbausteins ab und wieviel geistiges Engagement der Konstrukteur in seine Schaltung investiert hat. Zu Punkt 2 Die ESS-Steuerung bietet die Alternative den Projektor als Slave einzusetzen. Er folgt demnach den Steuersignalen eines Tongebenden Gerätes. Das ist die umgekehrte Funktionsweise deines Synkinos und stellt meiner Meinung nach eine sehr gute Alternative dar. Ob sich solch eine Steuerung platzsparend herstellen lässt, um sie im Projektor zu integrieren, halte ich für schwierig. Zu Punkt 3 - ungeregelt. Der Ist-Zustand des T610 reicht zumindest in Verbindung mit dem SYNKINO völlig aus. Für alle Sammler von Filmkopien, die perfekten Synchronton beisteuern wollen, eine sehr schöne Lösung. Der Projektor steuert hier das Tongebende Element. Zwar geschieht dies nicht quarzgeregelt aber doch bildgenau, sodass die Synchronität von Bild und Ton immer gewahrt bleibt. Für die Selbstvertoner bedeutet die Verwendung des Synkinos allerdings den Haupt-Arbeitsplatz vom Projektor an den Computer zu verlegen um dort das Tonsignal zu bearbeiten und auf die Mikro SD Karte zu schreiben. Im Grunde halte ich diese Möglichkeiten für absolut ausreichend. Den Hauptgrund den Projektor trotzdem zu Quarzen hast Du aber schon selbst benannt. Zu Punkt 4 - Dieser Vorschlag kommt ja wieder der ESS-STEUERUNG nahe. Der Projektor wird gesteuert. Ich denke die Verhältnismäßigkeit gibt hier den Ausschlag, ob man solch eine technische Lösung wirklich umsetzt. Also, wie groß wäre der Aufwand gegenüber der ESS-STEUERUNG das umzusetzen. Was wäre der effizientere bzw. einfachere Weg..? Andere Synchronverfahren sind mir namentlich nicht bekannt. Zusammenfassend fände ich die Quarzstabilisierung zum Abfilmen notwendig. Die ESS-STEUERUNG eine für den Projektor sehr aufwertende Funktion und für das reine abspielen von Filmen das Zusammenspiel mit dem Synkino vollkommen ausreichend. Eigentlich alles so wie Du's schon formuliert hast - nur mit etwas anderen Worten..✨