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ruessel

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Alle erstellten Inhalte von ruessel

  1. Ah....jemand der es schon gemacht hat....darauf komme ich noch später noch zurück. Komme gerade von einem Kundengespräch zurück, das in der Nähe von Conrad lag.... ich also auf dem Weg zurück dort rein um einen LM317 zu kaufen. Ich habe aber etwas schöneres gefunden: Einen fertigen SMD Baustein mit einem LM317, nur so groß wie mein Daumen. kostet fertig knapp 10,- EUR. Er liefert 1,2-30V max. 100mA. Der rote Strich zeigt eine Möglichkeit an, um das Teil noch kleiner zu bekommen - es wird dann nur der rechte Teil benutzt. Entfallen würden die 4 Dioden zum Gleichrichten von Wechselspannung und der Eingangskondensator 100uF. Ich weiß nicht, ob der 100uF auch bei Batterie/Akkubetrieb unbedingt erforderlich ist - ausprobieren ;-) Ich bin ganz heiß das auzutesten - muss aber erst ein Angebot schreiben und noch ein paar andere Sachen erledigen. Habe heute den EU Auftrag für einen Kinospot bekommen - mein erster für 2K DCP...... freu mich. Mal schauen, das Bastelprojekt werde ich am WE irdendwie dazwischen schieben......
  2. Ich vermute stark, das ist die Fotozelle oben am Stirn der Kamera - damit wird das Licht der Langzeitbelichtung gemessen und wirkt direkt auf den Timer.
  3. Kein Problem, dafür mache ich ja den Aufwand - anderen S8tler zu helfen. Nehme aber vorher bitte die ganzen Schreibfehler raus ;-) Sag bescheid wenn Du die Fotos größer brauchst....sind Roh in 4K.
  4. Ich bin Freiberufler..... da gibt es auch mal Arbeitslücken, leider ;-)
  5. Anzeige: Braun NIZO 801 macro Super 8 Kamera TOP!!! Sie bieten hier auf eine sehr gut erhaltene Nizo 801 Macro Super 8 Filmkamera. Das Objektiv ist klar und sauber und hat keine Kratzer/Pilz, Funktionen getestet - TOP. Ich hätte es besser wissen müssen....... Das war mit 40,- Euro mein teuerster Einkauf, nur die nackte Kamera, kein Zubehör...... empfand ich aber noch als O.K. Was hat der Patient? 1) Eyepiece fehlt, Kleinigkeit aber kostet als Ersatzteil auch fast 30 Euro mit Porto. 2) Drückt man "Überblendung" dreht sich das Rad, bleibt aber nicht auf "R" stehen, sondern dreht weiter auf 0. Möchte gar nicht wissen was mit einem eingelegten Film dann passiert. Problem war der Mikroschalter auf dem Rad, optisch sah es eigentlich gut aus. Die Zunge im Schalter funktioniert so ähnlich wie ein "Knackfrosch", er benötigt eine Vorspannung. Ich habe mit 2 kleinen Schraubendrehern die Zunge vorsichtig nach oben verbogen und gleich wieder gerade gebogen - und er hatte wieder Spannung und das Problem war gelöst. 3) Der Knopfzellendeckel lässt sich nicht aufdrehen, ich habe es mit einer Rohrzange und einem Centstück probiert - Deckel blieb fest, Centstück ist verbogen! Alleine das ist eigentlich schon ein Totalschaden - ausgelaufene Batterien. 4) Der Geschwindigkeitsregler kratzt und 24B geht nicht mehr. Hier habe ich mit Kontakt 60plus ordentlich geflutet und er dreht wieder geschmeidig, 24B gehen nun auch wieder einwandfrei. 5) Selbst vom Motor abgekoppelt lässt sich der Zoom nur mit viel Kraftaufwand bewegen, hier muss das Objektiv völlig verdreckt oder verharzt sein - auch Totalschaden. Ich glaube kaum das ich das Objektiv völlig zerlegen werde. Meine alten Nikon Objektive habe ich neu geschmiert, dort sind aber auch die Schrauben größer..... Ich justiere zwar Objektive (Auflagemass) und messe sie ein - aber nur bei höherwertigen Videokameras. Für S8 habe ich gar keine Messvorrichtungen. Ein Fehleinkauf. Nur als Ersatzteilträger benutzbar. Selbst meine eigene NIZO (1979 neu gekauft) die höchstens 20 Kassetten durchgenudelt hat und dann für immer in den Alukoffer lag, hat sich als defekt vom nur liegen entpuppt. Was macht man nun? Ich befürchte selbst eine Gebrauchte für 200 Euro ist kein Garant für eine einwandfreie Kamera. Die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen, nicht der Gebrauch. Eigentlich alles nur noch Sondermüll........ Im Moment sehe ich die Versorgung mit günstigen Ersatzteilen (gebrauchte NIZOS) kein Problem - am besten immer eine 481 oder 801 (macro oder nicht macro) kaufen, hier kann man fast alle Teile mischen. Aber mit jeden Tag werden diese Oldtimer immer älter und fallen weiter auseinander....... so ist das Leben ;-) An diesem Modell werde ich die Bastelarbeiten für die Belichtungsspannung üben..... demnächst in diesem Theater.
  6. Ja, so kann ich mir das vorstellen, aber es findet keine Kontrolle der tatsächlichen Geschwindigkeit statt. Auch müsste dann die NIZO Prof. mit den zusätzlichen 25 B/sek eine andere "Nockenwelle" besitzen. Hat jemand davon einen Schaltplan? Interessant ist noch die schwarze NIZO 801 in einem Detail: Sie besitzt im Innendeckel einen Reparaturaufkleber vom 21.04.1987. Hier wurde parallel zum Motorrelay ein großer Kondensator angelötet. Soll dieser das Problem des verklebens der Kontakte lösen?
  7. Weil ich gefragt wurde, die schwarze NIZO801 mit Koffer und Zubehör hat 25,- Euronen (plus 6 EUR Porto) in der Bucht gekostet.
  8. Mein heutiger Neuerwerb NIZO 801 in schwarz. Wie man sieht, der Deckel wurde mal mit Aceton oder ähnl. gereinigt..... die Beschriftung bleibt dann meist im Putzlappen. Das Problem mit dem Dauerlauf hat sich auch gelöst, es war ein rein mechanisches Problem: Der Pfeil Nr.1 zeigt, das hier das obere Zahnrad sich durchdrehte und seine Kraft nicht mehr auf die Kassette übertragen konnte. Das Motorrelay war aber angezogen und gab nun Dauerstrom auf dem Motor. Dies Motorrelay wird wie schon bei der 481 Nizo (ein paar Seiten vorher) über den Auslöser ODER dem auf dem Foto gezeigten Zahnrad mechanisch ausgelöst, dazu hat das Relay einen mechanischen "Fühler" (der schlecht zu sehen ist). Lösung: Schraube (Pfeil 2) lösen und das Zahnrad wieder richtig auf das andere Zahnrad fest einschwenken - danach Schraube wieder kräftig anziehen. Kamera läuft nach einschalten noch ein Stück, der mechanische Fühler schwenkt vom Zahnrad - Kamera stoppt und ist nun im Verhalten wieder normal. Habe dann die restliche DIY Wartung wie an der 481 durchgeführt und nun doch meine Gehäuseteile von der 481 genommen. Mit einem feuchten Tuch die Kamera geputzt, Objektiv und Sucher gereinigt - jetzt sieht die NIZO 801 wie aus den Laden aus. Das ganze hat ca. 20 Minuten gedauert. Den Belichtungsmesser werde ich dann an der zweiten 801 umbauen...... demnächst.
  9. dann muss hier noch versteckte elektronik sein. Ich konnte im Servicehandbuch sehen, das S9 der kleine Druckknopf für 54B ist, S7 ist der Drehhebel für 18,24,54 B....... unter dem Motor sind drei Nocken gezeichnet, diese werden wohl von der Hauptwelle an/aus geschaltet. wie man damit aber direkt Einfluss auf den Motor nimmt, ist mir im Moment schleierhaft.
  10. Das würde ich bei den NIZO 481-801 in den Bereich der Märchen & Mythen schieben. Klar, minutenlang 54B/sek wärmt bestimmt den Motor - aber wenn die Geschwindigkeit so kritische wäre, würde bestimmt das im NIZO Handbuch stehen - ich habe darüber aber nichts gelesen. Interessant am Rande wäre noch zu wissen wie bei NIZO die Motorgeschwindigkeit geregelt wird. Laut Schaltplan sehe ich nur Widerstände vor dem Motor, das kann es doch nicht sein, oder? Wie wird die Umdrehungszahl kontrolliert, gibt es da ein Feedback zum Motor? Ist im Motor noch Elektronik verbaut?
  11. Nun ist die schwarze NIZO 801 (ohne macro) angekommen. Der "Braun" Koffer ist reichlich gefüllt: Nizo Schulterstütze, diverse Filter, 2 Batteriepacks, Kabelauslöser, 2 Augenmuscheln, Sonnenblende und die Kamera natürlich (leider ohne Zoomhebel). Nun auf dem ersten Blick keine Kratzer zu sehen..... aber beim zweiten Blick sehe ich fehlende Beschriftung auf der Vorderseite. Der Knopfzellendeckel ist auch beschädigt, hier wurde mit zu dünnen Geldstücken gedreht und die Kanten vernudelt. Ärgerlich. Also Batterien rein und testen, Kamera läuft an, Zoom läuft auch (macht aber bei den Endanschlägen Geräusche), ich stelle die Gangarten durch: 18 geht, 24 geht, 54 geht und nun ist der Auslöser ohne Funktion - die Kamera läuft immer sobald der Hauptschalter angeschaltet wird. Nun, das Problem wird sicher das Relay sein, bei 54B/sec ist wohl die Stromaufnahme hoch und die alten Kontakte kleben zusammen. Sollte ich nun meine schwarze NIZO 481 macro als Gehäusedeckelspender benutzen?
  12. Irgendwo muss ich eine kleine SMD Platine mit einem LM Spannungsregler rumliegen haben...... leider sieht es im Bastelraum gerade etwas "unstrukturiert" aus und ich finde sie nicht. Passt evtl. unter der Kamera im Auslösergehäuse rein. Aber auch meine zweite Nizo 801 macro (silber) aus der Bucht ist nicht völlig i.O. (Zoom klemmt und Zeitlupe geht nicht), mal schauen was dann noch die nicht gelieferte NIZO 801 (schwarz) so an Fehlern hat, angeblich altes Erbstück im originalen Nizo Alukoffer völlig i.O.. Das basteln geht also weiter. Und - ja - ich möchte es in DIY Arbeit erledigen, wo bleibt sonst der Spass und evtl. das ERFOLGSERLEBNIS? ;-)
  13. Frust........ ;-) Ich habe nun verschiedene Vorwiderstände ausprobiert (1K-6,8K) aber es gibt meiner Meinung zu große Spannungsschwankungen - spätestens wenn ich auf Zeitlupe drücke,( ca -0,2V). Ja, ich bin nun auch der Meinung ein LM317 oder ähnl. muss es werden. Es gibt da noch andere Möglichkeiten, mal schauen welche Lösung wirklich Knochenhart 2,7V liefert. Danke an alle die hier bis jetzt geholfen haben. Hatte ich auch gemacht, es ist einfach unglaublich das die Batterien so lange halten. Die Spannung bricht beim rumfummeln zwischen Licht/Sonne und dunkel um 0,001 Volt ein. Kann aber auch ein Messfehler des Voltmeters sein. Der Stromverbrauch mit 0,56 mA schwankt tatsächlich ein wenig zwischen hell und dunkel, bei mir um 0,55mA bis 0,59mA. Laut dem NIZO Wartungsbuch wurden über die Jahre verschiedene Lichtsensoren verbaut, zumindest haben sie verschiedene Ohmwerte und müssen auf der Platine neu nachgeregelt werden. Die Verbrauchswerte könnten also bei anderen Nizos noch ein wenig schwanken. Die nächsten Tage muss ich erst noch was anderes machen. Aber ich bleibe am Ball und diese NIZO noch geöffnet ;-)
  14. So, das hätten wir auch, der Verbrauch vom NIZO Belichtungsmesser beträgt hier 0,56 mA. Nun will ich es wissen und fahre mal eine Z-Diode zu erwerben, ein 500mA Typ sollte völlig ausreichen ;-)
  15. Gedanken zum Batterieumbau: Die NIZOs waren damals vom Design meilenweit anderen Kameras voraus, Herr Rams hat da wirklich gute Arbeit geleistet. Ich sehe meine NIZO auch eher als Liebhaberstück aus der guten alten Zeit an – irgendwann im Jahr 1984 hatte ich dort die letzte Kodachrome Kassette durchgejagt. Noch heute erinnere ich mich gerne daran und nehme die Kamera zwar sehr selten - aber dennoch gelegentlich das gute Stück in die Hand ;-) Darum würde ich auch nie in das Kameragehäuse Löcher bohren und neue Dreh/Kippschalter dort einbauen. Einen alten Rembrandt bessert man ja auch nicht mit neuen Acrylfarben aus. ;-) Aber hier bleibt optisch die Kamera unverletzt und das ist dann auch gut so. Der einfachste Weg wäre also mit einer Z-Diode die erforderlichen 2,7V für den Belichtungsmesser zu erzeugen. Dazu benötigen wir einen Vorwiderstand der erst noch berechnet werden muss: R = (U1 – U2) / I U1 ist unser Batteriepack = 9V U2 ist unsere gewünschte Belichtungsspannung von 2,7V I ist der Stromverbrauch in Ampere vom Belichtungsmesser, der ist leider im Moment unbekannt und wird geschätzt irgendwo zwischen 2mA bis 0,2mA sicher liegen. Also müssen wir das messen. Damit es schnell geht, die beiden alten V625 PX Batterien rein und schauen ob sie noch ein letztes mal laufen. Ja, was für einen Wahnsinn, die mind. 30 Jahre alten Batterien haben noch 2,697 Volt - die 0,003V (zu 2,7V) sollte man vernachlässigen können. Als nächstes die entscheidene Verbrauchsmessung.
  16. Ich bin gefragt worden, was für einen Schraubendreher ich für das Gehäuse benutzt habe: Wera 118004 0,3X1,8
  17. Auf der Rückseite der NIZO können wir nicht viel tun. Hier kommen wir zwar an das Motorgetriebe, aber auch dies scheint ohne Schmierstoffe zu laufen, die Kamera hört sich im lauf auch normal an, also Finger davon weg. Ich habe noch mit der Druckluftflasche ein paar sehr kurze Impulse in Nr. 1+2 gegeben. Bitte hier vorsicht, dahinter liegt der Tageslichtfilter, mein pusten soll evtl. Staubablagerungen entfernen, hier ist ein Hohlraum der von beiden Kameraseiten über Gehäuseritzen evtl. Kontakt zur staubigen "Aussenwelt" hatte. Auch bitte nicht lange die Pressluft drücken, ansonsten kann der Bereich vereisen! Ein paar kuze Luftstösse sollten dazu ausreichen. Bitte niemals aus dem Bereich Nr. 3 pusten, hier liegt das Getriebe (trocken) und von dort aus könnte man Abrieb erst recht auf den Tageslichtfilter pusten. Ach ja, ich habe von dem Bedienungsfeld der Kamera den Tageslichtfilter am Drehschalter an und ausgeschaltet. Dann wird er von der Pressluft auch in verschiedenen Positionen erreicht. Nr.4 im Foto zeigt das Ritzel des Zoommotors, hier hatte ich schon geschrieben, das der Schmierstoff noch einwandfrei ausschaut und auch der langsame Zoom einwandfrei läuft - also nur "Sichtprüfung" durchgeführt ;-) Das war eigentlich alles was ich mir als DIY Kurzwartung vorstelle, nicht viel - hat aber eine defekte NIZO wieder benutzbar gemacht! Nicht vergessen die Kamera mit einem Tuch reinigen, das Objektiv/Sucher mal richtig zu reinigen und natürlich die Kontakte des Batteriepacks an der Kameraseite nicht vergessen. Theoretisch könnte man nun die Gehäusehälften anschrauben und fertig. Ich gehe nun als nächstes die Belichtungsbatterien an. Dazu muss ich die Tage zu Conrad und mir 2,7V Z-Dioden holen, bis denne....
  18. Danke für den Hinweis. ich habe das Schmiergelleinen doppelt genommen (geknickt = steifer) und ein paar mal an der Platinenkante hin und her bewegt, sozusagen nur ein wenig geglättet.
  19. Nachtrag: Der kleine Pfeil unten im Bild zeigt die Platinenkante, an dieser läuft der rote Hebel für die Sektorenblende anlang. Hier hatte sich die Kante etwas aufgeraut und der Hebel war schwierig zu bewegen (er stoppte immer). Hier mit 600er Schmiergellein ein paar mal entlang fahren und auch dieses Problem gehört zur Vergangenheit. Jetzt geht es zum Mittag, nach dem Mittag schauen wir uns die Rückseite der Nizo an
  20. Mit dem Kontakspray 60plus habe ich 7 elektrische Kontakte gereinigt (1-7 im Foto). wie schon geschrieben, kommt mir Kontakt 60plus milder als 60/61 vor. Es steht sogar auf der Flasche: "NSF-gelistet für die Lebensmittelindustrie", und weiter: "KONTAKT 60plus. Das spezielle Kontaktspray, reinigt, schmiert und schützt." was wollen wir mehr? ;-) Auf dem Foto Nr. 1,4,6,7 handelt es sich um Drehschalter/Widerstände, hier bitte extrem wenig Spray! Ich habe nur ganz kurz die Flasche gedrückt (so kurz wie möglich). Man kann es auf dem Foto nicht sehen, aber bei 6+7 liegt noch eine durchsichtige Plastikscheibe drauf - man kann gut sehen wie der kurze Sprayimpuls ca. ein viertel des Drehschalters direkt benetzt und dann in Sekunden sich über den gesamten Schalter verteilt. Wenn ich nun den Drehschalter drehen, merke ich deutlich wie das kratzen audgehört hat, der Schalter dreht nun leicht und ohne kratzen durch - prima! Bitte bei 1,4,6 die rote Fläche mit einem Tuch oder ähnl. abdecken, nicht das da ein Tropfen sich verliert - hier liegt das Bildfenster und noch schlimmer - der Tageslichtfilter ungeschützt drunter. Nr.2 ist der Impulsgeber, eine Nocke dreht sich mit dem Motor und schliesst hier den Kontakt - wofür auch immer. hat mit einem genässten Wattestäbchen etwas Kontaktspray bekommen. Nr. 3+5 waren bei dieser Kamera der Übeltäter, das nix mehr lief. Hier habe ich den Bereich um den Kontakten mit einen Haushaltstuch abgedeckt und direkt mit dem Röhrchen die Kontakte benetzt. Anschliessen sofort die Kamera starten, stoppen und mehrmals die "Überblendfunktion" auslösen. Das war es eigentlich auf dieser Kameraseite.
  21. Bevor ich noch in die Tiefe der Blende gehe, hier noch ein paar Gedanken von mir. Zuerst, ich bin kein ausgebildeter Kameramechaniker, habe aber unter anderem einen Meistertitel in Feinmechanik und dadurch auch einige feinmechanische Werkzeuge im Haus liegen (mit einer ruhigen Hand). Das fängt schon beim Schraubendreher an.... ich denke man kann auch mal fünf Euro für einen passenden Schraubendreher ausgeben - auch wenn man ihn dann nie mehr braucht ;-) Ich könnte kotz.... wenn ich mit einen falschen Schraubendreher abrutsche und spuren auf dem Gehäusedeckel hinterlasse (ein Prinzip der Mechanikerehre ;-)) gerade wenn eine NIZO schon 40 Jahre ohne große Gebrauchsspuren "überlebt" hat, ist es umso ärgerlicher wenn ich dann (weil es schnell gehen muss) mit einem Spaten die Schrauben beschädige und auch dann noch Kratzer auf dem sichtbaren Bereich hinterlasse. Also Kamera mit zum Eisenwarenhändler und dort den passenden Schraubendreher kaufen....... ich habe mir letztes Jahr einen kompletten Satz Schlitz/Kreuzschlitz von der Firma WERA (gutes Preis/Leistungsverhältnis) gekauft, ca. 45 Euro im Grosshandel, damit ist das Werkzeug auch noch nach der 100ten Schraube einwandfrei. ;-) Was man noch bei DIY benötigt ist oben zu sehen, saubere ölfreie Pressluft (Staub) und Kontaktspray. Bei der Nizo nehme ich ein neueres Kontaktspray "60 plus". Normalerweise nehme ich für starke Verschmutzung Kontakt 60 zum reinigen und hinterher Kontakt 61 zum pflegen und schützen. Kontakt 60+61 ist aber wirklich aggressiv, aber manchmal bei extem starken Kontaktproblemen unumgänglich. auch ein paar EinwegHandschuhe wären nicht schlecht, Handschweiß kann spuren hinterlassen. Was kann man zur Pflege nun tun? Wir haben ja gesehen, das haupsächlich Kontaktschwierigkeiten diese NIZO aus dem Gefecht gesetzt hat - ich vermute deshalb, das mindestens die Hälfte aller defekten Kameras das selbe Schiksal haben - oxidation durch Luftfeuchtigkeit und Sauerstoff. Was ist mit dem neu schmieren? Bei dieser Kamera sind bis auf einer Ausnahme alle sichtbaren (Zahn)Räder trocken, es schaut auch so aus, als wenn dort noch nie ein Schmierstoff aufgetragen war. Da die Kamera ohne komische Geräusche läuft, sehe ich von einem neuen schmieren der beweglichen Teile ab. Ich hatte zwar an ein wenig Teflonspray schon gedacht - aber auch gleich verworfen. Die Ausnahme ist das Ritzel am Zoommotor, hier befindet sich sichtbar ein kleiner Klecks (Messerspitze) Schmierstoff. Bei dieser Kamera sieht er aber noch einwandfrei aus, nicht verharzt, das Zoom läuft auch in der langsamen Stufe einwandfrei. Also schmieren hier einfach vergessen.
  22. Torsten ist der Held des heutigen Tages ;-) Schaltplan bzw. Abgleichvorschrift ist angekommen. Also demnächst hier weitere Infos zur DIY NIZO Pflege (mit bunten Bildern) ;-) Ich bin erstmal wieder raus, meine Steuererklärung macht sich nicht von selbst, leider......
  23. oh....stimmt, hätte ich vergessen. nein, nix...... bis auf dem schaltplan der drinnen klebt. das wäre natürlich super...... email? Fax?
  24. jetzt muss ich erst überlegen wie kann man das realisieren kann - überhaupt die Belichtung neu abgleichen. szenario: 1. eine Graukarte aus ca. 30cm mit künstlichem Licht anstrahlen 2. eine S8 Kassette in die Nizo einlegen (z.B. K40) und Blendenzahl von der Graukarte im Sucher ablesen 3. mit Handbelichtungsmesser bei 40ASA und 1/48 Belichtungszeit die Blende ablesen und vergleichen - evtl. die Nizo darauf am Poti nachjustieren.
  25. Noch eine Frage, wie sieht das bei NIZO und den automatischen ASA Werten aus? Gab es da nicht mit neuen FilmMaterial große Probleme? Der Streifen (1) tastet Kerben mit 20mm ab......
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