
dbx1000
Mitglieder-
Gesamte Inhalte
388 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
4
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Alle erstellten Inhalte von dbx1000
-
Die Betonung liegt auf "konnten"... leider bauen die Ge Transistoren teils schwer ab, nach mehr als 40 Jahren, und neigen dann zum Rauschen. Ein Ausgangsübertrager der bei kurzgeschlossenem Schaltungs-Eingang Rauschen erzeugt, das halte ich für eher unwahrscheinlich..
-
Kurzer Zwischenstand: alle Widerstände und Kondensatoren (Elko und Folie) getauscht, keine Veränderung. Jetzt geht es wohl dran diese grausigen Ge Transistoren gegen Si zu ersetzen, unter leichtem Redesign der Schaltung.
-
Flora Imax in Prag.. kein Flackern, perfekter Bildstand. Und es empfiehlt sich im Imax, sich ins hintere Drittel des Saals zu setzen: der Film ist für ein Mittelding aus Imax und normaler Leinwand kadriert. Weiter vorne dürfte einen das Bild erschlagen.
-
Vielen Dank für Deine Antwort. Der Tonfall hat mich ehrlich gesagt etwas irritiert. Ich werde mich dennoch bemühen höflich zu antworten. Zunächst mal vorweg: das Bildformat hat mit der Kadrierung nur am Rande zu tun. Kadrierung bedeutet wie ich als Kameramann (ich bin Kameramann, um der Frage vorweg zu kommen) den Bildausschnitt wähle. Da spielt unter anderem mit hinein welche Einstellungsgrößen ich verwende, ob ich also Großaufnahmen verwende oder eher Totalen. Für TV kadriert man klassischerweise anders als fürs Kino. Fürs IMAX nochmal anders. Je mehr die Leinwand das Sichtfeld ausfüllt, desto "weiter" sollten die Einstellungen tendenziell werden. Der Schnitt (Sekunden pro Schnitt) spielt hier auch mit rein: ein Film der auf IMAX gut aussieht kann im TV eher langweilig wirken, was im TV gut wirkt wirkt im IMAX schwindelerregend. Ich denke alle werden bestätigen können, dass Kubrick's 2001 auf einem kleinen TV todlangweilig ist, im Kino dagegen grandios. Daher ist es natürlich extrem wichtig, für welche Wiedergabe ein Film gedreht wurde bzgl. Kadrierung. Der Schnitt spielt wie gesagt auch mit hinein. Ich weiss durchaus was das Prinzip von IMAX ist. Nur aus einem TV Film wird (auch wenn er mit IMAX Kameras gedreht wurde) kein IMAX Film indem man ihn im IMAX Format in einem IMAX Kino zeigt. Nachdem also nun die Begriffe denke ich geklärt sind: wenn jemand tatsächlich Wissen über die Kadrierung (nicht das Bildseitenverhältnis) von Interstellar hat, bzw. sich Christopher Nolan dazu irgendwo mal geäussert hat.. bitte hier posten. Danke. dbx1000
-
Weiss jemand für was der Film kadriert ist? Imax oder normale Leinwände? Ich frage weil ich den letzten Imax-Batman digital auf Imax-Leinwand gesehen hab, und den konnte man sich (ausser von der letzten Reihe aus) praktisch nicht ansehen, weil das Bild viel zu groß war.
-
Danke für die zahlreichen Tips, ich werde es erstmal versuchen zu reparieren. Schaltung hatte ich schon auf kinobauer entdeckt und ist ja auch nicht so komplex. Am Dolby liegt es nicht, denn es klingt an anderen Hauptverstärkern/Prozessoren auch nicht besser. Und man mag sich zwar streiten über den Signalverlauf im Dolby, aber derart versauen kann auch der das Signal nicht. Werde mal die Kondensatoren und ggf. Widerstände/Potis tauschen, nach vorheriger Durchmessung an welcher Stufe es denn nun hakt, und euch über die Fortschritte hier auf dem Laufenden halten.
-
Mischpult ist bei mir leider keine Option.. es muss eine Schaltung sein die ich in den Projektor als 1:1 Ersatz einbaue. Am Dolby liegts auch nicht.. habe schon andere Signalsenken (Stereoanlage, anderer Tonprozessor mit AUX-Eingang) probiert. Selber was mit Opamp bauen geht natürlich. Aber dann brauch ich noch was für den Magnetton, plus Umschalter wie in der alten Verstärkerschaltung..
-
Hi Wolfgang, was hast Du für einen Vorverstärker verwendet? dbx1000
-
Hi Sam, aktuell ist der Selecton-Verstärkerausgang auf 1.5 V geklemmt und speist den Magnetton/Aux-Eingang ein einem CP65, der auf 1 V Empfindlichkeit gejumpert ist auf der Cat.242 (Alternative wäre dort 100 mV Empfindlichkeit). Der Magnetton-Eingang ist so verbunden dass der nicht über die Noise Reduction des CP65 geleitet wird (Format 22/42 jumpers). Sollte also soweit alles passen. Allerdings ist der Ton relativ leise - auf Dolby Faderstellung 7 ist es fast etwas leise, wenn man voll aufdreht ist es optimal. Das deutet doch denke ich ggf auf einen Verstärker-Defekt hin... Mist. Falls jemand einen alten, funktionsfähigen Selecton IIo Verstärker hat, oder ggf auch einen aus einem Bauer P6/P7/P8.. ich wäre interessiert. dbx1000
-
Hallo, ich kämpfe aktuell etwas mit meiner Selecton IIo. Die Tonqualität ist aktuell m.E. bescheiden, verglichen mit z.B. Bauer P8. Bei Lichtton ist der Ton dumpf und ist mit hellem (hochfrequentem) Rauschen überlagert. Bei Magnetton ist es etwas besser, rauscht aber auch ordentlich. Wie gut kann man den Ton beim Selecton IIo eigentlich bekommen? An was liegts dass das aktuell so rauscht? Kann man den internen originalen Verstärker ggf. etwas tunen, damit er etwas bessere Ergebnisse liefert? Ich würde nur ungern direkt vom Magnetkopf bzw. der Solarzelle auf den Prozessor gehen, zumal ich dann die Möglichkeit der automatischen Umschaltung bei Wechsel Licht-/Magnetton verliere. Ausserdem habe ich da nicht genug Eingänge. Tips? dbx1000
-
Ich hatte das auch weniger als Nörgeln verstanden. Allerdings musste ich schon auch etwas schmunzeln übers Fazit, dass Isopropanol ideal als Reinigungsmittel geeignet ist - denn wie andere angedeutet haben, die Info geht hier schon um seit es das Forum gibt (15 Jahre?). Auch wie der Essigzerfall funktioniert, dass die Säure beschleunigend wirkt, dass Feuchtigkeit die Reaktion begünstigt, dass hohe Temperaturen die Reaktion begünstigen, dass Rost und andere Metalloxide den Zerfall beschleunigen, dass der Zerfall nicht reversibel ist usw usw gab es im Forum schon gefühlte 10 mal zu lesen, in der Fachliteratur sowieso. Mein einziger Kritikpunkt also, warum nicht auf bekannten Fakten aufbauen anstatt das Rad neu erfinden. Es ist keine Schande sich auf Bekanntes zu beziehen. Aber es gibt ja auch ein paar neue Ergebnisse. Nur die bitte wirklich nur auf "unrettbare" Filme anwenden. Keiner weiss wie sich Nelkenöl und Co langfrsitig verhalten gegenüber den Farben etc etc... Ähnliches gilt auch für Filmguard und Co - weg von Archivkopien. Und aktuell ist praktisch jede Kopie als Archivkopie zu betrachten, da keine großen Mengen neue Kopien mehr gezogen werden. Umso mehr Sorgfalt ist bei der Recherche solcher Geheimrezepte notwendig. Waren doch insgesamt trotzdem ganz aufschlussreiche Experimente.
-
Der Witz bei s/w ist ja grade dass man es selber macht. Es gibt keinen s/w Standardprozess, daher macht im Grosslabor abgeben keinen Sinn. Das geht nur mit C-41. Die echten Puristen verwenden echten silberhaltigen s/w Film, und machen das im Labor selber. Nach Möglichkeit die klassischen non-T-Grain-Emulsionen um einen klassischen s/w Look zu bekommen. Der 400CN war m.E. immer was für Laien die das nur mal aus einer Laune raus ausprobieren wollten mit s/w. Ich komme echt viel rum, aber kenne niemand der ernsthaft/längerfristig Bilder auf 400CN macht. Die andere Anwendergruppe für den CN sind die, die den höheren Blendenumfang brauchen und den glatteren Look wollen. Aber die sind heute bei Digital RAW mit anschliessender Nachbearbeitung besser aufgehoben. Und dann gibts ja auch noch C-41 Farbfilme, die man einfach nach dem Scan desaturieren kann, wenn es denn unbedingt analog und C-41 im Grosslabor sein muss. Insofern die richtige Entscheidung von Kodak-Alaris. Dagegen konnte ich die Einstellung von Plus-X nicht nachvollziehen, denn das war ein echter Klassiker. Zum Glück gibt es aber noch Tri-X 400, das ist aktuell mein Lieblingsfilm in s/w. Im Übrigen gibt es natürlich Manufaktur-Labors, die s/w Fotoentwicklung weiterhin anbieten! Nur eben nicht im Grosslabor.
-
Alles richtig geerdet, sternförmig mit entsprechendem Querschnitt?
-
Friedemann, in der geposteten Digitalversion sieht er definitiv flau aus. Möglicherweise aber nur eine Schwäche der Abtastung. Gut, das kann man digital korrigieren. Wenn das Original kontrastreicher ist, ists ja gut.
-
Feinkörnig sicherlich. Aber großer Belichtungsumfang heisst (bei Umkehrfilm) auch niedriger Kontrast. Im Vergleich zu Plus-X und Co ist mir der Film deutlich zu flau. Kann man den auch steiler entwickeln, z.B. durch Pushen?
-
Mail an Kodak-Alaris CEO, Ralf Gerbershagen
dbx1000 antwortete auf Volker Leiste's Thema in Schmalfilm
Wie andere schon geschrieben haben: wundert mich nicht dass da keine Antwort kam. Ich hätte da auch nicht drauf geantwortet. Die Mail fand ich selbst für "deutsche Verhältnisse" schon grenzwertig, ein Trommelfeuer von Kritikpunkten und insgesamt ein ziemlich frotzeliger Ton ("wer ist denn jetzt..", Strategie in Anführungszeichen, "Kodak jammert die ganze Zeit", ...). Manche deutschen Leser mögen das beklatschen als Mut und Offenheit, für US-Leser ist die Mail schlichtweg eine Beleidigung. Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Der CEO mag Deutscher sein, man gewöhnt sich aber sehr schnell an die höflicheren US Umgangsformen (gilt auch für die meisten anderen Länder) wenn man täglich mit den Leuten in Kontakt ist. Ich vermute er wird sich beim Lesen gedacht haben "gut dass ich jetzt in einem US Unternehmen arbeite". Und machen wir uns nichts vor: der S8-Markt ist für Kodak unwichtig. Die machen das mit aus gutem Willen und um die Leute an andre Filmformate ranzuführen, als Einsteigerformat. Und dafür sollten wir dankbar sein und dieses Angebot nutzen. Denn eins ist klar: es kommt nichts besseres nach. Die Zeiten sind hart für Analoge, auch für die Hersteller. Die "Kodak werden wir's zeigen!" Haltung verkennt schlichtweg die Realität. dbx1000 -
PAL Systeme mit 11.000.000 Lichtpunkten? Ich denke ein Komma ist um 2-3 Stellen verrutscht. Analoges PAL hat 575 (sichtbare) Zeilen, und wie Stefan richtig schrieb keine definierte Pixelzahl. Ich bezweifle aber dass es incl. Bandbreitenbeschränkung und Störungen auf der Luftschnittstelle (terrestrisch) über 720x575 hinauskommt. Dafür ist 16mm locker gut genug, wenn man es in der Abtastung nicht versaut (zB in den gruseligen Telecine-Chains). Aber es kann sich ja jeder selbst ein Bild machen, dank hochwertiger analoger Scans&Abtastungen des alten Materials.Schaut euch mal neue Abtastungen/Scans an zB von "Die Welt am Draht" (Ektachrome) oder z.B. die HD Version des Band Aid Videos (16mm Negativ). Ich denke danach erübrigt sich jede Diskussion. Wobei bei "Welt am Draht" ein Degraining drüberlief, muss man der Fairness halber erwähnen. dbx1000
-
Die 70mm Rock-n-Roll-Maschinen sind dort schon seit längerem demontiert... war nur noch digital.
-
Remjet-Entfernung -- Geburt einer Idee?
dbx1000 antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Remjet muss auf jeden Fall VOR der Entwicklung entfernt werden, sonst gibts weisses gekrissel im Bild...! -
Lagerung / Verwendung von Filmen mit Essigsyndrom
dbx1000 antwortete auf S8ler's Thema in Schmalfilm
Die "saure Umgebung" ist relativ.. wenn die Filme in Dosen verschlossen in einem Raum lagern schadet es den andern Filmen kaum. Wenn es Spulen sind (S8) in diesen nicht ganz dichten eckigen Plastikdosen und Du die alle zusammen in eine Kiste packst eher schon. Wenn ich in einen Raum komme und den Essig schon rieche kann ich z.B. mit Sicherheit davon ausgehen dass es eine recht saure Umgebung ist. Es ist eben immer alles relativ. Es kommen auch noch andere Stoffe in Frage: andere Säuren (undichte Salzsäureflasche zB, ganz fies.. die sind nie ganz dicht..), Holzschutzmittel etc, und natürlich Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Es ist sicher kein Problem wenn man den gleichen Projektor verwendet für Essig-/Nicht-Essig, zumindest nicht solange der Film nicht gerade im Essig schwimmt.. Das verfliegt viel zu schnell, also keine Angst. Es geht um das dauerhafte Raumklima. escalefilm, welches Format ist das denn? Zu 8mm hatte ich ja schon was geschrieben weiter oben. Dass die kein Essig haben liegt ggf auch am Waschen mit Tetra, eher aber daran dass Du sie um das Tetra anzuwenden regelmässig umspulst. Dabei kann sich die entstandene Essigsäure durch den grossflächigen Luftkontakt leichter verflüchtigen. Geschwindigkeit der Zersetzung liegt tatsächlich v.a. am Träger. Aber natürlich auch an der Verarbeitung (saures Fixierbad als letzter Schritt.. genug gewässert?) und was auf dem Träger drauf ist: Magnetband auf Azetatbasis (16mm Magnetband) hat den als Kataysator wirkenden Roststaub gleich mit dabei. Und prompt bekommen diese Rollen auch als erstes Essig, meist weit vor dem Bildmaterial... dbx1000 -
Lagerung / Verwendung von Filmen mit Essigsyndrom
dbx1000 antwortete auf S8ler's Thema in Schmalfilm
Hallo, die Filme können sich natürlich "anstecken" mit Essig. Es handelt sich um einen selbstbeschleunigenden Prozess, autokatalytisch wie jemand schon schrieb - nachzulesen u.a. in dem interessanten Buch "Preserve then Show", herausgegeben 2002 vom Dänischen Filminstitut, oder auch hier: https://www.imagepermanenceinstitute.org/webfm_send/299 Saure Umgebung begünstigt die Zersetzung, sie erreicht damit früher diesen Wendepunkt. Das sieht dann in der Praxis wie "Anstecken" aus. Kann aber auch passieren wenn z.B. die Luft aus anderen Gründen säurehaltig ist. Aus genau dem Grund zersetzen sich ja offen gelagerte Rollen langsamer (Essig verfliegt; Rolle dafür aber eben ungeschützt gegen Staub etc), und genau aus dem Grund werden auch Essig-Rollen getrennt von Nicht-Essig-Rollen gelagert in Filmarchiven. dbx1000 -
Hi Stefan, Mortens Papers sind nicht die einzigen die in diese Kerbe schlagen. Ich hab nur mal ein online verfügbares genannt. So ziemlich alle anderen Bücher und Veröffentlichungen zum Thema stimmen fast 100% überein. Dass Filme in Fiberkartons weniger oder genausoviel Essig bekommen wie hermetisch verschlossene Dancan-Dosen überrascht auch nicht - den entstandenen Essig wegzaubern können die Dosen schliesslich auch nicht. Aber dafür gibt es ja die Kodak Molekularsiebe, die erwiesenermassen funktionieren. Im übrigen haben bisher praktisch alle Weissblechdosen in meinem Besitz früher oder später Fehlstellen bekommen - insbes. da wo mechanische Reibung auftritt, Säure durch Berührung mit der Haut etc aufgebracht wird. Die goldenen Kodak-Dosen sind dagegen m.E. ideal. Verzinkt ist natürlich völlig unbrauchbar. Stefan, ich weiss nicht woher dieser "Analog ist Schrott" Zynismus kommt.. vor 5 Jahren klang das irgendwie noch ganz anders. Ich denke Du weisst dass teils alte Filme nur existieren weil es noch Dubletten in Sammlerhand gab. Dein Wort zu digitalen Archivsystemen in Gottes Ohr .. mal sehen ob es auch klappt. Bzgl des Archivcharakters von analogem Film kommen wir wohl auf keinen gemeinsamen Nenner... Ich sehe Filme (physikalisch und inhaltlich) auch als Kulturgut, nicht nur als Anlass Popcorn zu sich zu nehmen und wenn der Film einem nicht mehr gefällt Ex und Hopp. Aber das muss jeder für sich selber entscheiden denke ich. dbx1000
-
Sicherlich reden wir hier über Zeiträume die die Lebenserwartung eines Lebens übersteigens. Oder denkt ihr etwa nur an euch, nach mit die Sintflut? Da keine Kopien mehr nachgezogen werden ist JEDE spielbare Kopie als Archivkopie zu sehen. Bei Super 8 ist es unkritischer, weil die Masse im Vergleich zur Oberfläche geringer ist, da entsteht weniger Essig/sammelt sich weniger an und der selbstbeschleunigende Essig-Prozess kommt kaum richtig in Gang. Zudem lagern die Filme auf Spulen, haben also keinen direkten Kontakt mit den Dosen, das verbessert es schon etwas. Woher kommt eigentlich diese Weisheit dass Weissblechdosen optimal für die Lagerung sind? Weiss jemand eine Quelle für dieses Statement, und kann schlüssige Argumente nennen? Weitere Infos zur Lagerung siehe auch http://dancan.dk/wp-content/uploads/2013/12/e-filmstorage.pdf dbx1000
-
Hallo Leute, 20 Jahre sind ein Eckchen, aber haben noch keine Aussagekraft über die Archivfestigkeit (das sind dann doch längere Zeiträume). Möglicherweise auch einfach Glück gehabt mit der Kartonsorte. Dass da aber generell "absolut nichts passieren kann" finde ich sehr leichtfertig dahingesagt. Lest euch mal die Literatur zum Thema durch, die Ergebnisse sind recht eindeutig - säurefreie Umgebung ist sehr wohl wichtig. Und Triaztetat natürlich nicht in Weissblechdosen! Sondern entweder in den pulverbeschichteten (Kodak, Fuji) Dosen oder in chemisch neutralen Plastikdosen. Weissblech oxidiert und begünstigt damit Essig. dbx1000
-
Hallo Martin, wie hast Du das in der Praxis gelöst? Damit klänge ja das System, mit Rauschkarte eingemessen bzw. auf SRD für SR Glühlicht deutlich zu höhenbetont.. und eine 100%-Umrüstung auf Rotlicht ist wegen der alten Filme ebenfalls nicht empfehlenswert? dbx1000