
dbx1000
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Täusche ich mich, oder gibts die Vision2 S8-Materialien schon seit längerem zu dem Preis bei Andec zu kaufen?
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Die Schmierung meines S2000 erfolgte bislang so, dass ich dem (ursprünglich vertrockneten) Fett-Töpfchen ein paar Tropfen Motorenöl beigemischt hatte. Jetzt wollte ich diese Notlösung mal etwas sauberer angehen. Nach Überholung (Entfettung, Neuschmierung mit Bauer Kriechfett im Fett-Töpfchen) trat allerdings nach wenigen Sekunden Betrieb ein im Greifertakt laut quietschendes Geräusch auf. Analyse ergab, dass das Geräusch offenbar von der Greifersteuerung kam, und zwar von dem Greifer der radial auf der Welle läuft. Bauer Greiferfett und -öl (zum erstmaligen Tränken des Filzes) reichte offenbar nicht aus (?), erst nach Auftropfen von Esso-Universalöl auf den Filz wurde es ruhig. An der Greifersteuerungs-Kurve fiel mir ein leichter Verschleiss auf, hier scheint sich an einer Stelle die Chromschicht (?) minimal abgelöst bzw. abgeschliffen zu haben, darunter schimmert es Kupferfarben. Interessanterweise mitten in der "flachen" Seite der Greifersteuerungskurve, also dort, wo der Greiferhebel eigentlich m.E. die kleinste Kraft ausübt (ausser der Greiferhebel "fliegt" durch die Massenträgkeit ein wenig, hebt also sozusagen ab und setzt dann hart wieder in der Landezone auf). Der Schmierfilz kommt an diese Stelle der Greifersteuerung kaum zu liegen, da sich diese Stelle in einer sehr flachen, herzförmigen (nur sehr flach eben...) Vertiefung der Greiferkurve befindet. Mit Esso-Universalöl läuft es wie gesagt aktuell - nur fragt sich, wie gut und wie lange, wohl ist mir dabei nicht. Jetzt stellen sich mir natürlich ein paar Fragen... woher kommt der Verschleiss an dieser Stelle? Bedingt durch das vorherige (problemlose) Laufen mit dem (ungeeigneten?) Öl? ist das Bauer-Öl/-Fett einfach nur ungeeignet? Ist der Verschleiss an dieser Stelle evtl. normal? wo beziehe ich das original Siemens-Fett, bzw was eignet sich als Ersatz? ist ein Austausch der Steuerkurve nötig? Wer hat so eine evtl. übrig?
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Die Dicke ist bei beiden Filmen identisch. Der unterschiedliche Radius ist der Knackpunkt, er führt dazu dass pro Umdrehung der Spule leicht unterschiedliche Längen Film zugeführt werden - das summiert sich auf und führt sehr schnell zu Schleifenbildung. Spulen mit kleinerem Kern dürfen da wenig Abhilfe schaffen: bei kleinen Radien (kleiner Spulenkern) steigt der Längenunterschied - daher fertigt man Kopierzahnkränze ja mit großen Durchmesser (kann man sich leicht veranschaulichen: der Grenzfall ist die Spule mit gegen Unendlich gehendem Durchmesser - dabei liegen die Filmlagen dann flach aufeinander und es tritt keinerlei Längenunterschied auf beim Abwickeln).
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Simon, ich denke das mit der Sandwich-Wicklung des Films würde Probleme geben. Wie ich schon durch eigene Versuche herausfinden durfte (improvisierter Kontaktkopierer) läppert sich der Längenunterschied durch die minimal unterschiedlichen Wicklungsradien bereits auf wenigen Metern FIlm so sehr auf, dass der aussenliegende Film unweigerlich eine kontinuierlich wachsende Schlaufe bildet.
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Wenn jemand technisch gesehen Unfug baut bzw. falsche oder zumindest (für andere Neulinge, die das lesen) irreführende Aussagen trifft, dann muss er damit leben wenn andere diesen Punkt ansprechen. Das gehört zu einem Diskurs unter Erwachsenen dazu. Auch das Anzweifeln der Ernsthaftigkeit der Absicht muss bei einer derartigen Häufung von Eigenartigkeiten erlaubt sein - auch wenn man dann mal falsch liegt bzgl. der Trolling-Absicht (wie young-indy ja bestätigen konnte durch persönliche Bekanntschaft). Foren-Trolle hatten wir ja in der Vergangenheit schon genug, der Schluss liegt also keinesfalls allzu fern. Screenshots wären tatsächlich mal interessant, auch wenn sie natürlich erfahrungsgemäß nicht den realen Bildeindruck wiedergeben.
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Da ist prinzipiell nichts dagegen zu sagen; wenn aber jemand kommt und sagt dass ein ECN-2 Negativ als Printfilm verwendet grandiose Farben liefert und auch insgesamt ganz dufte aussieht, dann darf man m.E. schon an dessen Wahrnehmungsfähigkeit oder zumindest Wahrheitsliebe zweifeln. Und wenn das Ganze dann noch mit einem Ausschnitt aus einem Porno illustriert wird (ausgerechnet, als gäbe es keine anderen Beispiele), dann deutet das doch eher Richtung "Trolling" (falls in boshafter Absicht), und falls in naiver Absicht Realitätsverlust oder zumindest Mangel an Verständnis dafür wie das soziale Miteinander funktioniert.
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... und denkt man "schlimmer gehts nicht mehr", kommt schliesslich solch ein Vorschlag her. Ein neuer Forentroll? (Annahme liegt nahe, auch aufgrund des oben verlinkten Films. Eventuell ein Fall für die Moderation, da m.E. nicht jugendfrei)
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Adoxpan-X- reverso, Hilfe! Viel zu dunkel!!!
dbx1000 antwortete auf jacquestati's Thema in Schmalfilm
Vielleicht liegts auch am Scan, aber ich finde den ebenfalls matschig. Wenn ich nicht wüsste dass es frischer Reverso 100 ist, würde ich auf "überlagerter Film (mit daher erhöhtem Grauschleier), leicht unterbelichtet" tippen. -
Lichtwirkungsgrad: bei 3-Flügel-Blenden normal. Schau Dir mal eine FP30D mit 3-Flügel-Blenden-Umrüstung an. Noch weniger Öffnungswinkel als beim vorgestellten GIC. Irgendwo auch logisch: die Größe des "schaltenden" Dunkelsektors muss auch bei der 3-Flügel-Blende so groß wie bei der 2-Flügel-Blende sein, denn die Schaltzeit bleibt ja unverändert. Bei 3-Flügel muss man noch einen zusätzlichen Flügel unterbringen, und da alle 3 Flügel gleich groß sein müssen, müssen die Hellsektoren etwas zusammenrutschen. Heraus kommt dann (sofern man die Schaltzeit nicht verändert) die gezeigte, schlechte Lichteffizienz.
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Kann man jemand ein Bild machen, wie das in etwa aussieht? Aus was ist die Buchse gefertigt?
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Frühlingsfilm: Danke für dieses schöne Zeitdokument - die Musik(?)auswahl zum Bild zeigt, woran unsere Gesellschaft aktuell (global) krankt. Bei Vivaldi klang die Jahreszeit Frühling so: https://www.youtube.com/watch?v=l-dYNttdgl0
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Kofiba-Beschichtung = Coval Schutzwachs? Mir ist bei Kofiba aufgefallen dass sich der Filmklebeband-Kleber auf dem Zeugs teilweise zu einem stumpfen, nur mit Isopropanol (oder stärkerem) zu entfernenden Schmodder verändert, der auf dem Film bzw. der Filmschicht haftet nach Abziehen des Klebebands. Weiss jemand was da genau vor sich geht?
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Die Frage ist etwas allgemein... so wie "ich würde gerne mit dem Auto fahren, ca. 30 km. Welches Auto soll ich mir kaufen?". Im Sommer oder im Winter? Off-Road oder Autobahn? Oder gar Wüste? Wie viele Personen fahren mit? Tankstellenverfügbarkeit? Spritpreise? Budget? Es hängt ganz davon ab ob Du Live-Ton (Sync-Sound) mitnehmen willst oder nicht. Wie viel Budget Du hast. Welche Optiken Du verwenden willst. Moderne Optiken gehen nur in PL-Mount, und bedingen damit eine SR mit PL-Mount (PL-Mount für die 16ST gabs m.W. auch als Nachrüstung nie, nur von P+S für die 35-II). Dafür sind die neueren Optiken natürlich prinzipiell teurer. Besteht Gefahr dass die Optiken beschädigt werden? Wie groß wird das Bild aufgeblasen? Youtube? Projektion? Kino? (Bildstand, Schärfe, Optiken). Wie robust muss die Kamera sein? Drehst Du in sehr engen Bereichen? Die SR ragt als Schulterkamera weniger nach vorne raus. Willst Du aus einem Auto heraus drehen? Die 16ST kannst Du dann mit 120m-Magazin nicht verwenden, da es sonst am Dach innen anstösst. Eine Brauchst Du Zeitlupe? SR HS ist (wie bereits erwähnt) tendenziell lauter. Ein paar Stunden, oder gehts um einen Marsch über Tage hinweg durch die Pampa (Naturfilm) bei dem Du immer wieder mal filmst? Gibts Einschränkungen in der Größe der Kamera (muss sie evtl. in eine bestimmte Rucksackgröße passen?). Muss die Kamera leise sein? Die ST gibts darüberhinaus kaum mit Quarzmotor, läuft also mit digitalem Ton auseinander. Brauchst Du (falls sync-ton) überhaupt Quarz-Ton, oder verwendest Du das Pilotton-System? 16ST gibts prinzipiell mit Kurbel und Druckluft (angeblich auch Federmotor?), hab ich aber noch nie irgendwo angeboten gesehen. Brauchst Du einen eingebauten Belichtungsmesser? Spricht für die SR. Lange Takes oder eher kurze? Kurze Takes sprechen für 16ST mit 30m-Spulen, denn die ST wird mit externem Magazn doch etwas klobig und kopflastig (und ohne Periskopsucher behindert das Magazin tendenziell die Suchereinsicht). Lange Takes sprechen für die SR, da relativ kompaktes 120m-Magazin. Brauchst Du verschiedene Brennweiten? Zoom-Optik ist groß und schwer, und lichtschwächer. (Daher auch die Frage: bei welchen Lichtverhältnissen soll gedreht werden?) Die 16ST hat einen Revolver mit Wechseloptiken, was für viele dokumentarische Situationen sehr hilfreich ist, spart das Zoom (aber nur wenn man das Zoomen während des Filmens nicht als Stilmittel einsetzt). Soll viel aus der Hand und mit langen Brennweiten gedreht werden? Da ist die SR besser, da Schulterkamera prinzipiell besser stabilisiert werden kann. Für die 16ST gibts auch eine Schulterstütze, die aber wieder Platz braucht und unhandlich ist (und nicht sooo gut stabilisiert). An der ST hängt immer noch ein Akku übers Kabel, die SR hat einen On-Board-Akku hinten dran und ist damit von Handling her teils einfacher als die ST, bei der man immer noch den Akku aus der Hosentasche fischen muss wenn man die Kamera ablegt. Hast Du unterwegs die Gelegenheit 122m-Rollen im Wechselsack zu wechseln (bedingt eine stabile, saubere Unterlage)? Falls nein, dann spricht das eher für 30m-Tageslichtspulen, und die gehen in der ST schöner und lassen sich auch im Stehen wechseln. Willst Du in der Kälte (Winter) arbeiten? Die 16SR gibts mit Plastik-Handgriff, bei der 16ST ist der Daumengriff aus Stahl (da Teil des Kamera-Bodys) und wird bei Minusgraden zu einem Eisklotz in der Hand, extrem unangenehm. Welche 16ST hast Du? Hat die eine Stahlbajonettfassung, oder nur die Arri-Stahlfassungen? Welche Optiken hast Du dazu in welchen Fassungen? Wie schnell musst Du Magazine wechseln? Bei der 16SR geht das innerhalb von 5 Sekunden, bei der 16ST dauert das ein Weilchen. Drehst Du als Ein-Mann-Team, oder hast Du jemanden der für Dich Schärfe zieht? Follow-Focus geht bei der 16ST eher schwierig, gab da so ein paar wackelige Lösungen - die richtig stabilen, modernen Sachen gabs nur für die 16SR. Willst Du Filter (3x3, 4x4) verwenden? Das geht mit der 16SR einfacher, fürs 16ST-Kompendium bekommt man moderne Filter kaum. Falls Du einen Video-Assist brauchst (ich vermute mal nein), würde das ebenfalls für die 16SR sprechen. Die 16SR hat eine Offensucher-Automatik, bei der 16ST musst Du wieder von Hand auf "offen" drehen (man hält die Kamera mit rechts, Drehknopf ist hinten rechts am Motor, ist mit der linken Hand etwas eine Verrenkung). Beantworte diese Fragen für Dich, dann weisst Du welche Kamera Du nutzen willst.
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Bitte Glühlicht! Das Licht ist ja nur zwischen den Vorstellungen an, brennt also nicht den ganzen Abend. Und wenn schon LED mit PWM, dann bitte jemand "testgucken" lassen, der gute (schnelle) Augen hat (d.h. hohe Flimmer-Grenzfrequenz). Habe es schon oft erlebt, dass ich mich negativ über z.B. Farbartefakte von 1-Chip-DLPs (Heimbereich; besonders schlimm bei s/w-Filmen!) oder das Flimmern von LED-Lampen geäussert habe, und andere das beim besten Willen nicht wahrnehmen konnten. Offensichtlich unterscheidet sich da die Wahrnehmung stark. Insbes. das Zeit-Multipex-Farbmischen von manchen LED-Lichtquellen empfinde ich als extrem grausam. Grade so Farben wie gelb zerfallen bei dann z.B. bei Augenbewegungen in ihre Einzelbestandteile. Auf der Kirmes neben geschmacklos grellen Deko-Malereien, wenns sein muss. Im Kino bitte nicht, so viel Stil muss sein.
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Weil wirds grad mit der Schärfe hatten in einer anderen DIskussion...: Der Schärferegler meines Siemens 2000 hat deutliches Spiel. Die Verstellung funktioniert, indem ein Zapfen in einer spiralförmigen Schnecke auf der Innenseite des Schärfeeinstellknopfes gleitet. Nun ist da natürlich (beides starre Materialien) Spiel m.E. nicht vermeidbar. Oder fehlt in meinem Projektor ein Teil? Laut technischer Anleitung (auf Olaf's 16mm Seiten) kommt über den Stift eine Art Buchse. Ich sehe hier nichts derartiges, nur den Stift. Oder gabs da verschiedene Versionen?
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Definitiv... Zumal die Tonlampe scheinbar nicht explizit geerdet ist, sondern augenscheinlich nur die Schwenkmechanik usw... also auch kein zuverlässiger Kontakt, Sicherung brennt daher nicht immer sofort durch. Sobald man da aber drauf kommt ist der Rest eigentlich logisch. Und prinzipiell sollte man nach so einem Umbau auch die Ausgänge grob ausmessen, was da so anliegt... Es gibt leider keinen übersichtlichen Plan wo alle Masseführungen eingezeichnet sind (Verstärkermasse vs. Gehäusemasse vs. Schirmung) - das versteckt diese Art Fehler recht gut.
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Achtung, wichtige Korrektur: es muss ein Traco TSN 1-2450 (DC-DC-Wandler, -5V!) verbaut werden. Die Tonlampe liegt nämlich einseitig auf der Gehäusemasse. Da in diesem Projektor durchgehend mit negativen Versorgungsspannungen (-24V) gearbeitet wird, GND also auf +0V liegt, funktioniert ein +5V-Wandler nicht. (Einbau eines +5V-Wandlers, wie vorher beschrieben, funktioniert scheinbar zunächst, allerdings brennt dann beim Anschluss an einen externen Verstärker, Signalquelle etc die 24V-Feinsicherung durch. Grund ist, dass die Masse des Verstärkerausgangs von der Gehäusemasse getrennt ist, und die Verstärkermasse dann auf -24V absinkt. Diese wird dann über das extern angeschlossene Gerät (welches geerdet ist!) mittels Umweg über den Schutzkontakt gegen das Projektorengehäuse kurzgeschlossen.)
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Habe jetzt folgende Lösung gewählt: DC-DC-Wandler (TracoPower TSR 1-2450, knapp 6,50€) wandelt die Eingangsspannung von nominell 24V auf 5V. Am Ausgang des Wandlers hängen in Serie zur Tonlampe zwei 5W-Lastwiderstände in Serie (1,5 Ohm und 0,18 Ohm), so dass man auf die Lampenspannung von ca. 3,8 Volt kommt. An den Lastwiderständen fallen ca. max. 1 Watt ab (eher weniger, da die 0,75A der Tonlampe ja nicht voll fliessen), der 1,5er wird etwas mehr als handwarm. Die Gleichspannung an der Lampe ist so perfekt geglättet, es ist keinerlei Brumm mehr hörbar. Zwei kleine Schönheitsfehler hat o.g. Lösung: zum einen steigt die Stromaufnahme auf der 24V-Leitung etwas an, da ja nun Tonlampe und Lastwiderstand versorgt werden. Muss nochmal genauer nachmessen, wie viel das genau ist, und ob man damit nicht den kleinen Verstärkertrafo (2W-Verstärker!) oder den Selengleichrichter an ihre Grenzen bringt. Zum anderen ist der Traco mit max. 32V Eingangsspannung fast schon etwas an der Grenze; im Leerlauf (Tonlampe aus) liegen auf der 24V-Leitung rund 32V an... diese brechen natürlich beim Zuschalten des Wandlers+Tonlampe schnell auf 24V zusammen, eine kleine Spannungsspitze knapp an der Akzeptanz kriegt der Wandler aber trotzdem ab. Mglw. werde ich hier später noch gegen einen etwas stabilieren Wandler tauschen.
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Ein Leistungsgyrator? m.W. sind Gyratoren doch eher was für den Kleinsignalbereich?
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Ich grabe das Thema mal wieder aus.... Ich überarbeite gerade meinen S2000 (mit 2,5W-Sockelverstärker). Auch hier ist deutlicher 100Hz-Brumm zu hören, wenn Licht von der Tonlampe auf die Fotodiode fällt (es liegt also an der Glättung der Tonlampenversorgung). Mein S2000 hat die moderne Tonlampe 4 V / 0,75 A mit 40 kHz-Versorgung. Ich dachte zuerst, der 40 kHz-Oszillator (welcher einfach in Reihe geschaltet ist zur Tonlampe, und keine Masseverbindung hat!) wäre zur brummfreien Versorgung der Lampe gedacht. Allerdings scheint es nur eine effiziente Methode zu sein, die 24V vom Verstärkernetzteil zur Versorgung der 4V-Tonlampe zu nutzen, und zwar plus Einstellmöglichkeit. Das Teil scheint tatsächlich auf 40 KHz (nachgemessen) zu schwingen, es scheint als könne man die Pulsweite (und somit den mittleren Strom) mittels Poti einstellen. Ein sehr einfacher Strombegrenzer also, einstellbar. Der Vorgänger des DC-DC-Wandlers. Die 100-Hz-Restwelligkeit ist allerdings auch nach dieser Oszillatorschaltung (trotz getauschter Kondensatoren) beträchtlich. Da diese nur in Serie zur Tonlampe hängt, ohne Masseverbindung, vermute ich dass diese prinzipbedingt gar nicht in der Lage ist, den 100 Hz Netzbrumm wegzuregeln? Die Versorgung erfolgt ansonsten über Selen-Brückengleichrichter und 250uF-Glättungselko (ebenfalls bereits getauscht) - was m.E. zu wenig ist zur 50Hz-Glättung. Ob mehr Elkos parallelschalten hilft, ist allerdings die Frage - denn das belastet den Selengleichrichter zusätzlich. Ich tendiere zum Einbau eines 5V/1A DC-DC-Wandlers mit Serienschaltung eines Widerstands, so dass man auf die 3,8 Volt kommt. Das sollte dann den Brumm hoffentlich erledigen. 1:1-Tausch der Selen-Brücke ist m.E. bei den Transistorenverstärkern nicht ratsam - am Selengleichrichter fällt prinzipbedingt deutlich mehr Spannung ab als an einem modernen Siliziumdioden-Gleichrichter, und der Verstärker ist ohnehin Spannungsmässig eher auf Kante gestrickt (im Ruhezustand steigt die Spannung von 24V auf 32V an!).
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War tatsächlich der vermutete Widerstand, welcher in Serie zu C1 geschaltet ist. Die Lötverbindung am Drahtwiderstand war durch Materialermüdung gebrochen, dadurch kein Durchgang mehr, auch wenn es rein optisch bei oberflächlicher Betrachung so aussah. Nachgelötet, jetzt ist der Funkenflug auf ein Minimum reduziert und das Spratzeln im Ton ist weg.
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Moin Friedemann, natürlich haben wir solche Leute im Forum, die auch handwerklich fit sind, das hab ich auch nicht bezweifelt. Es geht mir um die Tendenz. Skalierbarkeit des Designs, ich verstehe den Ansatz. Aber (wie Du ja schon selbst meintest), es betrifft uns hier kaum, da der Markt nicht da ist. Ich habe früher selber dazu tendiert bei jedem Entwurf zu denken "ok, wie mache ich das, dass sich das ggf. auch tausend-Stück-weise fertigen lässt" - m.E. verkennt das aber die Realität. Lieber ein liebevoll gestaltetes Einzelstück, als ein Entwurf für ein Stück Stangenware. Das ist auch Teil der angesprochenen Abstraktion: die Fertigung scheint oft weniger für das konkrete, vorliegende Teil stattzufinden, sondern im immer Hinblick auf ein großes Publikum im Netz, das das dann so einfach und oft wie möglich nachbauen soll - das eigene Bauwerk wirkt manchmal beinahe als wäre es nur ein Entwicklungsmuster, das dann mit abfällt. Fürs Berufsleben sicher sinnvoll, so zu denken. Aber wie gesagt, es verhindert m.E. tendenziell auch die wirklich schönen, mechanisch hochwertigen Lösungen, weil man immer im Hintergrund denkt "wo bekommen potentielle Nachbauer Teil X her.. nein das geht nicht". Also, mit einem einzelnen Atmel IC bist Du doch auf jeden Fall flexibler als mit einem Huckepack-Ardurino? Alleine schon was Größe und Layout der fertigen Schaltung angeht. Stabiler (elektrisch und mechanisch) wird die Schaltung tendenziell auch, weils nicht nochmal ein paar extra Reihen Stiftleisten-Kontakte gibt. Ardurino ist natürlich bequemer, man muss sich nicht selber um die Hardware kümmern, und die Software-Entwicklung wird auch nochmal "einfacher" (da von der Hardware stärker wegabstrahiert wird... einfacher zum Einstieg, komplexer als Gesamtsystem). Und auch im Schluss stimme ich Dir wieder zu: enttäuschend wenn dann sowas rauskommt. Meine Meinung ist, dass es Gründe gibt, weshalb sowas verstärkt rauskommt: da es eben eine bestimmte Haltung wiederspiegelt, die das Denken prägt. Vor eben dieser Denk-Falle möchte ich warnen. Entschuldigt das Abschweifen, es ging mir nicht drum den Thread zu kapern. Aber die geschilderten Probleme schienen mir das ganz o.g. ganz wunderbar zu veranschaulichen.
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Ein wenig Off-Topic: Ich hab das Gefühl, das Problem ist dass niemand mehr solide physikalische Lösungen (im Sinne von: handwerklich) bauen kann. Es fehlt das prinzipielle Gespür für Physik, Mechanik, Ästhetik. Dieses gesamtgesellschaftliche Problem spiegelt sich teils auch hier in den Projekten im Forum wieder: auf Softwareebene komplexeste Regelschleifen, auf mechanisch-elektrischer Ebene auf dem Level von Lego. Die Tendenz geht dazu hin, uns selbst aus unserer Welt rauszuabstrahieren. Unter solchen Tendenzen leiden natürlich als erstes Digitlaisierungslösungen, die immer entstehen wenn jemand aus der Softwarebranche die Ärmel hochkrempelt und sich sagt "das kann man doch heute Digital alles viel einfacher machen!". Nicht alle, aber die Tendenz ist sehr eindeutig. Wann habt ihr zuletzt eine mechanisch beeindruckende Selbstbaulösung in Händen gehabt? Stattdessen allerorten 3D-Druck-Teile minderwertigster Qualität, und tausende Ardurino-Projekte (weil man sich so wieder spart, die verhasste Hardware selbst anzugehen).
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Kondensatoren sind schon getauscht (welchen davon meintest Du? den großen Becherkondensator oder den kleinen vom Kontakt Richtung Motorgehäuse?). Aber die Richtung ist eine gute Anregung: werde mal den Drahtwiderstand, der in Reihe zum Becherkondensator sitzt, nochmal durchmessen - wenn der keinen Durchgang mehr hat könnte das das Problem evtl. erklären. Kontakt wurden bereits gereinigt.
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Habe hier einen Siemens 2000, der im Betrieb deutliches Spratzeln im Ton (Transistorverstärker) hat. Der Fliehkraftkontakt zeigt deutlichen Funkenflug (blaues, tanzendes "Leuchtfeuer" zwischen den Kontakten). Meine Erwartung wäre, dass hier (durch entsprechende Dämpfung?) nur minimalster Funkenschlag sichtbar ist. Ich vermute, das das Spratzeln im Ton (bei laufendem Motor) hiervon kommt. Weiss jemand Rat?