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Umfrage des Freitag zur analogen Projetion in Kinos
dbx1000 antwortete auf macplanet's Thema in Allgemeines Board
Mit "nach hinten" meinst Du "in Richtung der Säule, weg von den Tellern", richtig? Genau diesen Fall habe ich hier - so aufgebaut um 90-Grad-Drehungen im Filmlauf zu vermeiden. Die Säule steht in der optischen Achse des Projektors, direkt hinter diesem, mit den Tellerebenen auf der Projektor-abgelegenen Seite (also nach hinten weg). So hat der Filmweg Teller-Projektor-Teller keine Drehungen im Film, abgesehen von Einsteckeinheit-zu-Säule und am Aufwickel-Steuerarm. -
Umfrage des Freitag zur analogen Projetion in Kinos
dbx1000 antwortete auf macplanet's Thema in Allgemeines Board
Größtenteils m.E. menschliche Fehler, und Fehler die aus dem Nicht-Bewusstsein bzgl. technischer Mängel bzw. prinzipieller Schwächen des Equipments entstehen. Grade beim alten ST200 darf man halt gegen Ende nicht volle Pulle aufdrehen beim Abziehen, bis der Teller abhebt. Gleiches gilt für den Spulenturm und Umroller. Ebenso sollte man den St200 beim Abziehen gefühlvoll bremsen (Topflappen o.ä... ich dachte schon ich bin der einzige der dazu immer einen Lappen parat hat...). Wenn man ein bisschen ein Gefühl für Technik hat, macht man m.E. vieles automatisch richtig (aber gibt ja auch Leute denen da jedes Gespür abgeht, und die nichts dabei finden im 3. Gang auf der Autobahn dahinzubrausen, bis man sie drauf hinweist ob sie nicht mal schalten wollen...). Spätestens wenn der Film aufgrund des gefährlich wackelnden Tellerturms auf der Umlenkrolle des Koppeltischs springt, sollte man entweder bremsen oder runterregeln, das sollte eigentlich jedem einleuchten. Weiteres Beispiel: die mittlere Pendel-Umlenkrolle aufwickelseitig beim ST200 macht mir jedes mal Bauchweh, wenn man auf den oberen Teller aufwickelt: m.E. springt der Film da leicht runter, und schrammt dann über die Befestigung der Pendelrolle. Ist mir noch nie passiert, aber ich bin mir der Gefahr bewusst und gucke da extra-genau hin. Auch kann man den Film an der ST200 Einsteckeinheit leicht falsch einlegen, indem man die kleine rote Rolle auslässt - schnell passiert wenn der Kopf zwischen zwei Tellerscheiben steckt, im Halbdunkel (andere Teller haben da eine Beleuchtung an der Unterseite des jeweiligen Tellerträger-Arms, der den darunterliegenden Teller erhellt)... dann bekommt der Film feine schwarze Laufstreifen durch das Schaltblech des Mikrokontaktschalters. Das macht man aber auch nur einmal falsch. Weiteres Beispiel, in anderem Kino als Gast gesehen: alte, seltene (OV!), schön kopierte, sehr gut erhaltene s/w Archivkopie, Überblendung. Ein Projektor, der aus unerfindlichen Gründen (Defekt? Verbastelt?) nicht automatisch abblendet beim Stoppen des Motors. Und dann noch ein kleines Problem in der Tonabtastung, welches einen Not-Stopp kurz nach Start der Rolle provoziert. Den Rest könnt ihr euch denken; den verzweifelten Lauten der neben mir Sitzenden zufolge war ich nicht der einzige im Kino, dem es geradezu körperliche Schmerzen verursacht hat. Ursache hier: eine Kombination aus technischem Fehler (der aber nur in seltenen Sonderfällen auffällt... normalerweise blendet man ja gegen Ende des Films die Überblendklappe und auch das Lampenhaus ab), weiterem technischen Fehler welcher diesen Sonderfall provoziert (Tonausfall provoziert Stopp), vermutlich Unkenntnis beim Personal über den erstgenannten technischen Defekt des Projektors, und einem überforderten Vorführer der die Handgriffe in der falschen Reihenfolge ausführt (IMMER erst Überblendklappe zu!). Und dann natürlich noch die "Unfälle" marke "selber Schuld": Abziehen ohne Einsteckring in der Mitte, nach dem Motto "vielleicht gehts ja doch". Das sind die selben, die beim Einlegen nicht merken, dass die Schlaufen anschlagen (etwas, das man mit etwas Erfahrung selbst durch eine geschlossene BWR-Tür hindurch eindeutig hört), und so (neben dem Projektor sitzend!) 3/4 des Films durchlaufen lassen. Manche Leute gehören einfach nicht in die Nähe sich bewegender Technik. -
Neue Kodak Super8 Kamera soll 2500-3000$ kosten
dbx1000 antwortete auf FilmCurlCom's Thema in Schmalfilm
Schade, der Ghostfish sieht für mich aus wie durchgängig 2 Blenden unterbelichtet. (Ich weiss, es soll nachts spielen. Aber "nachts" hat im Film nichts mit "Unterbelichtung" zu tun.) Ist der schlechte Bildstand möglicherweise Absicht? Die Endtitel wackeln ebenfalls, und die sehen mir sehr digital aus. Oder wackelte das Bild, und man hat dann die Endtitel mitwackeln lassen damit es nicht so auffällt? -
Royal-Palast / City Berlin ERINNERUNGEN
dbx1000 antwortete auf Savoy-Lichtspiele's Thema in Nostalgie
Ich habe nicht die Technik oder Projektionsqualität der Häuser miteinander verglichen, sondern den Gesamteindruck. Ich halte es für gefährlich, sich an rein technischen Daten festzubeissen, nur weil sich diese gut vergleichen lassen. Ein gelungener, befriedigender Kinobesuch hängt auch sehr stark vom Umfeld und Ambiente ab. Mich wundert, dass dieser Einwand gerade von Dir (Klaus-Peter) als Bildgestalter (mit sicher nicht anzuzweifelndem ästhetischem Gespür!) kommt. Es ist eben nicht alles im Leben technisch-objektiv bewertbar. Natürlich hast Du technisch gesehen bzgl. Lichtburg mit allen genannten Punkten recht. Dennoch (trotz dieser Mängel) ist ein Besuch in der Lichtburg m.E. ein Erlebnis, auch nachvollziehbar für die Begleitung, welche nicht aus der Kinotechnik-Ecke kommt. Kino wird eben nicht nur für Filmvorführer und Filmschaffende gemacht. Und selbst Filmvorführer dürfen sich über Architektur äussern, zumal es in diesem Forum ungeachtet des Namens nicht nur um Projektion bzw. Präsentation geht, sondern um alles was mit dem Kinobetrieb zu tun hat. Architektur und Saalgestaltung wird und wurde desöfteren diskutiert und ist eindeutig Teil der Themenbrandbreite in diesem Forum (dafür sprechen auch die in diesem Thread eingestellten Bilder, die sich offensichtlich nicht nur auf Saal und BWR beschränken). Und, volle Zustimmung zur Schauburg. -
Royal-Palast / City Berlin ERINNERUNGEN
dbx1000 antwortete auf Savoy-Lichtspiele's Thema in Nostalgie
Ich muss zugeben, ich konnte den Hype um den Royal Palast nie nachvollziehen. Einige Jahre vor Abriss war ich dort, habe die Säle mal besichtigen dürfen. Die Abmaße sind beeindruckend, zweifelsohne. Aber das Kino an sich? Die Rolltreppe am Eingang erinnerte weniger an ein Kino, mehr an ein heruntergekommenes Kaufhaus: nichts vom feierlichen Ambiente, vom Erhabenen, vom Gefühl des Großen, das man sonst aus Kinos gewohnt ist. Das Foyer wenig einladend. Die Säle kühl (auch was die Farbgestaltung angeht, großer Saal) bis fragmentarisch-dekonstruktivistisch (kleiner Saal). Groß, ja. Optisch ansprechend, keineswegs. Da finde ich Lichtburg (Essen) und Schauburg (Karlsruhe) wesentlich ansprechender. Die Erinnerung und die (gedankliche) Idealisierung glätten so manche Hässlichkeit weg. Seid ehrlich zu euch selbst. Der Royalpalast war nie ein Schmuckstück. Bei allem Wohlwollen gegenüber großen Leinwänden: es war eine neumodische Bausünde, innen wie aussen. -
Wie jeder gute Ingenieur und Techniker weiß: der schlimmste Fehlertyp ist ein sporadischer Fehler, der sich "von selbst repariert", denn diese Art Fehler lässt sich schwer einkreisen, weist aber dennoch darauf hin dass da etwas im Argen liegt. Ich bin immer wieder erstaunt über Leute, die bei einem Fehler, der "von selbst wieder verschwindet" erleichtert aufatmen, wo an dieser Stelle eher Schweiß ausbrechen sollte. (Möglicherweise sind wir alle verzogen durch jahrelanges "Training" durch sich komisch verhaltende, Windows-basierte Computersysteme - nach dem Motto muss man ab und zu zu booten, ist normal.)
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Trifft das "nicht ölen" auch auf die Umlenkrolle am Makeup-Tisch zu? Diese wird bei mir ohne Öl recht schnell heiss, sie quietscht und rappelt dann. M.E. würde hier eine kugelgelagerte Umlenkrolle hingehören.
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Dass die Inverter leicht zu haben waren halte auch ich für ein Gerücht. Ich habe längere Zeit gesucht (auch hier im Forum), auch defekt (KEX) - ergebnislos. Da hört man doch gern dass das alles im Müll gelandet ist weil es angeblich keiner haben wollte...
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Was ist so schlimm an altmodisch? Analogfilm ist ebenfalls altmodisch. Moden sind Trends und Irrungen unterworfen. Was tragfähig ist, bleibt dagegen, und das ist meistens nicht "modisch". Ich verstehe die Faszination am 3D-Druck. Aber manchmal kommt es mir vor wie eine Lösung auf der Suche nach einem Problem. Die Qualität der Oberflächen kann auch mich nicht begeistern: eine Haptik die von jedem Produkt aus einem 1-Euro-Laden übertroffen wird, das macht doch keinen Spaß mehr? Ich möchte niemandem den Spass an seinem Drucker verderben. Ich kann es nur nicht nachvollziehen.
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Die B14 scheint relativ gut erhalten, d.h. unverbastelt und Lack gut erhalten - nur ordentlich dreckig halt. Insofern schade für den Schrott, da findet sich sicher jemand. Bei sowas ist es immer Glückssache, ob sich ein Käufer findet, hängt auch vom Standort ab. Teils fliegen FP30 einem nur so zu (siehe Chris), ich hatte dagegen im Raum Süddeutschland die letzten zwei Jahre eine gut erhaltene FP30D gesucht (hätte sogar dreistellig dafür gezahlt), und keine gefunden. Manchmal bekommt man also beim Verkauf was dafür, manchmal gehen die Sachen nicht mal gegen Abholung weg. Einen Versuch ist es wert, sie anzubieten. Den Ebay Preis halte ich allerdings ebenfalls für mehr als Faktor 10 zu hoch angesetzt, da werden m.E. nichtmal Preisangebote reinkommen.
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Bei den Filmen schimmelt üblicherweise nicht primär der Träger, sondern die Emulsion. Denn die besteht größtenteils aus Gelatine - ein prima Nährboden. Bei Deinem Film sieht mir das aber nicht nach Schimmelpilz aus, eher nach Staub oder vielleicht Abrieb aufgrund Transport in Dosen mit diesen Stegen in Boden und Deckel? Riecht der Film denn muffig/schimmlig? Ich würde die Seite des Films einfach trocken abwischen (Mikrofaseruch), sonst nichts. Im Projektor wird die Kante ohnehin berieben durch die Seitenführung, nach 1x Durchlauf sollte das weg sein. Projektor nachher sorgfältig reinigen. Es besteht in feuchter Umgebung (> 60%) die Möglichkeit, dass der Film andere "ansteckt" durch die Schimmelsporen. Wie gesagt, aber nur in feuchter Umgebung, dann wird Schimmel dadurch begünstigt. Schimmel tritt aber in feuchter Umgebung auch ohne diese "Infektion" auf, denn Schimmelsporen sind in kleinen Mengen überall. Geht Dein Feuchtigkeitsmessgerät richtig? Wäre denkbar, dass die Rolle Feuchtigkeitsspritzer abbekommen hat? Getränk verspritzt, draufgenießt, oder irgend sowas?
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http://lmgtfy.com/?q=moviechrome+braune+flecken
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Nizo S560, stand in meiner ersten Nachricht, und im Thread-Titel. Bei diesem Modell misst die Kamera bei nicht eingelegter Kassette, Drehregler auf "Glühlicht", für eine Filmempfindlichkeit von 250 ASA. Ich hab meine Hausaufgaben schon gemacht... In der Anleitung zur S560 habe ich keine Angaben zum Blendenverlust durchs Prisma gefunden, und auch die "ungefähr eine Blende" (die offenbar in anderen Anleitungen erwähnt wird?) ist nicht sehr präzise. Gibts jemanden, der diese Messung mit einer (bekanntermassen kalibrierten) Kamera in der beschriebenen Form machen kann? (perfekterweise bei einer dokumentierten Brennweite, denn die Lichtstärke der Optik ist über die verschiedenen Brennweiten nicht konstant) Oder wollen wir hier gemeinsam bezweifeln, hinterfragen, verneinen, kritisieren, und uns im Kreis drehen (oder gar im Staube wälzen), so wie unser großer Prophet Manfred das uns durch gelebtes Vorbild gelehrt hat? Das hat schon auch seinen Unterhaltungswert, sicherlich. Ich würde mich dann allerdings an der Stelle ausklinken und einfach nur zusehen. (Mein Dank gilt ruessel, der sich trotz anderen Kameramodells unbekannter Kalibrierung die Mühe des Messens gemacht hat, und produktiv mitrechnet)
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Ich denke das Problem ist weniger das fehlende Korn, sondern die "Bildoptimierung" der modernen TVs. Lies Dir z.B. mal die Produktseite der Sony Bravias durch. Was die da alles an Schärfung/Kantenanhebung, Denoising etc machen und dann auch noch stolz als großen Vorteil bewerben... die Bilder haben dann einen Look der oft als hyperrealistisch bezeichnet wird, erinnert ein wenig an Hochglanz-Magazine. Möglicherweise meinst Du das?
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Stimmt, 2/3-Blende ist Faktor 1.6. Hat denn jemand eine korrekt eingemessene Nizo S560 (um nochmal auf die Ursprungsfrage zurückzukommen)? Darauf basierend lässt sich mit kurzer Rechnung und Messung problemlos rausfinden wie der Fall liegt. Nachdem ich nicht selbst entwickle, ist das weitaus einfacher (und zuverlässiger) als Ausprobieren, und man gewinnt Gewissheit, wie die Sache liegt. Zumal ich keine als kalibriert bekannte Zweitkamera habe. Die Lichtart sollte weitgehend unerheblich sein, denn die Nizo korrigiert brav die 2/3-Blende wenn man den 85B einschwenkt, und der Lichtsensor liegt vor dem 85B! Wäre die Empfindlichkeit unterschiedlich, müsste die Blendenkorrektor für den 85er Filter eine andere als 2/3 sein.
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Bei einem Teststreifen ist (v.a. wenn man ihn selber entwickelt) wieder die Frage, ob er richtig entwickelt wurde. Es ging mir schon darum, das möglichst genau auszumessen (nicht: zu testen), und Variablen möglichst auszuschliessen. Zudem müsste man den entwickelten Film dann konsequenterweise wieder mit Densitometer ausmessen, um zu gucken ob das 18% Grau dann wirklich da liegt wo es soll, usw usw... viel zu unsicher und zu kompliziert. Natürlich machen beide (Gossen und Kamera) Objektmessung. Nur bei der Kamera ist eben noch der Shutter und das Prisma dazwischen (durch welches gemessen wird, oder welches zumindest entsprechend kompensiert wird). Darum direkte Messung beim Gossen. Objektmessung machen die freilich beide, das hatte ich nicht ganz klar formuliert. Danke für die Unterstützung!
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Okay, so rechnest Du. Der Tageslichtfilter 85B schluckt allerdings eine 2/3 Blende (Filter-Faktor 1,5). Nochmal nachgerechnet: Gesamtfilterfaktor (von 150° und 85B) ist damit (180/150)*1,5 = 1,8 (Filter-Faktoren multiplizieren sich auf, im Gegensatz zu Blenden, die sich addieren). Gemessener Filterfaktor der Kamera (laut Gossen) ist ca. 2,8 gegenüber der direkten Objektmessung. Der es fehlt also noch ein Filterfaktor von 2,8/1,8=1,55, der dem Prisma zugeschrieben werden kann. Das entspricht einem Blendenunterschied von 0.63, also ca. eine 2/3 Blende, die das Prisma schluckt. Richtig gerechnet? Fazit: Shutter schluckt (gegenüber 180°-Standard-Shutter) 1/4 Blende, oder: Filterfaktor 1,2 Prisma schluckt 2/3 Blende, oder: Filterfaktor 1,5 beide zusammen schlucken knapp 1 Blende (genau gerechnet: 0,9 Blenden, oder: Filterfaktor 1,8)
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Habe mich in meinem Original-Post vertan. Stellung muss natürlich "Glühlampe" sein, sonst wird der Filter ja eingeschwenkt. (Diese S8-Kameras, was für ein Durch-die-Brust-ins-Auge-Klapparatismus... ) Die Rechnung kann ich nicht ganz nachvollziehen, da gehen mir die Blenden, Faktoren und Fakoren-Differenzen etwas zu durcheinander...
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Danke, ruessel. Belichtet die Nizo denn deine Filme richtig, also wenn Du filmst meine ich? Oder noch ungetestet? 1.5 Blenden kommt mir fast etwas viel vor... Ich hätte auf 2/3 - 1 Blende getippt, aber kann da natürlich auch schwer daneben liegen...
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Hallo, hat von euch jemand zufällig eine Nizo S560, einen (guten) Belichtungmesser und eine 18%-Graukarte? Ich würde gerne die Belichtungs-Kalibrierung meiner Nizo überprüfen, ohne dafür ein paar Filme zu verschiessen. Dazu bräuchte ich die Info, wie viele Blenden Spiegel (150 Grad Öffnungswinkel m.W.?) und Prisma (ich hatte was im Kopf von 1/3 Blende?) schlucken. Wenn also jemand das mit Graukarte mal ausmessen könnte, d.h.: Diskrepanz Belichtungsmesser "250ASA/24fps/180 Grad", zu Kamera "keine Kassette eingelegt/Schalter auf Sonne/24 fps"... das würde mir sehr helfen. dbx1000
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Im Moment gibts den Reverso nicht zu bestellen. Aber ziemlich sicher bald wieder. Ich hab den 100er Lucky mal in 135 (Kleinbild) getestet. Der Film hat keinen Anti-Halation-Layer, dadurch überstrahlen die Lichter ziemlich stark und mindern den Bildkontrast. Das kann man besonders toll finden, oder auch nicht. Ich fands grausam. Davon abgesehen haben wir genug wirklich gute s/w-Filmhersteller in Deutschland bzw. in den Nachbarländern (Adox, Orwo-Filmotec, Foma). Ich bin prinzipiell ein Fan davon, die lokalen Firmen zu unterstützen wo möglich, und in diesem Fall liefern sie auch noch die beste Qualität. Ich sehe daher keinerlei Grund sich nach einem Lucky-Umkehr-Bewegtbildfilm zu sehnen (ausser dem Wunsch nach ironischer Selbst-Profilierung mit möglichst obskuren bis grotesk schlechten Produkten... wie es in manchen Kreisen üblich ist).
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Es gibt Adox Reverso. Besser wirds bei Lucky auch nicht, insbes. wenn ich mir deren grottige Negativ-s/w-Filme ansehe.
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Ernst, das frage ich mich auch schon länger. Der Preisunterschied ist (verglichen mit der 4-fachen Bildfläche... bei S16 entsprechend mehr) gering. 16mm Profi-Equipment gibt es massenhaft zu Schleuderpreisen. Warum eine Logmar o.ä. kaufen, wenn man fürs gleiche Geld (oder weniger) eine voll ausgestattete Arri SR oder Aaton LTR bekommt? Die Optiken sind freilich nochmal ein Batzen Geld, zumindest der Aaton-Mount erlaubt aber z.B. die Nutzung von Nikon-Fotooptiken. Und es gibt hervorragende Scanner/Telecines! Ein leicht verschrammtes, leicht im Bildstand sich bewegendes Bild ist kein filmisches Bild. Es ist ein Amateurfilm-Bild: Consumer-Equipment mit alten, kompromissbehafteten Optiken, falsche Bedienung, Abnutzungserscheinungen - mir ist klar, dass Ergebnis das eine gewisse Nostalgie weckt. Und für manche Szenen ist es genau das richtige. Aber mit filmischem Bild (im Sinne von "Filmlook") hat das nicht viel zu tun. Filmlook ist deutlich mehr als nur Korn und Gewackel. Bitte nicht ständig wiederholen, dass Film gerade deshalb so prima ist, weil er so schlecht ist (die alte Hipster-Maxime). Er ist nicht so schlecht. Nicht in S8 (wenn man es richtig macht), und nicht in 16mm. Die einzigen Argumente pro S8 bzw. 8mm sind für mich: das Equipment gibts (in "aus dem Keller gezogen"-Zustand...) preiswerter. Und die Kameras sind kleiner und leichter, und lassen sich auch mal im Rucksack einfach so "auf Verdacht" mitnehmen, ohne dass es sich unangenehm bemerkbar macht. Den Belichtungsmesser spart man sich auch, dadurch schnelleres Arbeiten, gerade bei dokumentarischen Szenen (auch wenn manche 16er Kameras einen integrierten Beli haben. Die sind aber meistens eher größer). Und natürlich wenn man gezielt den Amateurfilm-Look will...
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Bencini Comet 8 – außen hui, innen pfui
dbx1000 antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Schmalfilm
Filmtechniker, Deine Postings zu diversen Kameras lese ich immer mit großem Interesse. Gut geschrieben, im Detail perfekt analysiert. Ein großes Danke & Kompliment an der Stelle. Ein kleines Manko gibts aber immer: es erscheint mir immer so, als würde jemand versuchen einen Elefanten bildlich zu beschreiben, und dann nur mit einem Makroobjektiv Hautfalten und Häärchen ablichten - ohne jemals den kompletten Elefanten zu zeigen. Mit der der Konsequenz, mit der Du das durchziehst, wirkt es fast schon wie Spott - nachdem ich Dich mittlerweile etwas kenne, weiss ich natürlich, dass das nicht der Fall ist. Aber, wie sehen die Kameras denn nun aus, als Ganzes? Ich denke, die wenigsten kennen sie. Vom großen zum kleinen, oder vom kleinen zum großen - prinzipiell egal. Eine Übersicht wäre aber nicht schlecht - sonst ist es einfach nur ein Bildausschnitt-Rätsel.- 15 Antworten
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- bencini
- doppelacht
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Wenn Dir die Ergebnisse wichtig sind, rate ich dringendst davon ab. Negativschnitt ist zuhause kaum zu machen: es ist schon bei 35mm und 16mm schwer, das sauber hinzubekommen. Jedes Stäubchen und jeder Kratzer ist später in der Kopie als weisser Blitzer zu sehen, bei S8 umso mehr. In den Kopierwerken gibt es entsprechend saubere Umgebung (im Heimbereich kaum hinzubekommen, da die Räume in der sonstigen Zeit ja noch bewohnt sind...), Kontrolle der Luftfeuchtigkeit (elektrostatische Aufladung!), Raum unter Überdruck (damit kein Staub unter dem Türspalt eingesogen wird - am Boden liegt am meisten Schmutz), Filmreinigung (PTR), Filmschonende Geräte, etc etc... Es sind diese Dinge, weswegen handwerklich gute Kopierwerke meinen vollsten Respekt haben, und weshalb ich für die dortige, professionelle Arbeit sehr gerne zahle. Wenn es nur darum geht irgendwas rauszubekommen, oder um ein "Kunst"-Projekt, ist Negativschnitt sicher möglich - falls das Kopierwerk "fremdgeschnittene" Negative annimmt.
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- super 8
- negativschnitt
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