
dbx1000
Mitglieder-
Gesamte Inhalte
388 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
4
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Alle erstellten Inhalte von dbx1000
-
camera: Kein neuer Farbumkehrfilm zu erwarten
dbx1000 antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Das mit 16mm verstehe ich auch nicht. Alle stürzen sich auf super 8... Für den Preis von S8 Neg + Entwicklung bekommt man fast schon eine 30m-Rolle 16mm Negativ-Film und Entwicklung. Mit: mehr als vierfacher Negativfläche, um Welten besserem Bildstand, Verfügbarkeit von professionellen Kameras zu Spottpreisen, und hochwertigen Scans/Abtastungen verfügbar. Einziges Manko: Kameragröße. Aber wenn ich unbedingt eine kleine Kamera brauche nehme ich ein iPhone.. -
Sorry konnte ich mir nicht verkneifen. :mrgreen:
-
Wartung: tauschen wenn er flackert, oder zu dunkel ist, oder nicht mehr zündet, oder die max. Betriebsstunden-Lebenszeit laut Hersteller erreicht/überschritten hat. Schmieren muss man den Kolben nicht.
-
Was ich mich bei Dresden immer wieder frage ist, warum das Ding Schmalfilmfestival und nicht ehrlicherweise Analoges Experimentalfilmfestival o.ä.heisst. Auf diesem Hintergrund wird dann auch die ablehnende Haltung gegenüber von Filmen wie "Was wir tun wenn wir allein sind" klarer. Solche Filme kann man nämlich auch ausserhalb von Hochschulen machen, mit rein privaten Mitteln und ohne Förderung: die Grenze zwischen "Laienproduktion" und "professioneller Produktion" gibt es nur im Kopf. Solche Filme fallen aber eben aus dem Experimentalfilm-Rahmen..
-
Hi Friedemann, oben bei "Zudem führt die Kaliumdichromatbleiche gerne zu Schichtablösungen beim Foma" meintest Du eigentlich die Kaliumpermanganat-Bleiche, oder?
-
Lager sind Verschleissteile, darum sind sie üblicherweise leicht (mit entsprechendem Werkzeug) austauschbar montiert. Die Lager aus den Projektoren haben üblicherweise 20-30 Jahre runter, ich tausche die prinzipiell wenn sie Mucken machen, gar nicht lang rumfackeln mit Auswaschen, Nachschmieren usw usw.. der Aufwand macht m.E. nur bei selektierten Lagern (Tonlaufwerk) Sinn.
-
Einbau des KLANGFILM 4-Kanal Saalreglers
dbx1000 antwortete auf Klaus Peter Weber's Thema in Nostalgie
Säureanteil ist natürlich fies. Man hat damals doch nicht etwa Lötfett verwendet in der Herstellung? :shoot2: Hatte ich bislang offenbar Glück - oder sollte meine Übertrager mal genauer inspizieren. Schau dir bei den Kondensatoren mal die keramisch gekapselten Varianten als Alternative an. Mir ist bisher kein einziges defektes Exemplar untergekommen. Auch die Epoxy-Varianten von Ero halten sich meiner Erfahrung nach sehr, sehr gut. -
Einbau des KLANGFILM 4-Kanal Saalreglers
dbx1000 antwortete auf Klaus Peter Weber's Thema in Nostalgie
Ich vermute mal, dass Du da nach Erwerb die Restauration nicht sauber durchgeführt hast? Wenn man die entsprechenden Kandidaten unter den Kondensatoren (wie die grauenhaften Ero-Papierbomber) gegen stabiliere, historisch korrekte Varianten tauscht, dann funktioniert das meiner Erfahrung nach sehr gut. Das kostet einmalig Zeit zum Tausch, aber dann hat man auch wieder seine Ruhe. Aber insgesamt gebe ich Dir schon Recht Stefan: das Ganze ist eher ein Oldtimer für die "Sonntägliche Ausfahrt" als ein Alltagsgerät (alleine schon wegen des Aufbrauchens der Röhren). Hast Du Details zu den Koppeltrafos/Übertragern, warum diese kaputtgehen? Ist mir ehrlichgesagt noch nie untergekommen. Feuchtigkeit gezogen/Korrosion? dbx1000 -
FP4 und Fomapan als Farbfilm entwickelt, und es kommen sogar Farbbilder raus? Ich glaube da versucht euch jemand (erfolgreich) zu trollen
-
Das mit den 2x pro Sekunde kann ca. hinkommen.. muss ich aber nochmal genauer gucken um es sicher von 1⅔ Sekunde zu trennen, so weit ist das ja nicht auseinander... Kopienfehler mag sein.. aber bei allen Kopien?
-
So, ich bin endlich mal dazugekommen den Filmlauf an der Schwungbahn, wie von Martin empfohlen, genau anzusehen. Dazu habe ich eine 35mm-Projektionsoptik großer Brennweite verwendet. Wenn man die Optik an den Projektor (Tonlampengehäuse) anlegt und sich genügend "stabilisiert" wie von Martin beschrieben klappt das Betrachten gut. Ergebnis: keinerlei seitliche Schwankung erkennbar! Was ich aber entdeckt habe ist, dass der Spalt in der Schwungbahn (es ist die "geteilte", messingfarbene Schwungbahn) nicht 100% konstante Weite hat. Kann das ein Problem sein? Weiss zufällig jemand warum diese (neueren) Schwungbahnen messingfarben und augenscheinlich geteilt sind, verglichen mit den alten Schwungbahnen, die stahlglänzend und ungeteilt waren?
-
Jedem das seine. Aber ein 70er-Look ist es definitiv nicht. Hier ein Ausschnitt aus "The French Connection", 1971:
-
Dankesehr!
-
Hallo, kann mir jemand den Shutterwinkel dieser Kamera sagen? Habe leider nirgends Info dazu bekommen, auch auf Bildern der zerlegten Kamera ist nichts vom Shutter zu sehen, und extra zerlegen möchte ich sie momentan nicht... dbx1000
-
Also, von Rotlichtumrüstung war eigentlich keine Rede... ich hatte das nur explizit verneint weil das bei Jens so klang als würde er annehmen es wäre ggf eine...
-
Danke Martin für den Tip, ich werde das mal prüfen am Wochenende. Das würde das (minimale) Pulsieren (bzw. Ändern des Charakters) des Rauschens erklären... aber noch nicht das Rauschen an sich, oder? Es ist übrigens noch die (augenscheinlich originale) Glühlichtabtastung, kein Rotlicht. dbx1000
-
Würde ebenfalls eher zu einem anderen Modell raten in dem Fall. Oder bau Dir den Verstärker aus und in den angebotenen Schlachtprojektor ein. Den Asbest-P6 kannst Du ja dann ggf noch an andere Interessenten weitergeben, oder selber schlachten für Verbrauchsteile (davon würde ich aber abraten, denn beim Arbeiten ist die Gefahr Asbest freizusetzen größer). Ein wenig muss ich Chris Aussage zum Asbest relativieren... das "mein Opa hat sein Leben lang geraucht und ist 100 geworden" Argument hört man oft, aber es ist natürlich Unsinn. Es geht bei diesen Dingen um Wahrscheinlichkeiten. Vielleicht passiert was, vielleicht auch nichts. Welcher Wert für eine erhöhte Krankheitswahrscheinlichkeit ist akzeptabel? 5%? 20%? 40%? Das muss jeder für sich selbst entscheiden. So ein Asbestteil nicht zu verwenden bedeutet für mich keine Einschränkung der Lebensqualität. Die Entscheidung ist daher für mich persönlich klar. "Fasern treten nur aus wenn die Hülle beschädigt ist" stimmt so leider auch nicht. Das trifft auf festgebundenen Asbest zu, nicht aber auf die quasi aus Asbeststaub gepresste Asbestpappe, die teils verwendet wurde. Die ist rauh an der Oberfläche, und verliert auch schon Fasern durch Erschütterung und (in etwas geringerem Maße) Luftstrom. Kann man leicht ausprobieren indem man mal leicht dagegenklopft (gegens Licht betrachtet) oder ein Stück Asbestpappe in einem verschlossenen Marmeladenglas schüttelt. Besonders gut sind natürlich die Asbest-Widerstandsdraht-Potis auf denen der Schleifer des Mittenabgriffs rumschrubbert (manche Bauer P5)... dbx1000
-
Hallo, das Rauschen hat mich fest im Griff... Wir erinnern uns, Verstärker ist repariert (Rundumüberholung, Transistortausch) - in der elektronischen Kette alles bestens. Allerdings rauschen die Filme beim Lichtton-Abspielen weiterhin ziemlich stark, deutlich mehr als auf meinem P8 mit Lichtton. Bei manchen Filmen (leiser gepegelter Ton?) muss man sich teils anstrengen den Dialog zu verstehen. Das Rauschen pulsiert leicht (regelmässiges Muster, könnte je eine Umdrehung der Schwungbahn sein). Das Rauschen ist, je nach Kopie, mal stärker mal schwächer (bei gleicher Lautstärke) - besonders augenfällig wenn man eine 16mm Kopie spielt die aus zwei unterschiedlichen, aber gleich gemasterten Kopien zusammengeschnitten wurde. Das Ganze hängt also offenbar mit dem Zustand der Kopie zusammen. Hat jemand eine Idee woran das Projektorseitig liegen kann? Ggf Tonoptik falsch (zB auf die Oberfläche der Trägerseite des Films?) fokussiert? Oderr was ganz anderes? Habe leider keine Messfilme für 16mm. dbx1000
-
Ich würde empfehlen die drei 1uF-Kondensatoren zu tauschen gegen einen ordentlichen Becherkondensator wie in den meisten Geräten verbaut. Die sind ggf. nach Jahrzehnten trocken und auch der wahrscheinlichste Grund für das "Durchgehen" des Motors. Die Teer-Kondensatoren (das Ding mit den 2 Kondensatoren in einem Gehäuse) sind fast immer futsch, zudem sicherheitskritisch, daher: tauschen. Die Siemens-Kondensatoren mit der Keramikhülle sind fast immer OK.
-
Auch meine Meinung. Finger weg, sollte man nicht ohne Erfahrung machen. Die Dinger haben ganz schön Druck drauf. Und kleine Glassplitter sieht man auf dem Röntgenbild immer so schlecht...
- 10 Antworten
-
- xenonkolben
- xenon
-
(und 1 weiterer)
Markiert mit:
-
Wie erklärt sich die bessere Bildqualität bei "Schicht zum Objektiv"? Konnte ich ehrlich gesagt noch nicht beobachten. Es gab übrigens etliche 16mm FWU-Filme (s/w stumm) mit Schicht zum Objektiv. Darauf wurde extra mit einem kleinen Hinweis-Stempel auf der Dose hingewiesen. Merkt man beim Vorführen von Filmen verschiedener Schichtlage auch deutlich, da man dann die Schärfe nochmal deutlich auf die veränderte Schichtlage hin nachstellen muss. dbx1000
-
Reiner Asbest sicher nicht, wenn dann (wie Jens schon schrieb) als Füllstoff zusammen mit Kunststoff. (DIe Asbest+Zement-Variante ist auch als Eternit bekannt.) Habe diese Kunststoff-Glasfaser-Platte auch in meinem Block, sieht mir eher wie Glasfasern aus. Auch unangenehm (v.a. beim Bearbeiten), aber in der Größe wie in der Platte enthalten nicht lungengängig.
-
Kleine Korrektur des oben Geschriebenen... Beim Umrechnen der Bayer-Daten (im Beispiel 12 MP) in de-bayerte Daten, bei der jeder einzelne Pixel einen RGB Wert hat, wird die Auflösung nicht automatisch auf 1/4 reduziert. Ist eigentlich auch logisch, wenn man das Bayer Pattern mal ansieht (dabei fällt dann auch spätestens auf warum man 2 grüne Pixel verwendet ;-)): man fasst nicht immer einfach eine 4er-Gruppe Pixel zusammen, sondern rechnet mit einem Fenster. Wenn man das geschickt macht, bekommt man tatsächlich deutlich mehr als 1/4 der 12 MP als Auflösung heraus. Auf all diese Dinge kann man auch nach kurzer Recherche stossen, zum Thema Debayering gibt es darüberhinaus genügend wissenschaftliche Veröffentlichungen. Das kriegen alle Kino-Kamerahersteller gut hin, ist also kein prinzipielles Problem. Bei dem Preis- und Qualitätslevel der o.g. Kamera dürften die Probleme andere sein: Blendenumfang, Rauschverhalten, vermutlich noch in Kombination mit entsprechender Kantenschärfung usw.. und ggf haben sie dann noch beim Debayering gespart und tatsächlich die "naive" Lösung implementiert .. da hilft dann auch FullHD nichts mehr. Für eine Sucherkamera würde es reichen, aber ich lese da nichts von Flicker-Reduction etc... kann also auch ganz fiese Effekte geben, kommt drauf an wie der Sensor getriggert und ausgelesen wird. Ausprobieren. Für Video-Assist reicht prinzipiell eine SD-Kamera in s/w, denn da gehts ja nur um die Kadrierung. Alles andere (Arri's HD-IVS zB) ist schon eher Luxus. Schärfe sollte man ohnehin nicht vom Video Assist ziehen. dbx1000
-
Eher "saumässiges Glück gehabt", statt "heutige Zoom-Optiken sind generell stabil", würde ich sagen... Hast Du die Bilder selbst gemacht?
-
Sehr gut gelungen, mein Kompliment. Das ist so ziemlich der beste S8 clip den ich bisher im Schmalfilm-Forum gesehen habe Ich würde empfehlen den bei den diversen Kurzfilmfestivals (Dresdner Schmalfilmfestival?) einzureichen.