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Theseus

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Alle erstellten Inhalte von Theseus

  1. Das war bei den kleinen Nizos wie der 156 besser gelöst. Da ist ein Stativgewinde unter dem Batteriegriff und die Kamera läuft mit abgeklapptem Griff. Allerdings blockiert der Griff, wenn man ihn komplett umklappt, den Sucher.
  2. Ich habe eine Movexoom10 für einen Spotpreis auf einem Flohmarkt bekommen. Eigentlich wollte ich keine haben und hatte schon mehrere in Deidesheim und sonst auf Flohmärkten liegen gelassen, aber im Set für 10Euro mit einem professionellen Multimeter von Benning, was allein für 10Euro schon ein extrem gutes Schnäppchen war, konnte ich nicht nein sagen. Angenehm ist bei der Kamera die Anfangsbrennweite von 6mm. Nachteilig finde ich den Sucher auf der rechten Seite. So ist die Kamera optimal für Linksäuger geeignet. Bei Rechtsäugern ist die Nase im Weg.
  3. Ich kann in meiner Kamera nicht nachschauen, da ein teilgenutzter Film eingelegt ist.
  4. Es muss das Federwerk herausgenommen werden, damit man an die Lager kommt. Man muss das Federwerk ausbauen. Es ist mit wenigen Schrauben von innen verschraubt. Dann kann man geziehlt die Lager ölen und den Fliehkraftregler säubern. Beim Abziehen des Greifers ist bei allen Kameras unerlässlich die Position der Antriebszahnräder zu markieren. Der Transport und die Umlaufblende dürfen nicht einen Zahnradzahn versetzt laufen. Blitzbilder und schlechte Geschwindigkeitskonstanz sind starke Indikatoren für eine verharzte Mechanik. Wenn der Film nicht richtig aufgewickelt wird, dann kann der Greifer die Perforation beschädigen, weil sich der Film staut. Aber das sollte sich auch reparieren lassen. Mario von Click und Surr meinte, dass schlechter Bildstand von einer verschlissenen Gummitülle auf einer der Filmführungsstifte kommen kann.
  5. Ist mir auch neu. Ich hatte den Eindruck, dass mit zu wenig Thiocyanat ein leichter Grauschleier bleibt. Ich nehme aber meistens weniger als die 5g.
  6. Auf mich wirkt das so, als ob die Kameras alle neu geschmiert und die Stellung von Greifer zu Umlaufblende justiert werden müsste. Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Quote der nutzbaren Kameras mit etwas Öl, Reinigung und Kontrolle stark erhöhen ließe.
  7. Nicht nur fast. Eine Waage mit der man feiner als im Grammbereich abwägen kann, ist unerlässlich. Kleine Taschenwaagen mit 0,01g-Teilung (und Kalibriergewicht) kosten bei Amazon nicht viel.
  8. Genau richtig. Da kann man den Dreisatz nutzen.
  9. Ob 48 oder 52mg macht keinen Unterschied, aber 65mg können reichlich sein. Kaliumjodid ist ein starker Entwicklungsverzögerer. Die 50mg misst man ab, in dem man eine Lösung aus 1gr KJ in 500ml Wasser herstellt. Gibt man dem Entwickler 25ml dieser Lösung zu, dann hat man 50mg dazugegeben. Andere Lösungsverhältnisse gehen natürlich auch. Ich nehme halt gerne 2mg pro ml.. In deinem Fall, löse die Tablette in 65ml Wasser auf und gebe davon 50ml in den Entwickler. Oder stelle gleich 1300ml Entwickler her und fülle die 300ml in eine oder mehrere weitere Flaschen ab. Beim Entwickeln verschwindet immer etwas, was an der Dose und am Film hängen bleibt. Das ersetzt du aus den 300ml. Dann hast du auch keine Probleme mit zu viel Luft in der Entwicklerflasche.
  10. Siehe In Deidesheim sind immer ein paar analogisierte Filme zu sehen. Die Qualität ist erstaunlich gut.
  11. Natürlich sieht 16mm auf Super8 verkleinert besser als Super8 aus einer durchschnittlichen Super8-Kamera aus. Allerdings bist du bei der Hälfte der Kosten im Vergleich zu den 220Euro. Wenn ich mir deinen Schweden-Film anschaue, dann frage ich mich, ob du die Spontanität der Mitfahrer und die Stimmungsbilder nicht besser mit einer kleinen Super8-Kamera mit einfacher Bedienung als mit einer voll manuellen 16mm-Kamera aufgenommen bekommst. Dein Video der Tour hat eine wesentlich bessere Bildqualität, aber lebendiger wirkt der 8mm-Film. Noch eine Option wäre, wo du eh scannen lässt, bei Marco aus Italien eine Ausbelichtung des fertig geschnittenen Materials machen zu lassen. Das geht sogar inkl. Lichtton. Farbnegativ 16mm filmen, scannen lassen und ausbelichten wäre der Arbeitsgang. Du könntest sogar Szenen aus deinen Videoaufnahmen integrieren.
  12. Wenn du 16mm auf Super8 verkleinern willst, dann würde ich gleich Ektachrome in Super8 verfilmen. Jürgens Chlick und Surr-Preise zugrunde gelegt, bist du bei 115Euro (ohne Versand) für eine Super8-Kassette inkl. Scan. Super8-Kameras bekommt man fast nachgeworfen. Nachteil: Deine 16mm Kamera hat nichts zu tun. Wenn du mit dem Projektor warten kannst, könntest du im April zur großen Börse nach Deidesheim kommen. Dort werden immer einige Projektoren gehandelt. Die Preise bei manchen Verkäufer wirklich günstig und du kannst dich gleich von der Funktion überzeugen und dir eine kleine Einführung in die Bedienung geben lassen. Bei einigem Zubehör und anderem Kleinkram, den man so braucht, denkt man teils, bei Ebay wäre schon allein das Porto teurer gewesen. Auch der Filmabend am Freitag vor der Börse ist sehenswert. Da kannst du vieles real sehen und anfassen, wo du sonst nur von liest. Ganz viele aus dem Forum sind über das ganze Wochenende anwesend und freuen sich im persönlichen Gespräch Tips und Hinweise zu geben.
  13. Wirklich eine tolle Arbeit. Sehr schön, was du alles über diese doch recht unbekannte Firma herausgefunden und zusammengetragen hast. Besten Dank. Diesmal war ich besonders gespannt, da ich schon die Kamera vor der Überholung in der Hand halten durfte. Da du Kemco HoMovie erwähnst, habe ich das hier gefunden: https://www.youtube.com/watch?v=DjtfShJgQsI Aufnahme von vier Bildern über- und nebeneinander auf einem 16mm Bild. Der Film wird horizontal hin und her bewegt. Kein Wunder, dass das ein Flop war. Das System wäre wohl einen eigenen Kuriositäten-Thread wert.
  14. Es gibt Ministative, wie von Hama das "Ball" L. Das ist so klein und unauffällig, dass es sich benutzen lässt, wo man eigentlich kein Stativ benutzen darf. Damit war ich mit Fotokamera schon öfters in Ausstellungen. Es ist perfekt um eine Kamera auf Tischen, Sitzflächen, an Wänden oder auch Geländern abzustützen und so deutlich zu beruhigen. So hat man ein deutlich stabileres Bild, auch wenn es natürlich kein ausgewachsenes Stativ ersetzen kann. Hat man gar nichts dabei, kann man immer noch versuchen die Kamera iohne Mini-Stativ rgendwo abzustützen. auch das bringt schon etliches.
  15. Vielleicht ist an der Kamera auch nur der Beli defekt. Auf Aphog gab es vor kurzem eine Diskussion über Alterung von CDS-Belichtungsmessern.
  16. Man muss auch bedenken, dass die Entwicklung mit 3 Bädern recht schnell geht. Ich habe eine E6-kompatible Chemie selber gemischt. Man braucht an Chemikalien nicht viel mehr als für den Orwo C9165-Prozess. In erster Linie braucht man CD3 statt CD1. Aber zum einen braucht man endlos bis alle Bäder aus den Einzelchemikalien abgemessen und angerührt sind und zum anderen dauert der Prozess selber mit 6Bädern und den nötigen Zwischenwässerungen ewig.
  17. Ich habe anfangs etwas mit Permanganat experimentiert. Ich bin dann allerdings auf einen anderen Prozess mit dem orangen Teufelspulver umgeschwenkt. Das Härten mit Chromalaun hatte bei mir was gebracht, aber ich habe das nicht weiter verfolgt. Wenn man eine konzentrierte Kaliumpermanganatvorratslösung mit etwas Photocalgon herstellt, kann man sie kurz vor der Benutzung verdünnen und mit Säure aktivieren. Dann hat man eine zuverlässige, relativ ungiftige Bleiche. Die Vorratslösung lässt sich relativ lange aufheben. Man umgeht das Problem der Flecken durch nicht vollständig aufgelöstes Permanganat. Hier gibt es etwas zum Härten:
  18. Ich kann als Literatur "Schmalfilme mit allen Schikanen" empfehlen. Das ist eine umfangreiche Zusammenschrift der Filmgestaltungstips der Zeitschrift "Schmalfilm". Es sind etliche gute Hinweise dabei, aber es ist auch eine kleine Zeitreise, wie früher Amateurfilmer verfuhren. Es lohnt sich die Augen nach Schmalfilmbüchern aufzuhalten. Teils werden die so preiswert angeboten, dass sich kopieren kaum lohnt.
  19. Dem schließe ich mich voll an. In der Ruhe liegt die Kraft. Nimm Tempo raus. Es ist ungemein wertvoll die Filme anzuschauen und dann die Erkenntnisse aus dem vorherigen Film in den nächsten einfließen zu lassen. Es wäre blöd etliche Rollen zu verdrehen und dann festzustellen, dass bei allen dasselbe schief gelaufen ist. Die Bedienung und der technische Zustand der Kamera kann Tücken enthalten. Man lernt dabei von der Kameraführung und dem Bildaufbau her auch, was wirkt gut im Film und was filmt man besser anders oder sogar besser gar nicht.
  20. Wenn du es ungiftig haben willst, nimm Kaliumpermanganat. Das ist zuverlässig und reproduzierbar, wenn man es richtig macht. Ggf. muss man den Film etwas härten, weil das Permanganat im Gegensatz zu Dichromat das nicht selber macht. Nicht umsonst wird bei der Umkehrentwicklung ohne Dichromat auf Permanganat gesetzt und außerhalb von Experimentalentwicklungen nicht auf Peroxid. Die dünnen Handschuhe finde ich, da sie nicht behindern, in der Duka praktischer. Was helfen super sichere Handschuhe, wenn man dafür nicht die nötige Griffsicherheit hat und (ich übertreibe) fast wie ein Elefant im Porzelanladen agiert?
  21. Das ist ein sehr wichtiger Hinweis. Ich verzichte auf die Entwicklung bei der kleinsten Hautverletzung an Händen oder Unterarmen. Es reicht schon, dass die Haut leicht verletzt oder angegriffen ist (z.B. trockene, rissige Haut im Winter), um unangenehme Bekanntschaft mit kleinsten Spuren Dichromat zu machen. Das muss noch nicht mal eine offene Wunde sein. Auch mit Handschuhen, kann mal was gekleckertes oder ein Spritzer auf die bloße Haut kommen. Ist die Haut völlig intakt passiert da nicht viel. Abwaschen reicht. Ich benutze lieber Nitril-Handschuhe statt Latex. Die sind etwas stabiler und beständiger. Sie sind nur unwesentlich, wenn überhaupt teurer als Latex. Es gibt die auch immer mal in den Discountern. Da muss man nur genau schauen, ob es Latex oder Nitril-Handschuhe sind.
  22. Bei Permanganat-Bleiche kann es zu Flecken durch Braunstein kommen. Das passiert, wenn man nicht ausreichend klärt oder Permanganat-Pulver noch nicht richtig gelöst war. Ansonsten kann Dreck überall herkommen, und wenn sich alter Dreck durch die Foto-Chemie von der Lomo-Spirale löst. Es ist nicht gesagt, dass mit Dichromat-Bleiche alles fehlerfrei ist. Die Entwicklung ist Handwerkskunst. Da braucht man etliche Übung und Erfahrung. Und selbst alten Hasen geht noch was schief oder sie haben plötzlich seltsame Punkte im Bild. Da Kaliumdichromat EU-weit sehr stark reglementiert ist, gibt es EU-weit kein aktuelles Umkehr-Kit mit Dichromat-Bleiche. Foma ist natürlich bewusst, dass die Permanganat-Bleiche eine Notlösung ist.
  23. Genau deshalb ist der Projektor doof. So schlimm ist es nicht. Wenn man die Schraube nicht anknallt, bekommt man sie auch mit bloßen Fingern gelöst. Der Filmkanal ist recht gut staubgeschützt, so dass man da ziemlich selten dran muss. Oder die Einfädelautomatik. Ich weiß, bei Handeinlegern, wie du sie bevorzugst, hat man die Problematik nicht.
  24. Man muss das Seitenteil, was die Lampe usw. abdeckt mit einer Münze abschrauben. Befindet sich der Projektor in Aus-Stellung, dann kann man die Optikeinheit nach Entriegelung durch das Hebelchen oben an der Optikeinheit knapp 90° abklappen. Damit ist der Filmkanal gut zugänglich. Ich kann nicht bestätigen, dass der 610 besonders wählerisch ist. Eher im Gegenteil. Den Filmwählschalter hast du für N8 auf Standard gestellt? Es gibt für den automatischen Einzug unten einen Filmanfanganschneider. Der ist unten vorne versteckt. Ich habe ihn allerdings noch nie gebraucht. Der Projektor frist einfach alles und hat mir als einziger meiner Projektoren noch nie einen Film beschädigt. Eine Zahnrolle sorgt zwar für einen stabilen Filmlauf, kann aber auch im Fehlerfall einen Film erbarmungslos verknittern, zerfräsen und/oder zerreißen. Nicht umsonst setzt Jürgen Lossau für sein Flimmern Projekt für stundenlanges Schlaufenprojezieren über mehrere Tage diese Projektor-Familie ein.
  25. Ein Kabelbruch ist gefährlich, weil es zu Überhitzungen im Kabel bis hin zum Brand oder (äußerst schmerzhaft) zu in die haut eingebrannter Kabelisolierung kommen kann. Für den Projektor ist der unzuverlässige Kontakt nicht gut. Die Lampe kann gekillt werden und für den Verstärker bedeutet das auch großen Stress, der Schäden hinterlassen kann. Es ist gute Praxis vorm Testen alle bekannt defekte Kabel zumindest notdürftig zu reparieren, so dass zuverlässiger Kontakt vorhanden ist und keine unmittelbare Gefahr vom Kabel/Gerät ausgeht. Nach einem erfogreichen Test kann man dann die richtige Reparatur machen.
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