-
Gesamte Inhalte
1.855 -
Benutzer seit
-
Tagessiege
38
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Alle erstellten Inhalte von Theseus
-
Die deutsche Version der Meldung im Aphog-Forum: https://aphognext.com/forum/index.php/Thread/49181-Die-neue-Tetenal-ist-seit-Freitag-offiziell-angemeldet/?postID=454854 Diesmal muss man auch kein Mitglied zum Lesen sein.
-
Ich hatte es jetzt ins blaue geraten, da sich bei nicht funktionierendem Beli der Verdacht Selenzelle aufdrängt. Bevor du die Kamera entsorgst, könntest du sie mal öffnen und schauen, was da so eine Schaltung drin ist. Manchmal gibt es ja einfach nur oxidierte Kontakte oder taube Elkos.
-
Es gibt Berichte, dass sich Selenbelichtungsmesser wieder zumindest teilweise regenerieren können, wenn sie mäßigem Tageslicht ausgesetzt sind. Ich würde die Kamera mal einige Tage offen im Zimmer aufstellen, dass der Beli Licht abbekommt, aber keine direkte Sonne.
-
Mich würde mal interressieren, wie hoch der Anteil der DS8-Fomas ist, die in einer DS8-Kamera verfilmt werden vs. die gesplittet und in Super8-Kassetten gefüllt werden. Der günstige Preis macht das attraktiv. Wenn das DS8-Material keinen deutlichen Preisvorteil gegenüber fertig konvektionierten Super8-Kassetten bietet, fällt dieser Markt flach.
-
Wenn es für dich funktioniert, ist das völlig in Ordnung. Manche Arbeitstechniken und Kniffe muss jeder für sich entwickeln. Im Hinbick auf die andere Leute, die mal eben herumgegoogelt haben und hier im Forum landen, hätte ich ein Problem, wenn das in einer Anleitung zum Eintesten von Filmen als ultimativer Kniff stände. In meinen Augen sieht man ohne Fixieren eine Tendenz. Wie ein Entwickler in der Tiefe arbeitet, sieht man frühestens nach dem Fixieren. Manchmal muss man sogar noch Trocknen. Ich sehe das öfters bei Halbton-Printfilm. Oberflächlich sieht er in der Entwicklerschale auf Emulsionsseite ausentwickelt aus. Dreht man ihn um, dann baut sich erst ganz allmählich auch auf der Trägerseite das Bild auf. Das sorgt dann erst für hohe Maximaldichten.
-
Genau das machte mich stutzig. Hier zur Verdeutlichung ein Beispiel von Friedemann. Das einzige, was bei den Aufnahmen nicht wie angetackert steht, ist das Perforationsloch. Wie zittrig wären die Aufnahmen, wenn das Loch wie angetackert stände und dafür das Filmbild sich entsprechend bewegt.
-
Versuche mal das Perforationsloch abzudecken. Dann hast du an der Stelle nicht mehr die Überstrahlung und kannst vielleicht das eigentliche Bild etwas ausgeglichener darstellen. Leider lässt sich bei den wackeligen Schwenks nicht der Bildstand erkennen.
-
Ich dachte, da genau liegt das Problem. Das Stahlwerkzeug muss so oft nachgeschliffen werden, dass das unwirtschaftlich ist. Da man nicht unendlich oft nachschleifen kann, ist das Werkzeug in kurzer Zeit verschlissen. Nachfertigung ist sehr teuer. Deshalb wird versucht möglichst schonend mit den Stanzwerkzeugen umzugehen. Die Ferrania-Jungs müssten auch noch die ganzen Werkzeuge haben. Schließlich hat Ferrania in den 70ern Super8-Polyester-Film produziert. Eigentlich müssten die auch ein gutes Geschäft mit Konvektionierung von Fremdfilm in exotische Formate machen können.
-
Wenn man das Durchschnittseinkommen laut Wikipedia nimmt, dann kommt man auch in der Größenordnung 43€ an (ca. 41,25€). Faktor 4-4,5 seit 1966 ist durchaus realistisch.
-
? Jetzt weiß ich, warum mir das so bekannt vorkam. Ich würde versuchen etwas Positivfilm zu bekommen. Dann könntest du bei kurzen Stückchen ausprobieren, wie die Entwicklung passt. Bei Andec kannst du schon 30m abziehen lassen. Falls Schnittstellen erlaubt sind, könntest du verschiedene Entwicklungs-/Belichtungskombinationen hintereinander schneiden und mit Lichtausgleich kopieren lassen.
-
Noch eine Möglichkeit wäre, dass der Projektor auf Zeitlupe gestellt ist. Dann sollte aber eigentlich ein Wärmeschutzfilter vor die Lampe ausklappen. Du hast mit dem 605 eine Vergleichsmöglichkeit. Laufen die Motoren ähnlich schnell? Ich würde die Flinte auch nicht so schnell ins Korn werfen. Die Super8-Sachen sind fast alle 40-50Jahre alt. Oft ist da ein wenig Pflege nötig, damit sie richtig rund laufen.
-
Du hast da die Gold-Variante (64635) der Lampe erwischt. Die normale Silbervariante (64634) kostet nur rund ein 1/10, nämlich 6,39Euro: https://www.conrad.de/de/halogen-lichteffekt-leuchtmittel-osram-efr-64634hlx-a1232-15-v-gz635-150-w-weiss-591173.html Die Goldlampe ist auch bei anderen Läden um ein vielfaches teurer als die silberne.
-
Versuche es mal mit erst bleichen und dann belichten. Das kann allerdings die Sensibilisierung stören. Du gekommst heraus, ob störende schwarze Schichten vorhanden sind, wenn du ein Stück Film ohne Entwickeln fixierst.
-
Conrad ist wirklich ein guter Tip. Projektionslampen finden sich bei der Veranstaltungstechnik und nicht unter Haushaltsbeleuchtung. Wenn es nicht eilt, kann man auf Flohmärkten, in Secondhand-Läden oder bei Wohltätigkeitsbasaren auch die ein oder andere Ersatzlampe für einen Preis auftreiben, wo bei Ebay noch nicht das Porto bezahlt ist. Wenn man nicht das letzte bisschen Helligkeit braucht, empfiehlt es sich die Projektoren auf 240V umzustellen. Die Netzspannung beträgt inzwischen nicht mehr 220V, sondern 230-240V. Die Lampenspannung ist nicht geregelt, sondern in festem Verhältnis an die Netzspannung gekoppelt. In der 240V Stellung reduziert man etwas die Lampenspannung, was der Lebensdauer der Lampe zu gute kommt. Bei den Eumigs muss man die Rückabdeckung abnehmen und unten rechts einen Kabelschuh umsetzen (https://www.van-eck.net/img/itable/images/film_57_Mark 610D_1479833149105.jpg).
-
Der Film wird nur über den Greifer transportiert. Man schiebt den Film ein und irgendwann wird er gegriffen. Einen Film brauchte ich noch nie anschneiden. Fehlermöglichkeiten wäre, dass der Projektor auf Stillstand (Wahlrad auf 0) steht oder der Antriebsriemen gerissen ist.
-
Man bekommt in SW-Chemie immer ein Negativ. Die Extraschichten können allerdings so dicht sein, dass man mit dem Negativ nicht viel anfangen kann. Beispiel moderner Fuji E6-Film in SW-Entwickler. Fixiere ein Stückchen Film ohne Entwicklung und du weißt, wie die Grundfarbe des Film ist.
-
Das sind beides Stummfilmprojektoren. Einer von beiden hätte gereicht, da sie sich wenig unterscheiden, wie ich schon weiter oben im Hinblick auf die Projektorserie hingewiesen hatte. Für den Einstieg sind Stummprojektoren richtig. Sie sind auch zuverlässiger. Tonfilm zum Filmen gibt es eh nicht mehr. Tonfilmprojektoren braucht man nur bei alten Tonfilmen (privat oder gekauft) oder neu bespurten. Den 807 würde ich nur als absolutes Schnäppchen nehmen, da er nur eine schwächliche 75W statt 100W Lampe hat. Zusätzlich ist die 75W-Lampe ziemlich exotisch im Gegensatz zur 100er.
-
Dann drücke ich dir die Daumen, dass die Filme nicht alle hinüber sind. Oben bei dem kann man immerhin die Randbeschriftung lesen.
-
Man braucht leider den ganzen Prozess. Man sieht nach dem Stopbad höchstens, wenn der komplette Film weggeschleiert ist. Selbst Filme, die fast komplett schwarz wirken, können nach der Farbentwicklung noch ein Bild liefern. Vermutlich sah der Film von Klaus Schreier nach der Erstentwicklung praktisch schwarz aus und jetzt läuft er bei einem Filmfestival in Toronto. Wenn man ein bisschen Übung hat, kann man mehrere Filmstreifen und damit Kassetten parallel testen.
-
Mache unbedingt einen Entwicklungstest. Im Dunkeln nimmst du ein Stück Film von 20-30cm. Das knickst du dreimal. Dann führst du das erste Filmstück bis zum ersten Knick in den FD ein, nach 2-3min bis zum zweiten Knick, dann wieder nach 2-3min bis zum nächsten Knick und zum Schluss bis zum Ende. Dann entwickelst du die kürzeste in Frage kommende Zeit z.B. 10min.. Danach wässerst du den Film kurz, stopst ihn und kannst dann im hellen weiter arbeiten. So kannst du in einem Durchlauf die Entwicklung eintesten mit FD-Zeiten von z.B. 10,12,14,16min und hast genug Film übrig um den Rest mit den ermittelten Zeiten zu entwickeln oder, wenn noch gar nichts gepasst hat, um noch einen Entwicklungstestlauf mit anderen Zeiten zu machen.
-
Bleichbäder in Farbprozessen basieren teils auf rotem Blutlaugensalz. Bei Orwo C9165 wird es zusammen mit Essigsäure verwendet (s.u.). Das Kaliumbromid in dem Bleichbad sorgt allerdings für eine Rückentwicklung. Man verwandelt das entwickelte Silber wieder in Silberbromid und würde im SW-Prozess damit den Film löschen. Ohne könnte es vielleicht gehen. Rotes Blutlaugensalz darf nicht zusammen mit starken Säuren verwendet werden. Eine Mischung mit Salz- oder Schwefelsäure wäre höchst gefährlich. Essigsäure sollte auch nicht zu stark konzentriert werden. Also niemals direkt aus der Vorratsflasche dazu kippen, sondern erst abmessen.
-
Interessant, ganz witzige Kamera: http://www.nakanocam.com/8mm_page/elmoc-56album360.html Vielleicht hätte Agfa mit der auch eher einen Blumentopf als mit der Family-Kamera gewonnen.
-
Für den, der eine Alternative zur Nautica sucht: https://www.ebay.de/itm/Fujica-Marine-8-AX-100-Unterwassergehause-2/123616735497
-
Das ist allerdings nur brauchbar, wenn du Fotofilme entwickeln willst. Für Schmalfilm geht es völlig am Bedarf vorbei. Aber es ist ganz sinnvoll mit Fotofilmen anzufangen. Damit bekommt man erste Erfahrungen.
-
... und Servo Focus bei Eumig. Und dann noch die Focus-Matic von Bell & Howell