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Kapazität sollte 330µF bleiben. Die Spannungsfestigkeit kann man immer höher wählen. Du solltest auf die Baugröße achten, damit der Ersatz auch mechanisch passt.
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Hinter der 122m-Kassette steht augenscheinlich ein begnadeter Bastler/Konstrukteur. Der gesamte Youtube-Channel ist sehenswert. Wäre das schön, seine Maschinen nutzen zu können. https://www.youtube.com/channel/UCr5V9_Ympcw62tA2PnuF8Gw
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Mir geht es auch so. Ich ziehe auch keine Handschuhe an. Probleme mit Fingerabdrücken habe ich nicht. Ich achte beim Umgang mit Film auf sehr trockene, fettfreie Haut an den Fingern. Ich schneide bei meinen Filme nur das nötigste. Ich nutze einen Hamann Filmspalter plus eine Agfa Klebepresse. Digital habe ich noch nichts gemacht. Ich suche noch eine passende Digitalisierungsmöglichkeit um am Rechner eine Tonspur ans Bild anzulegen.
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Das Addieren liegt am Logarithmus. Das rechnet sich besser als die Multiplikationen. So hat kann man eine Grunddichte einfach abziehen und Blendenstufen addieren. Auch arbeitet die Wahrnehmung logarithmisch. Was du beschreibst sind aber Eigenschaften der Emulsion und nicht des Trägers. PXR, TXR usw. hätten auch auf glasklarem Träger nur einen Dichtenumfang von log D=2,5. Dagegen würde der Foma R100 auf grauen Träger gegossen einen log D=3-4 bringen. Würde man den Standard-Foma und einen auf grauem Träger nebeneinander mit Ausgleich des Helligkeitsverlustes durch den grauen Träger nebeneinander projezieren, könnte man sie nicht unterscheiden. Das Durchlagen im Schatten ist ein optischer Effekt beeinflusst von evtl. vorhandenem Streulicht und dem Verhalten des Auges bei geringem Licht. Eine Negativemulsion ist auf andere Eigenschaften optimiert als eine zur Umkehrentwicklung vorgesehene. Ich glaube wir sind uns alle einig, dass die üblichen Super8-Projektoren eher mager im Licht sind und ein TriX auf klarem Träger wünschenswert wäre.
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Das addiert sich nicht, sondern multipliziert sich. Wenn die Emulsion an einer Stelle 95% des Lichtes durchlässt und der Träger 60%, dann resultieren daraus 0,95*0,6=57%. An einer anderen Stelle, wo 95% vom Silber absorbiert werden: 0,6*0,05=3%. Da man keinen Vergleichsmaßstab hat, erscheinen 60% des Lichtes nicht als grau, sondern als weiß. Zwischen der dunklen Stelle und der hellen mit 3% bzw 57% ist ein Verhältnis von 19. Das gleiche Verhältnis hätten wir mit glasklarem Träger, wo wir 5% zu 95% hätten. Natürlich muss man in einer dunklen Höhle sitzen, wo nicht Raumlicht oder Streulicht vom Projektor die Leinwand merklich aufhellt. Dabei gehen dann allerdings eher die dunklen Details verloren.
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Ein grauer Träger wirkt wie eine Aperture-Blende. Die Lichtabsorption von Träger und Bild werden multipliziert. Der graue Träger kann durch eine hellere Lampe, lichtstärkeres Projektionsobjektiv oder kleinere Projektion ausgeglichen werden. Was du wahrscheinlich meinst, ist ein Schleier der Emulsion. Der kann Feinheiten im Bild schlucken. Er kann die Dynamik des Bildes beschneiden.
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Ebay. Der Lomo-Splitter ist besser als der von Quarz. Schmalfilm ist bezahlbar, wenn man bei der Stange bleibt und einige Anfangsinvestitionen tätigt, wie der Filmsplitter, Entwicklungsequipment usw. Es lohnt sich aber nur, wenn etliche Filme dem ersten folgen. Auch braucht man ausreichend Freizeit. Sonst fährt man besser mit den Dienstleistern.
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Es gibt den Foma DS8-Film. Das ist die preiswerteste Möglichkeit Super8 mit frischem Film zu filmen. Das ist Meterware, die man selber in Kassetten wickeln kann. Allerdings muss man ihn noch teilen damit aus Doppel-Super8 Super8 wird.
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Genau das. Warum sich mit Kochsalz quälen, wenn die richtigen Fixiersalze eigentlich auch ungefährlich sind und den Job in einem Bruchteil der Zeit erledigen. Ich habe sogar schon Rosen mit Chlorose (gelbe Blätter wegen Eisenmangel) erfolgreich mit C41-Bleiche behandelt, nachdem ich die Inhaltsstoffe mit dem Eisenspezialdünger verglichen hatte und ich den Preis von dem Dünger einfach unverschämt fand. Fixierbad wird erst durch das darin gelöste Silber aus dem Film giftig. Davor ist es weitgehend harmlos.
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Ammoniumthiosulfat kannst du im Prinzip auch nehmen. Das ist auch nicht chemischer als Kochsalz, nur nicht so alltäglich. Es wird als Dünger auf die Felder gesprüht. Auch kann man es in ähnlichen Mengen wie Kochsalz essen ohne tot umzufallen.
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Danke für die vielen Beispielbilder. Klaus Beispiele decken sich auch mit meinen Erfahrungen. Ich habe eine Versuchsreihe zur Entwicklung mit einem schlecht gealtertem Moviechrome gemacht. Die Temperatur des Erstentwicklers hat einen riesigen Einfluss auf die Ergebnisse. Während bei 32-38°C nur noch Blau mit einem Hauch Rot übrigbleibt und Gelb komplett fehlt, kommt bei 20°C Rot recht gut und auch Gelb taucht auf. Besser als Klaus Beispiel 3 wird es aber nicht. Bei den hohen Temperaturen schleiern Rot und Gelb weg bevor der Entwickler tief in den Film eindringt und die blaue Schicht ausreichend entwickelt. Bei niedrigen Temperaturen hat der Entwickler mehr Zeit die blaue Schicht zu entwickeln ohne die rote und gelbe Schicht komplett zu verschleiern. Eigentlich bräuchte man einen Entwickler der am Träger bei Blau anfängt und dann nach außen zu Gelb vorarbeitet. Sandro da hast du mit deinem Moviechrome richtiges Glück gehabt. Der war wohl in einem Tiefkühler vergessen. Das zeigt, dass E6 grundsätzlich gar nicht so verkehrt ist.
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Danke fürs Posten. Da ich mich die Moviechrome-Entwicklung seit einiger Zeit beschäftigt, hatte ich bei mir gedacht, wie ärgerlich, dass man bei AGFA nicht nachfragen kann bzw. das vor der Pleite versäumt hat. Jetzt weiß ich wenigstens, dass es jemand versucht hatte. Inzwischen hat aber bei den allermeisten Filmen die Alterung eh so zugeschlagen, dass man vermutlich auch mit der originalen Rezeptur keine bahnbrechenden Erfolge hätte. Da ist eher Experimentieren mit Antischleiermitteln, Temperatur und pH-Wert angesagt. Die Rezepturen sind auch nicht ganz so festgelegt, wie man meint. Sucht man nach E6-Rezepturen, dann findet man verschiedenste Rezepte. Gemein haben die fast nur, dass sie alle CD3 und Citracinsäure enthalten. Von daher können beim Moviechrome auch verschiedene Wege zum Ziel führen.
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Das ist eine Mikroprismenfläche. Die soll beim Scharfstellen helfen. Die Dioptrien des Suchers müssen dafür korrekt eingestellt sein. Zum Scharfstellen zoomt man herein, stellt scharf und dann auf die gewünschte Brennweite. Das Bild muss dann homogen aussehen. Ich komme mit diesen Mikroprismenflächen auch nicht besonders gut zurecht. Wesentlich hilfreicher ist ein Schnittbild wie bei den Nizos.
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Haben hier überhaupt schon viele einen Ektar? Ich hatte den Eindruck einer gewissen Zurückhaltung.
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Da steht auch was von über 300 verkauften Kassetten bei Wittner. Ich meine Wittner hatte am Anfang eine Beschränkung auf 5Kassetten pro Kunde. Das würde nicht zu 30Kassetten Gesamtlagerbestand passen, da er so nur 6Maximalbesteller hätte bedienen können.
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Meinen E100 Diafilm habe ich seit ein paar Tagen hier liegen. Leider ist er einen Monat zu spät gekommen. Ich hätte ihn sehr gerne im Urlaub getestet. Ich fürchte, ich werde ihn jetzt einfrieren, um ihn bei passender Gelegenheit bei hellerer Witterung im nächsten Jahr zu nutzen. Ein Precisa-Diafilm mit Entwicklung kostet so viel wie eine Kassette selbstentwickelter Foma. Irgendwie macht mir der Schmalfilm mehr Spaß
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Normal-8-Film vertonen, was gab und gibt es?
Theseus antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Schmalfilm
Das finde ich ganz interessant. Man muss dabei bedenken, dass damals die Tonbandtechnik noch völlig in den Kinderschuhen steckte. Das erste Tonbandgerät für Amateure, aber nahezu unbezahlbar, kam 1950 auf den Markt. 1952 brachte Grundig das erste erschwingliche Tonbandgerät auf den Markt.- 60 Antworten
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Ein FSK18-Film darf bei Ebay verkauft werden. Allerdings darf der dem Käufer nur nach Altersprüfung übergeben werden. Bei DHL gibt es Altersprüfung bei Paketübergabe. Trotzdem finde ich die Filmempfehlung auch etwas seltsam.
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Noch ein Tip: Filme die Menschen, die dir lieb sind. Ich finde das sind die Filme, die am meisten Spaß machen. Nicht nur beim filmen, sondern auch die Reaktionen, wenn sich die einzelnen beim Anschauen im Film wiederentdecken. Großaufnahmen machen einen Film lebendig. Gehe nahe genug dran. Super8 hat keine riesige Auflösung, deshalb wirken Totalen und Weitwinkelaufnahmen kaum. Das ist kein super scharfes 4K-Video, won ma sich in den Details verlieren kann.
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Die Nizo 148XL wäre jetzt nicht unbedingt eine Verbesserung gegenüber deiner jetzigen. Sie hat den 9er Gang und Intervall, dafür fehlen ihr andere heute sehr wichtige Eigenschaften, wie 100ASA ohne Bastelarbeiten. Wenn müsstest du dich nach einer großen Nizo umsehen. Bei Canon ist die 310XL wegen ihrer extremen Lichtstärke interessant, ansonsten ist sie sehr spartanisch. Oder sonst müsstest du dich mindestens nach einer 814 umsehen. Wie schon gesagt, du hast absolut keine schlechte Kamera sondern eine, die auch gehobenen Ansprüchen genügt. Für Super8exchange braucht man einen amerikanischen Proxy. Auf USA stellen und URL eingeben: https://proxy-us1.toolur.com/index.php
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Ich würde auf 1) setzen. Probiere die Kamera und belichte den Film. Eine andere Kamera kannst du dir immer noch besorgen, wenn die jetzige Mucken hat oder du Super8 als neues Hobby hast und regelmäßig filmst. Das glaube ich nicht. Z.B. mit <Nizo 481 manual> gibt bei Google direkt einige sinnvolle Treffer.
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Frage zu "Video Transfer" Beaulieu 708 EL STEREO
Theseus antwortete auf WashCow's Thema in Schmalfilm
Siehe: http://8mmforum.film-tech.com/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=1;t=009870 -
Dann gibt es wohl einen Defekt in der Motorsteuerung. Der Motor bekommt Dauerstrom und ist gleichzeitig mechanisch verriegelt. So eine Überlastung hällt kein Motor lange durch. Die mechanische Verriegelung gibt es bei den Kameras, damit am Szenenende immer die Umlaufblende geschlossen ist. Die Kamera gehört repariert. Der durchbrennende Motor ist nur Symptom eines anderen Defektes. Super8-kameras sind eigentlich ganz dankbare Bastelobjekte. Viele Kameras kann man sehr gut selber zerlegen und warten, andere, wenige, sind so verbaut, dass man da kaum eine Chance hat.
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Ich schließe mich da Helges Meinung voll an. Bei langer Lagerung könnte der Isolierlack auf den Wicklungen brüchig werden insbesondere wenn Geräte feucht gelagert werden. Steht ein Gerät öfters unter Spannung wird die Feuchtigkeit herausgeheizt. Dieses Problem gibt es aber eher bei uralten Fernsehern, wo die Isolierungen der Hochspannungstrafos versagen. Der wahrscheinlichere Grund bei Kameras ist, dass die Kameras verharzen, insbesondere wenn sie lange ungenutzt rumliegen. Eine schwergängigere Mechanik bedeutet einen höheren Motorstrom. Ist der Motor zu knapp ausgelegt, kann er überhitzen und durchbrennen. Das ist dann ein Überlastungsschaden. Einfache Batterien sind ein gewisser Schutz, da ihre Spannung bei hohen Strömen einbricht. Hochstromfähige Akkus brechen dagegen nicht ein und liefern Strom bis zum Exitus. Ansonsten kann natürlich auch Kunststoff durch Alterung brüchig werden oder die Kohlen im Motor abbrechen.
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Wenn etwas klemmt nicht mit Gewalt dran gehen. Auf der höchsten Geschwindigkeit sollte man die Kamera nicht lange ohne Kassette laufen lassen. Funktionstests ohne Kassette lieber im 18er oder 24er Gang machen. Ich kenne die Kamera nicht. Im Normalfall ist das eine 2,5mm Mono-Klinkenbuchse. Die beiden Kontakte werden einfach über einen Schalter kurzgeschlossen.