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Theseus

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Alle erstellten Inhalte von Theseus

  1. Theseus

    Ferrania

    Warenmuster ziehen bei mir auch am besten. Auf der Photokina hat man ganz gute Chancen Muster zu bekommen oder zumindest zu erwerben. Ich wäre vielleicht nicht hier im Forum, hätte mir die nette Dame von Foma nicht ein Röllchen DS8-Film geschenkt. Selbst bei Kodak gibt es immer mal einen KB-Probierfilm. Bei Maco oder Fotoimpex muss man die Filme zwar kaufen, weiß aber dann wenigstens, welche Filme bei der nächsten Bestellung geordert werden. Die Werbung in den Sozialen Medien und auf der Webseite von Ferrania funktioniert doch hervoragent. In wenigen Stunden war die Produktion von 2-3 Monaten ausverkauft. Warum sollten die P30 in einen Werbefilm verschwenden, wenn sie mit der Produktion der Nachfrage nicht hinterher kommen. Den Film packen sie besser in KB-Patronen und machen wegen der langen Lieferzeit maulende Kunden glücklich. Die Energie für die Werbung ist in der Arbeit für den Farbfilm um Welten besser aufgehoben. Anders sieht es vielleicht in Jahren aus, wenn sie alles am Laufen haben und wachsen wollen. Die Werbung muss dann ansetzen, wenn sie auch liefern können. Man stelle sich vor, sie produzieren noch so einen Rohrkrepierer wie auf Kickstarter-Große Werbekampanie und kein in absehbarer Zeit in größeren Stückzahlen lieferbares Produkt, wenn es denn überhaupt schon existiert. Vielleicht schaffen die Ferrania-Jungs es ja nächstes Jahr auf die Photokina. Dort könnte man vielleicht sogar was mit einer Filmprojektion auf dem Messestand reißen.
  2. Theseus

    Ferrania

    Sie schreiben, dass sie die Konvektionierungsmaschinen alle gerettet und im Lager haben. Das Einzige Format, wo die Maschine unvollständig ist, ist 220er Rollfilm. Für sie müssten Maschinenteile nachgefertigt werden. Die anderen Maschinen bräuchten wohl nur aus dem Lager geholt und in Betrieb genommen werden. Ein 24er Poketfilm wird für 6-8 Euro verkauft. Grob gerechnet enthält er ein Sechstel des Films eines KB 36er Films. Die Gewinnmarge ist also durchaus interessant. Verkaufsaussichten sind gut. Die Nachfrage ist deutlich höher als die aktuelle Produktion. Da er augenblicklich überall ausverkauft ist, wird bei Ebay für Restfilme teils mehr als das doppelte des Preises bei Lomo bezahlt.
  3. Theseus

    Ferrania

    Hallo, so wie ich das verstehe, sitzen die jungs auf einem wahren Schatz an Konvektioniermaschinen. Mir erscheint es wesentlich gewinnbringender nicht Foma beim R100 mit Kampfpreisen Konkurenz machen zu wollen, sondern den P30 in 110-Pocket-Filmkassetten zu wickeln. Da verkauft man fast keinen Film für den Preis, den du für eine 10m Doppel8-Rolle anvisierst. Auch 127er Film wäre eine Nische, wo der P30 eine wahre Bereicherung für den SW-Filmmarkt wäre. Bei Filmferrania bekommt man schon den Doppel8-Film unter 10Euro. Bestelle in Tschechien 30m-Rollen und wickle sie auf 10m-Rollen um. Der Aufwand ist minimal. Kein Vergleich zu´m Konfektionieren von DS8 in Super8. Wenn ich Doppel8 mit meiner Leicina gefilmt und mit 150W projeziert sehe, dann kann ich durchaus deine Begeisterung für das Format verstehen. Die Schärfe und der Bildstand wiegen das größere Filmbild von Super8 auf.
  4. Theseus

    Ferrania

    Es ist anders herum. Foma würde die Preise vorgeben. Im Vergleich zu anderen SW-Filmen sind das absolute Kampfpreise. Ein anderer ca. 100ASA-Film kann kaum erheblich über deren Preisen liegen, wenn er nicht wie die Adox in einer Super8-Kassette fertig konvektioniert daher kommt. Ich denke, bei vielen Rufen nach Metrware haben die meisten Kunden den Preisunterschied von Foma DS8 30m im Vergleich zu fertig konfektionierten Super8-Kassetten im Kopf. Manche Anbieter geben den Rufen nach, fertigen Super8 oder DS8-Meterware und wundern sich, dass die ohne signifikanten Preisabstand zw. Meterware und Kassetten wie Blei im Lager bleibt.
  5. Ich sehe auch den Bedarf des guten Filmscanners. Die moderne Variante des Projektors wäre ein echtzeitfähiger-Scanner, der das Bild auf HD-Fernseher oder Beamer ausgeben könnte. Im Endeffekt ein Gerät wie weiland der Nordmende Colorvision CCS. Heute müsste das Gerät freilich HDMI- und USB-Anschluss haben. Wie das Nordmende-Gerät könnte man den mechanischen Aufwand mit einem konstanten Filmantrieb ohne Greiferwerk klein halten. Damals war es ein Flying-Spot-Abtaster, heute würde man einen Zeilen-Sensor wählen. Der wäre wegen der nötigen hohen Auslesegeschwindigkeit vermutlich das teuerste am Gerät.
  6. Die Heizungsrohrisolierung oder ein anderer dicker Überzug der Holzstäbe ist flexibel genug um die Längenänderung abzufedern. Gummiband am Ende würde nicht reichen, da die Reibungskräfte auf der Trommel zu hoch sind. Man kann ja auch einen Faden auf einem Rohr durch ein paar mal umschlingen ohne Knoten fest machen.. Das Gummiband würde vielleicht bei den ersten 2-3 Windungen helfen.
  7. Ich erlebe eigentlich nur, dass es Interessenten für Digitalisierungen gibt. Kaum einer will projezieren. Die erste Frage beim Anblick einer Filmspule oder auch nur der laufenden Kamera ist immer, wie gibt es das digital. Die Industrie bekommt noch nicht mal einen anständigen Scanner hin. Stattdessen gibt es nur Primitivscanner mit 5MP-Webcam-Technik aus der 29Euro Diascanner-Schublade zu im Verhältnis zum gebotenen Mondpreisen. Wer soll da einen preislich attraktiven, ungleich komplizierteren Projektor.in noch viel kleineren Stückzahlen als die Scanner produzieren? Wer kauft für sagen wir mal 1000Euro einen neuen Primitiv-Projektor, wenn er für das gleiche Geld einen komplett überholten alten Super8-Projektor aus dem Luxus-Segment bekommt. Die fehlenden Fachleute zur Wartung liegen ja auch an fehlender Nachfrage. Einen einfachen Stummprojektor bekommt ein halbwegs versierter Bastler auch selber gewartet, den braucht keiner in neu. Eine Marktlücke könnte höchstens die Aufbereitung alter Projektoren für die Nicht-Bastler ähnlich der Ronda-Cam sein. Ein neuer Projektor müsste Features bieten, die es vor 35Jahren noch nicht gab. Die Kodak-Kamera wartet mit solchen Features auf. Da fällt es nicht so ins Gewicht, dass sie einiges nicht kann, was damals selbstverständlich war.
  8. Theseus

    Umgang

    Poste doch bitte den Text aus dem Anhang als Beitragstext. Nicht jeder möchte (Gefahr von Macroviren) oder kann (mobile Geräte/öffentliche Rechner) ein Word-Dokument öffnen. Für eine Diskussion ist sicherlich förderlich, wenn alle barrierefrei dein Anliegen lesen können.
  9. Theseus

    Ferrania

    Das sehe ich genau so. Im Endeffekt streiten wir hier um des Kaisers Bart. Wir klauben an einzelnen Worten von Dave Bias von Anfang 2015 herum )Purification). Dabei ist Dave Bias etliche 1000Km vom Geschehen entfernt und hat nicht wirklich Ahnung von Filmherstellung. letztlich läuft es fast nach dem Stille Post Prinzip. Dave wertet Fragen aus Foren aus, gibt die nach Italien weiter, bekommt Informationen zurück und gibt sie in eigenen Worten weiter und dann geben auch noch andere ihre Meinung/Vermutungen dazu und darüber wird hier gestritten Um beim Beispiel Chemikalien zu bleiben: Wir wissen nicht, ob die Chemikalien wirklich komplett kaputt sind, in gar nicht so schlechtem Zustand, aber von einigen entscheidenden Substanzen die Mengen so klein sind, dass man damit vielleicht gerade die Rewards geferti8gt bekommt, und danach die Produktion ein Jahr steht, weil man Nachschub produzieren muss bzw. den Film neu Entwickeln muss, weil von den Altchemikalien etliche nicht mehr erhältlich sind. Oder die Chemikalien sind tatsächlich nur gealtert, so dass man sie nochmal aufgereinigen könnte, was ein normaler chemisch-technischer Vorgang ist, aber im Zweifelsfall aufwendiger als eine Neusynthese. Wahrscheinlich ist mancher Fisch schon pelzig, der nächste ein mickriger Goldfiasch statt des benötigten stattlichen Karpfens und andere wieder ein sehr leckerer Stockfisch. Dave beschreibt da mit eigenen Worten als Purification wohl das Verfahren der Umkristallisierung. Jedenfalls bekommt man auch bei der Neusynthese in den seltensten Fällen die reinen Substanzen heraus, sondern muss Nebenprodukte entfernen. Um einen Eindruck von der Komplexität des Themas zu bekommen, was mit wenigen Worten laienhaft von Dave Bias abgehandelt wird, ist hier eine Übersicht über der reichhaltigen Werkzeugkasten zu "Purification" schon eines Chemiestudenten: https://de.wikibooks.org/wiki/Praktikum_Organische_Chemie/_Trennung_und_Isolierung_niedermolekularer_organischer_Verbindungen Ich würde gerne mal bei Ferrania Mäuschen spielen und mir selber ein Bild machen.
  10. Genau die Bedenken habe ich auch bei den Einmachgläsern. Bekommt man da die Chemie gescheit ausgeschüttet. Ich fülle die Entwickler erst in richtiger Menge in einen Messbecher und dann in die Dose. Deshalb kann ich die Chemie auf kleinere Flaschen verteilen. Das wichtigste ist die Temperatur des Erstentwicklers. Wegen des warmen Wetters gehe ich immer auf 22°C und nehme entsprechende Zeiten. Die Temperatur der anderen Bäder braucht nur grob zu stimmen. Evtl. kannst du die Zeiten etwas anpassen. Z.B. der Zweitentwickler braucht bei 16°C deutlich länger als bei 24°C. Viel höher würde ich nicht gehen, um die Emeulsion nicht zu stressen. Gibt es im Haus keinen Ort wie Keller, wo du die Chemie nicht zu warm lagern kannst?
  11. Theseus

    Ferrania

    Dafür gibt es jetzt seit wenigen Tagen das große ẞ Also seit 29. Juni 2017 jetzt gibt es den IMBIẞ statt IMBIß
  12. Mir wäre der Ausguss dann doch etwas groß. Unter Braunglasflaschen findest du passendes. Schliffstopfen solltest du meiden. Der kann bei Entwickler verbacken. Das Bleichfix ist nicht sauerstoffempfindlich. Nur Entwickler mögen keinen Sauerstoff. Stehe dir nicht mit Perfektionismus und zu viel Planerei selbst im Wege. Fang einfach an. Vieles an vermeintlichen Problemen sind in Wirklichkeit keine, dafür tauchen sie an Stellen auf, die man vorher nicht auf dem Schirm hatte. Außerdem kommt der eine mit Lösungen perfekt zurecht, die für andere nur Murks sind und anders herum.
  13. Das sind eigentlch alle Flaschen, die sich gut und Flüssigkeitsdicht verschließen lassen. Beliebt sind Aponorm-Flaschen mit Kunststoffdeckel. Ich habe als 2Liter-Flasche eine Jahrzente alte Bügelflasche vom Flohmarkt (Bierschmuckflasche). Verwechslungsgefahr zu frischem Bier ist wegen Alter, Form, Größe und Etikett kaum gegeben. Wer daraus trinkt, verwechselt wohl auch Putzmittel mit bunten Alkopops.
  14. Das sind die letzten Reste Scala-Film noch bei Agfa in Leverkusen gegossen. Da er inzwischen ca. 12Jahre alt ist, hat man mit Alterungserscheinungen zu tun, wie reduzierter Empfindlichkeit oder Kontrast.
  15. Für die Chemie ist Entscheidend die Gasdurchlässigkeit. Je gasdurchlässiger desto mehr Sauerstoff diffundiert durch die Flaschen und lässt den Entwickler altern. In der Beziehung geht nichts über Glas. Hier sind Entwickler um ein vielfaches haltbarer als in einer Kunststoffflasche. Mirko Böddecker hat auf Aphog eine ausführliche Beurteilung von Flaschen gegeben: https://aphog.de/forum/index.php/Thread/40983-R09-one-shot-abgeranzt/?postID=374877#post374877 HDPE wie deine Herausgesuchten Flaschen ist laut Mirko halbwegs brauchbar, wenn die Flaschen wirklich dickwandig sind.
  16. Genau das zeigt ein Blick ins Impressum Neuer Firmensitz: Wittner Cinetec GmbH & Co. KG 67360 Lingenfeld Sitz der Gesellschaft: Lingenfeld Amtsgericht Landau HRA 30664 Alter Firmensitz: Wittner Cinetec GmbH & Co. KG 22949 Ammersbek Sitz der Gesellschaft: Ammersbek Amtsgericht Lübeck HRA 4657 HL
  17. Theseus

    Ferrania

    Hallo, ich halte es für relativ sinnlos hier so über Ferrania zu streiten. Weder beeinflusst es die Geschwindigkeit mit der der Diafilm fertig wird oder überhaupt fertig wird noch kann augenblicklich jemand frisches Geld in Ferrania versenken (und müsste davor bewart werden). Ich persönlich finde es interessant etwas über Neuigkeiten aus Italien zu erfahren. Der eine sieht sie sehr positiv und vielleicht durch die rosa rote Brille, der andere pessimistischer bis rabenschwarz. Ich finde es schade, wenn das für persönliche Angriffe und zu Vergiftung der Stimmung zwischen Forenmitgliedern genutzt wird.
  18. Die Emailadresse hatte Friedemann auch in dem Thread, aus dem ich oben schon zitiert hatte, erwähnt
  19. Theseus

    16mm - FAZ Kamera

    . falscher thread
  20. Maco ist ein empfehlneswerter, engagierter Händler. Neben bei Fotoimpex mache ich dort meine Einkäufe. Man kann bei Sachen, die keiner großen Alterung unterliegen, wie Schalen, Heizplatten oder Zangen auf dem Gebrauchtmarkt sehr viel Geld sparen. Manches kann man aus dem Küchen/Haushaltsbereich nehmen. So habe ich ein digitales Kochtermometer von Aldi aus Edelstahl in Benutzung. Zum Abstreifen Fensterwundertuch aus Polyvinylalkohol aus dem 1Euro-Shop. Nur bitte keine Chemie in Lebensmittelflaschen lagern.
  21. Ich würde mir so eine Mühe nicht machen. In Deidesheim gab es analogisierten 16mm Film von Marco aus Italien zu sehen. Die Qualität war exsellent und der Preis überraschend günstig. Da kann man nichts selber machen. Hier im Forum wurde das Angebot mal erwähnt:
  22. Die Antischleiermittel verlangsamen die Entwicklung. Bei der Entwicklung schwärzt der Film nicht so schnell. Du kannst mehr Licht auf den Film geben. Durch die langsamere Entwicklung kannst du die Entwicklung abbrechen bevor der Film durch die massive Überbelichtung schwarz wird und bevor der Schleier zu deutlich heraus kommt. Das ganze kann man ganz gut bei stark schleiernden Photopapier machen, wo man in der Schale genau sieht, wie weit die Entwicklung ist und im richtigen Moment abbrechen. In Bezig auf Film schließe ich mich Friedemann an. Antischleiermittel sind hilfreich bei leicht schleiernden Materialien. Wunder vollbringen sie auch nicht.
  23. Da es bei SW keine Farbverschiebungen oder ähnliches gibt, sind die surrealen Möglichkeiten bei der klassischen Umkehrentwicklung sehr beschränkt, Dagies Goldentwicklung basiert auf relativ jungem Film. Recht surreal wirkt die Negativentwicklung. Hier hast du die größten Chancen erkennbare Bilder zu bekommen. Meine K-II-Rolle ist in der Negativ-Entwicklung komplett schwarz geworden. Ich nutze den Film um Kameras zu prüfen, ob sie eine Filmrolle komplett durchziehen. Auch könnte man da einen Vor- und Abspann bei Tagesfilmrollen raus machen, so dass man beim Einlegen und Umdrehen kein wertvolles Filmmaterial verliehrt. Es gibt auch wasserfeste Stifte. Das Problem bei der Umstellung von englischer auf deutsche Tastatur ist, dass ganz viele Satzzeichen und Sondersymbole ihre Position wechseln. Das sind nicht nur die drei Umlaute, die sich verändern.
  24. Ich finde die Umschreibungen nicht so störend, als das man sich da großartig verränken müsste. Denoch ist hier ein Tip zu alternativen Tastaturbelegungen: Tipp: Umlaute im Ausland, z.B. auf englischer Tastatur Wenn man will, kann man die Tastatur auch auf Deutsch umstellen. Dann hat man aber das Problem, dass die Tastenkappen nicht mehr stimmen.
  25. @Dr. Cox Danke für den ausführlichen Bericht. Irgendwie sah der Morse-Tank ganz reizvoll aus wegen der Möglichkeit 30m in wenig Chemie zu entwickeln. Die Videos, die ich zu dem Tank gesehen hatte, offenbarten nicht die Nachteile..
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