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Heute mal wieder die Vorstellung eines bei mir gelandeten Neuzugangs. Vielleicht ist das für den einen oder anderen hier von Interesse. Auf der Suche nach einem originalen Handgriff für meine beiden Filmo 70, welche sich als schwieriger herausstellte als gedacht, stieß ich nach langer Zeit auf das Angebot dieser Kamera mit dem von mir gesuchten Griff. Ein Bell & Howell Filmo 70-E(conomy), die preiswerte, abgespeckte Version des Filmo 70 von damals. Kein Dauerlauf, keine Scharfstelllupe, keine Handkurbelwelle/ Rückspulmöglichkeit. Also aufziehen, Auslöser betätigen und losfilmen - mehr nicht. 😉 Gesehen, schwach geworden und gekauft stellte sich neben dem Handgriff der „Beifang“ aus Kamera und Objektiv (Cooke Ivotal Anastigmat 1:1,4/25mm) als kleiner Glücksfall dar. Das Modell ist m.W. nur ein paar Jahre (1933 - ca.1936?) gebaut worden und daher recht selten zu finden. Nachdem ich die Kamera gesäubert und „vorschriftsmäßig“ geölt hatte, lief sie gut, aber ein wenig unrund und der Schlüssel lief bei Ablauf noch mit. Bei diesem Klappschlüssel durfte das eigentlich nicht sein. Also habe ich sie vorsichtig mit dem Föhn erwärmt und danach konnte der Schlüssel bis zum Anschlag eingedrückt werden und er bleibt angeklappt stehen, wie es sein soll. Auch die Laufeigenschaften verbesserten sich nach mehrmaliger Wiederholung des Vorgangs merklich und seitdem läuft sie wieder ruhig. Die Tatsache von nur einer Sucherbrennweite (25mm) und einer Objektivaufnahme (C-Mount) bei diesem Modell sehe ich in diesem Fall nicht als Einschränkung, sondern als Möglichkeit zur Konzentration auf die vorteilhafteste Perspektive für die zu filmenden Szenen. Darüberhinaus macht dieser Umstand die Kamera im Verhältnis zu meinen anderen Filmo 70 noch etwas kompakter. Nachdem ich einen Film (Fomapan R100, doppelt perforiert) belichtet habe, bin ich auch von den scharfen und kontrastreichen Bildern des Objektivs beeindruckt. Ich erwarte in nächster Zeit noch ein Fixfocusobjektiv (Wollensak Cine Raptar 25 mm f/2,5) und dann ist der Seventy E quasi eine „Point & Shoot“-Kamera. Naja, fast. Blende muss noch eingestellt werden… 😉 Schöne Grüße in die Runde! Hier noch eine zeitgenössische Werbeanzeige
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Hallo in die Runde, heute möchte ich ein paar in diesem Jahr bei mir gelandete Neuzugänge vorstellen. Vielleicht filmt der Eine oder Andere hier im Forum auch damit. Da ich mich vor allem mit Federwerkkameras im Format N8 und 16mm beschäftige, hier als erstes im 16mm Format einen Bell&Howell Filmo 70 DL, an welchen ich ein paar schöne Switare geschraubt habe. Nun wollte ich für die Kamera einen gut erhaltenen originalen Lederkoffer und fand ihn in in super Zustand für einen guten Preis. Große Freude!!! Sozusagen als „Beifang“ war ein Filmo 70 D von ca. 1930 mit dabei. Die Kamera habe ich außen gereinigt und wie vorgeschrieben geölt und jetzt läuft sie wieder leise und ruhig, immerhin 90 Jahre alt. Zuverlässiger, robuster und langlebiger geht es ja kaum noch. Offensichtlich nicht umsonst wurde diese Kamera über so viele Jahrzehnte gebaut. Sie wird mit doppelt perforiertem Film geladen und 3 Filme sind damit entstanden. Das Bild steht bei Projektion wie an die Leinwand genagelt (Digitalisierung steht noch aus) und Simon Wyss hat das Objektiv, ein Taylor & Hobson Cooke Cinema Lens 1 inch, f/3.5 von ca. 1928 wunderbar überholt. Im Format N8 habe ich mir eine Revere 8 Modell 88 und eine Yashica-8 T-2 zugelegt . In diesem Zusammenhang möchte ich ein ganz großes Kompliment an Simon Wyss machen. Die beiden Kameras laufen nach der Überholung bei ihm wie neu. Er hielt mich während der Arbeit immer auf dem Laufenden und beantwortete mit großer Freundlichkeit und Sachkenntnis jede von mir gestellte Frage. Die Yashica läuft extrem leise (ähnlich einer Taschenkamera von Bolex) und die Revere 88 ist wirklich eine Art Point-and-Shoot Kamera, nicht zuletzt wegen des Fixfocusobjektivs von Wollensak und macht der Bezeichnung Taschenkamera alle Ehre. Natürlich habe ich beim Filmen auch andere Objektive an ihr verwendet. Ausprobieren macht ja großen Spaß… Ich wünsche allen noch eine schöne Adventszeit und viel Spaß beim Filmen!