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Digitalisierung durch Direktabfilmung vom Bildfenster


Empfohlene BeitrÀge

Geschrieben (bearbeitet)

Habe etwas gefummelt, um bei der Digitalisierung weiterzukommen. Jetzt also mit Dirkektabfilmung vom Bildfenster, im Beispielmaterial alles selbstentwickelter Foma R100, Szenen aus Porto, aufgenommen mit der  Beaulieu R16.

Die Konstruktion besteht aus einer Fuji XT2, einem BalgengerĂ€t und einem 100er Makroobjektiv aufnahmeseitig, die Halogenlampe wurde durch ein LED -Nachtlicht von Amazon ( DZYDZR- Mini-Nachtlicht, 3W, 5V) ersetzt. Aufnahmemodus der Kamera 23,98 fps, FullHD. Projektorgeschwindigkeit (Bauer P7) 24 fps. Verschlußzeit der Kamera 1/24sec, 800 ASA, f16. Editiert mit Edius 9.52. NĂ€chster Schritt: Verwendung eines VergrĂ¶ĂŸerungsobjektives, 100 mm oder 105 mm, mal sehen. Vielleicht wird die QualitĂ€t dann noch besser, die finde ich noch nicht ĂŒberzeugend. Wer noch Ideen hat, immer her damit.

 

DSCN3913.JPG

 

 

DSCN3909.thumb.JPG.29fc1980050408004d995eade6a4fee5.JPG

 

 

Bearbeitet von jacquestati (Änderungen anzeigen)
  • Like 1
Geschrieben

Komme meinen Vorstellungen nĂ€her, jetzt mal mit dem  uralten Elmar 100 VergrĂ¶ĂŸerungsobjektiv:

 

und die vorherige Version etwas heller:

 

 

Dagegen:

 

 

 

Geschrieben

Gratuliere, das sieht sehr professionell aus. Und dann auch

noch selbst entwickelt und selbst ĂŒberspielt... 👍

 

Verrate uns doch, wie hoch ungefÀhr sind die finanziellen

Aufwendungen fĂŒr Deine Überspiellösung. So wie das im Bild

aussieht, sollte das wohl mit jedem 24 Bilder Projektor

gehen, und mit jeder entsprechend einstellbaren Kamera !?

 

Welche Methode der Tonaufzeichnung verwendest Du ?

 

Ich bin gespannt auf Deine Super 8 Ergebnisse, vielleicht

kann ich diese Methode auf Super 8 Filme meines Vaters

anwenden. Der holt keinen Projektor mehr hervor.

Geschrieben

Nun ja, eigentlich hab ich nur das Nachtlicht gekauft, die Fuji ist meine aktuelle Digitalkamera, das BalgengerÀt noch von der Uralt-Leicaflex und das V-Elmar 100mm aus meinem Vergrösserer, Anpassungsringe 39mm auf T2 42mm aus der Kramkiste.

Ich denke  mal, dass man das mit jeder digitalen Systemkamera hinbekommt, mit der extremes Makro geht, und Super8 sollte mit einem C-mount -Aufnahmeobjektiv in Retrostellung gehen, so wie Marco Kröger, JĂŒrgen Lossaus genialer Techniker, das vorschlĂ€gt (www.zeissikonveb.de).Tolle Webseite ĂŒbrigens!  Da muss ich noch etwas basteln, damit ich das Objektiv so montiert bekomme. Alternativ geht bestimmt auch ein 50er VergrĂ¶ĂŸerungsobjektiv, oder ein Lupenobjektiv, das hab ich nicht, die Dinger sind leider sehr teuer, wie auch die speziellen Transferobjektive.

Geschrieben (bearbeitet)

Bist Du sicher, dass Projektor und Kamera in Sync sind?

Die SchÀrfe hast Du super hinbekommen. Nur bei SeitwÀrtsbewegungen habe ich den Eindruck dass da vielleicht zwei aufeinanderfolgende Filmbilder im selben Videoframe gelandet sein könnten? Ist das in dem Dir vorliegenden Scan auch so - oder hat das Vimeo verursacht?

Z.B. Zeitpunkt 0:19 im obersten der drei Videos von oben: die quer durchs Bild ziehende Bahn.

 

GrĂŒĂŸe,

Andreas

Bearbeitet von AndreasH (Änderungen anzeigen)
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb AndreasH:

Bist Du sicher, dass Projektor und Kamera in Sync sind?

Die SchÀrfe hast Du super hinbekommen. Nur bei SeitwÀrtsbewegungen habe ich den Eindruck dass da vielleicht zwei aufeinanderfolgende Filmbilder im selben Videoframe gelandet sein könnten? Ist das in dem Dir vorliegenden Scan auch so - oder hat das Vimeo verursacht?

Z.B. Zeitpunkt 0:19 im obersten der drei Videos von oben: die quer durchs Bild ziehende Bahn.

 

GrĂŒĂŸe,

Andreas

 

Hallo Andreas, Kamera und Projektor laufen (noch) unsynchronisiert nebeneinander, die Fuji mit 23,98 ffs, der Projektor mit 24 fps. Der Projektor ist unverĂ€ndert, die DreiflĂŒgelblende also noch drin. Belichtungszeit an der Kamera ist einzustellen, in diesem Fall 1/24 sec. Damit flimmert es praktisch nicht mehr. NĂ€chster Schritt wĂ€re der Ausbau der DreiflĂŒgelblende, mit diesem Eingriff tue ich mich aber sehr schwer, weil doch gravierend. Exakte Synchronisation wird wohl nur gehen, wenn der Projektor als Slave mit 24 oder 25 fps lĂ€uft, das ist Zukunftsmusik. Mi dem Elmo und dem LM 1881-Baustein geht das schon, der Bauer (P8 in diesem Falle) brauchte eine Synchronsteuerung und einen ausbau der FlĂŒgelblende.

Mir war erstmal wichtig, mit vorhandenen Mitteln zu sehen, wie weit ich komme, d.h. ohne teures Transferobjektiv usw. Die Direktabfilmung im Bikldfenster ist schon mal deutlich besser als vom projizierten Bld abzufilmen.

Bei SeitwĂ€rtsbewegungen oder stĂ€rker bewegten Motiven hapert's noch, ich weiß noch nicht, woran es liegt. Werde einfach systematisch weitermachen.

Geschrieben

Hallo Thomas,

 

selbst wenn Projektor und Kamera in der selben Frequenz laufen, muss ja noch auf's Filmbild synchronisiert werden, sodass nicht gerade der Filmtransport dazwischenkommt. Das ist sicher nicht trivial.

 

Übrigens gab / gibt's den FĂ€lker Telecine Einbausatz auch fĂŒr P8. Ralf Wornast (FFR-Film) bietet den Einbau an. DafĂŒr mĂŒsstest Du aber sicher einen nicht ganz kleinen dreistelligen Betrag anlegen.

 

Ich wĂŒnsche Dir viel Erfolg und freue mich dass Du Deine Fortschritte mit uns teilst.

 

GrĂŒĂŸe,

Andreas

Geschrieben (bearbeitet)

Die Frage der Synchronisierung habe ich mir natĂŒrlich auch gestellt, aber zumindest die BildqualitĂ€t ist schon mal sehr gut. Wer ganz ohne Anspruch oder Wissen rangeht, projiziert den Film auf Leinwand, steht daneben und filmt freihand mit der Videokamera.

 

Das ist natĂŒrlich lĂ€cherlich, aber ich habe das LĂ€cherliche schon selbst erlebt. 😄

 

Eine Lösung könnte sein, nur kurze Segmente nach Jacques Methode zu ĂŒberspielen. Vielleicht 20 Sekunden. Je lĂ€nger die GerĂ€te laufen, desto stĂ€rker dĂŒrften sie in der Geschwindigkeit auseinanderdriften. Außerdem sollte man das gleiche Segment mehrfach abfilmen, um zufĂ€llig auch eine zurecht erwĂ€hnte Übereinstimmung zwischen einzelnem Aufnahmebild und einzelnem Projektionsbild zu erwischen, und diese nach genauer Bildanalyse auszuwĂ€hlen.

 

Ist dann natĂŒrlich lĂ€stig, einen Urlaubsfilm in 20-Sekunden-Segmenten zusammenzuschnipseln.

 

FĂŒr QualitĂ€t ĂŒber jeden Zweifel bleibt natĂŒrlich nur irgendeine Form der Synchronisierung. Das war immer schon die Herausforderung.

Bearbeitet von Lichtspieler (Änderungen anzeigen)
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Lichtspieler:

Die Frage der Synchronisierung habe ich mir natĂŒrlich auch gestellt, aber zumindest die BildqualitĂ€t ist schon mal sehr gut. Wer ganz ohne Anspruch oder Wissen rangeht, projiziert den Film auf Leinwand, steht daneben und filmt freihand mit der Videokamera.

 

Das ist natĂŒrlich lĂ€cherlich, aber ich habe das LĂ€cherliche schon selbst erlebt. 😄

 

Eine Lösung könnte sein, nur kurze Segmente nach Jacques Methode zu ĂŒberspielen. Vielleicht 20 Sekunden. Je lĂ€nger die GerĂ€te laufen, desto stĂ€rker dĂŒrften sie in der Geschwindigkeit auseinanderdriften. Außerdem sollte man das gleiche Segment mehrfach abfilmen, um zufĂ€llig auch eine zurecht erwĂ€hnte Übereinstimmung zwischen einzelnem Aufnahmebild und einzelnem Projektionsbild zu erwischen, und diese nach genauer Bildanalyse auszuwĂ€hlen.

 

Ist dann natĂŒrlich lĂ€stig, einen Urlaubsfilm in 20-Sekunden-Segmenten zusammenzuschnipseln.

 

FĂŒr QualitĂ€t ĂŒber jeden Zweifel bleibt natĂŒrlich nur irgendeine Form der Synchronisierung. Das war immer schon die Herausforderung.

 

 Stimmt nicht so ganz. Die Laufkonstanz des P7 ist erstaunlich gut, die Sequenzen sind ja auch deutlich lĂ€nger als 20 sec. und wurden am StĂŒck aufgenommen. Der P7 ist noch einer der Projektoren mit Asynchronmotor, dessen Drehzahl ĂŒber die Netzfrequenz determiniert wird. Die P8er haben schon  Gleichstrommotoren, die schon ĂŒber eine PLL-Regelung angesteuert werden, deshalb gehen die auch mit einer FĂ€lker Telecine Synchronisation. Da besthet die möglichkeit wie beim T610 in S8, z.B. ĂŒber ein separat herausgefĂŒhrtes  Spindelpoti die Lauffrequenz sehr  fein einzustellen. Mal sehen, wo ich am Ende lande.

Geschrieben
vor 39 Minuten schrieb jacquestati:

Der P7 ist noch einer der Projektoren mit Asynchronmotor, dessen Drehzahl ĂŒber die Netzfrequenz determiniert wird

Nur weil viele es nicht bedenken: Die Netzfrequenz schwankt um ca.  0,15 Hz (selten mehr), je nach Belastung des Netzes. Extrem genau ist sie nur ĂŒber einen ganzen Tag gerechnet. 

Ich habe in meiner KĂŒche zwei Digitaluhren, eine am Ofen und eine am Dampfgarer. Die eine ist Netzfrequenzgesteuert, die andere Quarz. Manchmal ĂŒberholt die eine sichtbar die andere, sie pendeln sich aber immer wieder ein. 

Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb jacquestati:

 

Damit flimmert es praktisch nicht mehr. NĂ€chster Schritt wĂ€re der Ausbau der DreiflĂŒgelblende, mit diesem Eingriff tue ich mich aber sehr schwer, weil doch gravierend. Exakte Synchronisation wird wohl nur gehen, wenn der Projektor als Slave mit 24 oder 25 fps lĂ€uft, das ist Zukunftsmusik. Mi dem Elmo und dem LM 1881-Baustein geht das schon, der Bauer (P8 in diesem Falle) brauchte eine Synchronsteuerung und einen ausbau der FlĂŒgelblende.

 

Bei SeitwĂ€rtsbewegungen oder stĂ€rker bewegten Motiven hapert's noch, ich weiß noch nicht, woran es liegt. Werde einfach systematisch weitermachen.

 

Bei deinen Ergebnissen sehe ich keinen Grund die FlĂŒgelblende herauszunehmen. Ich sehe kein Flackern oder ungleichmĂ€ĂŸige Helligkeit. Evtl. handelst du dir neue Probleme ein, wenn beim Bildwechsel nicht verdunkelt wird.

 

 

Die BewegungsunschĂ€rfen liegen an der fehlenden Synchronisation. Mitten in der Aufnahme eines Bildes wechselt der Projektor zum nĂ€chsten Bild. Doppelbelichtungen wie in dem Bildausschnitt sind die Folge. Gut zu sehen an der Doppelkontur der Straßenbahnlampe und der Schrift im ersten Film (Porto digitalisiert mit VergrĂ¶ĂŸerungsobjektiv). Der Projektor muss exakt dann das Bild wechseln, wenn die Kamera mit der Aufnahme eines neuen Videoframes beginnt. Ansonsten bekommst du diese Doppelkonturen, die die BildschĂ€rfe versauen. Beim letzten Film mit der Gitarre stimmt es zufĂ€llig nach dem ersten Eindruck. Der Film ist deutlich schĂ€rfer als der erste.

 

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  • Like 3
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo, der letzte Film ist Video, zum Vergleich gewissermaßen. Die Synchronisation ist das Problem, zweifelsohne. Wahrscheinlich lĂ€uft es dann doch auf einzelbilddigitalisierung hinaus.

Bin ja erst am Anfang. Werde es StĂŒck fĂŒr StĂŒck auf die Spitze treiben. Aufnahme im Flog, automatische Szenetrennung, Grading, auch mal Farbe. Hier ist aber rjetzt mal digitalisiertes Super8 Material, (Bauer T610 und Kamera laufen völlig unsynchronisert nebeneinander) Als Objektiv ein ELNikkor aus dem VergrĂ¶ĂŸerer, 75 mm, sonst alles wie vorher.  Plus-X Material und Tri-X, der kommt schon sehr körnig.  4 min am StĂŒck aus dem Eisenbahnmuseum in Bochum Dahlhausen. Kritik ausdrĂŒcklich erwĂŒnscht!

 

 

Bearbeitet von jacquestati (Änderungen anzeigen)
Geschrieben (bearbeitet)

Sehr schön!

FĂŒr optimale SchĂ€rfeleistung solltest Du die förderliche Blende des Objektives nutzen, also nicht mehr als 3 Stufen abblenden. Bei Blende 11 kriegst Du sonst schon BeugungsunschĂ€rfen.
Ach ja, die 800 ASA sind auch nicht ideal, besser wĂ€re eine Lichtquelle, die Dich auf ISO 100 kommen lĂ€sst. Alles darĂŒber verstĂ€rkt das Rauschen des Sensors halt mit und begrenzt daher dessen effektive Dynamik.

Bearbeitet von F. Wachsmuth (Änderungen anzeigen)
Geschrieben
vor 20 Stunden schrieb F. Wachsmuth:

Nur weil viele es nicht bedenken: Die Netzfrequenz schwankt um ca.  0,15 Hz (selten mehr), je nach Belastung des Netzes. Extrem genau ist sie nur ĂŒber einen ganzen Tag gerechnet. 

Ich habe in meiner KĂŒche zwei Digitaluhren, eine am Ofen und eine am Dampfgarer. Die eine ist Netzfrequenzgesteuert, die andere Quarz. Manchmal ĂŒberholt die eine sichtbar die andere, sie pendeln sich aber immer wieder ein. 
 

M.W. sind sogar bis zu 0,2 Hz zulÀssig, und können auch auftreten. Die Frequenzschwankungen sind Folge der LastÀnderungen und treten auf, bis die Leistungsseite angepasst ist (z.B. durch Herunterfahren eines Gaskraftwerks oder Trennen von PV-Anlagen).

Die Netzfrequenz ist als Referenz fĂŒr die hier im Thread behandelte Aufgabe recht ungeeignet. Eine Abweichung von 0,2 Hz bedeutet 1 Bild Abweichung auf 250 Bilder, also bei 24 B/s bereits nach ca. 10,5 Sekunden.

Besser wĂ€re natĂŒrlich beiderseits Quarzsteuerung, das geht dann mit je 10^-5, also 2 Bilder auf 100.000, 1 Bild Abweichung dann erst nach 35 Minuten.

Ab wann die von @Theseusaufgezeigten UnschÀrfen auftreten (sicher schon vorher) wÀre zu klÀren.

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb F. Wachsmuth:

Sehr schön!

FĂŒr optimale SchĂ€rfeleistung solltest Du die förderliche Blende des Objektives nutzen, also nicht mehr als 3 Stufen abbelnden. Bei Blende 11 kriegst Du sonst schon BeugungsunschĂ€rfen.
Ach ja, die 800 ASA sind auch nicht ideal, besser wĂ€re eine Lichtquelle, die Dich auf ISO 100 kommen lĂ€sst. Alles darĂŒber verstĂ€rkt das Rauschen des Sensors halt mit und begrenzt daher dessen effektive Dynamik.

 

Geschrieben (bearbeitet)

Stimmt mit der Blende, das EL-Nikkor 5,6 75 hat bei 11 und 16 die grĂŒnen Markierungen.  Die geringste Empfindlichkeit bei der XT 2 ist leider 640 ASA, weniger geht nicht. Warum Fuji das so entschieden hat weiß ich nicht. Die Dynamik des Sensors geht dagegen einzustellen, etwas weniger Kontrast wĂ€re angenehm.Aber wie schon gesagt, Schritt fĂŒr Schritt mit Systematik.Was mich am meisten erstaunt ist, dass bei S8 der  Projektor und die Kamera ohne jegliche Synchronisation so gut zusammen laufen.

Bearbeitet von jacquestati (Änderungen anzeigen)
Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb F. Wachsmuth:

Sicher? Laut unserer internen DB ist die native Empfindlichkeit 200 ISO. Und eigentlich irrt die nicht..

Ja, 200 ASA fĂŒr Fotoaufnahmen, Video beginnt erst bei 640. Die XT4 kann wohl weniger.

Geschrieben

Es beeindruckt der ĂŒberschaubare Aufwand von Jacques' Methode. Aber fĂŒr's Optimum kommt man um die leidige Synchronisierung nicht herum.

 

Synchronisierung mit kleinem Aufwand... das wÀr's.

 

Es gab doch mal ein SynchronisiergerĂ€t, fĂŒr das ein transparenter Kunststoffring ĂŒber das Projektorobjektiv gestĂŒlpt wurde. Die Lichtimpulse traten aus dem Objektiv aus, gingen teilweise in den transparenten Ring, und wurden von dort per Glasfaser an ein SteuergerĂ€t weitergeleitet. So wusste das SteuergerĂ€t (je nach eingestellter FlĂŒgelanzahl der Umlaufblende) immer wie schnell der Projektor lief, und bei welchem Lichtimpuls ein Bildwechsel stattfand. Ich weiß nun nicht mehr, was genau dann geschah... Vermutlich synchronisierte nun das SteuergerĂ€t ein TonbandgerĂ€t mit dem Projektor.

 

Der Reiz liegt darin, daß auf die Art Snchronimpulse erzeugt werden können, ohne daß der Projektor aufgeschraubt und irgendwie umgebaut werden mĂŒsste. Ob man ein solches GerĂ€t wohl zur Steuerung einer digitalen Photokamera nutzen könnte ?

 

Vielleicht gehörte ein Antriebsmotor fĂŒr ein TonbandgerĂ€t zur Ausstattung. An den könnte man eine Steuerscheibe aus Balsaholz ansetzen, mit ausgesĂ€gten Nocken, die bei korrekt berechnetem Scheibendurchmesser je einen elektrischen Kontakt schließen, der der Kamera ein Auslösesignal gibt. Die Kamera mĂŒsste fĂŒr elektrische Fernauslösung geeignet sein, und könnte wie bei Jacques direkt das Objektiv aufnehmen.

 

Da eine Allerwelts-Kamera von langsamer Natur sein wird, könnte man nun noch eine Kurbel an die Antriebsachse des Projektors ansetzen, und den Film langsam von Hand durchdrehen. Die heiße Projektorlampe wurde bereits bei Jacques' Methode durch ein ungefĂ€hrliches Nachtlicht ersetzt.

 

Oder man umgeht das LichtimpulsgerĂ€t, und setzt die Balsascheibe gleich an die Antriebsachse des Projektors an. Das Durchdrehen von Hand bewegt den Film, und schließt zugleich im vorberechneten Moment einen Steuerkontakt fĂŒr eine Kamera. Die sitzt wie bei Jacques an einem alten Balgen mit Objektiv.

 

Kein aufwendiger GerÀteumbau. Stattdessen eine bescheidene Bastelarbeit mit einer Kurbel, einer Achse, einer Steuerscheibe aus Balsaholz, einem elektrischen Schalter, und einer Schwachstromquelle. Stabil verankert, damit sich der Projektor beim Handantrieb nicht bewegt.

 

LichtimpulsgerÀt, oder ran an die Antriebsachse. Was meint Ihr ?

Geschrieben

Eigentlich mĂŒĂŸte das zumindest fĂŒr S8 recht einfach gehen. Man extrahiert aus dem Videosignal (oder Ă€hnlichem ) der aufnehmenden Kamera ein Einzelbild-synchrones Signal (1/Bild) und steuert damit einen steuerbaren S8-Projektor wie z.B. den Visacustic. Dann transportiert der den Film 1:1 synchron zur Aufnahme.

Sowas muß/mĂŒĂŸte es auch fĂŒr 16mm geben
?

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb F. Wachsmuth:

Sicher? Laut unserer internen DB ist die native Empfindlichkeit 200 ISO. Und eigentlich irrt die nicht...

 

Jetzt hab ich 's nochmal probiert. Deine Datenbank liegt richtig, ich dagegen falsch. 200ASA gehen bei der XT2 tatsĂ€chlich, kann sein, dass das erst bei den neueren Modellen hochgesetzt wurde. Danke fĂŒr den Hinweis!!!

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