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Geschrieben

In der Regel nur ĂŒber eine Leasing Bank, Leasing Angebote wie z.B. alte XDC VertrĂ€ge gibt es momentan nicht . Manchmal verleasen aber auch Kinoausstatter selbst anlagen, Frag doch mal den Dealer Deines Vertrauens !

Geschrieben
Hallo,

kann mir jemand sagen wo man eine 3D-D-Cinema Anlage leasn kann?

Gruß

Grimmi

 

Ein GesprĂ€ch mit Deiner Hausbank hilft weiter. Die wissen, wer InvestitionsgĂŒter dieser Art verleast und können ggfls. die Finanzierung, u.U. auch ĂŒber Einbeziehung von KfW Mitteln, zusammenstellen.

Geschrieben

... und in vollem Bewusstsein dessen, dass die ĂŒblichen VerdĂ€chtigen jetzt ĂŒber mich herfallen werden, auch wenn dies nicht als Werbung in eigener Sache gedacht ist, sondern als Antwort auf eine hier konkret gestellte Frage...

 

Wir bieten ĂŒber Sony Financial Services in Kooperation mit Finanzierungspartnern diverse Leasingvarianten (klassisch = Mietkauf oder "operativ" = vergleichbar mit Leasing z. B. von Fotokopierern, bei denen es weniger darum geht, das Investitionsgut ins Eigentum zu ĂŒbernehmen, als viel mehr, es nutzen und davon unmittelbar profitieren zu können) an, verbunden mit dem Vorteil, dass wir mit diesen Partnern höhere Restwerte vereinbaren konnten, als allgemein ĂŒblich, d. h. dadurch sinkt die monatliche Belastung wĂ€hrend der Laufzeit nicht unerheblich.

 

Dies bezieht sich bitte auf den 4K-2D-Teil der Technik, die wir selbst anbieten. In Sachen 3D wÀre bitte RealD zu konsultieren.

 

Bei Interesse gerne PN an mich.

 

Oliver

Geschrieben
... und in vollem Bewusstsein dessen, dass die ĂŒblichen VerdĂ€chtigen jetzt ĂŒber mich herfallen werden, auch wenn dies nicht als Werbung in eigener Sache gedacht ist, sondern als Antwort auf eine hier konkret gestellte Frage...

 

Wir bieten ĂŒber Sony Financial Services in Kooperation mit Finanzierungspartnern diverse Leasingvarianten

 

Oliver

 

Das ist vollkommen legitim und wird z.B. in der Automobilindustrie auch so gemacht. Trotzdem setzt es eine gewisse GrundbonitĂ€t vorraus, wer meint jetzt fĂŒr lau ohne finanzielles Grundpolster eine Digitalanlage zu bekommen hat sich vermutlich geschnitten.

Geschrieben

Hallo Pixelkino, so isses, dem ist nichts hinzuzufĂŒgen. Eine gewisse GrundbonitĂ€t, gerade in finanzierungstechnisch eher schwierigen Zeiten wie diesen, ist natĂŒrlich Voraussetzung - da können sich unsere Angebote nicht von anderen unterscheiden.

 

Schönen Tag!

 

Oliver

Geschrieben

Hallo,fĂŒr "lau"gibt es Heute gar nichts mehr,daß ist mir natĂŒrlich klar,aber eine investition von ca. 100000.- fĂŒr einen Saal? Die GerĂ€te sind veraltet bevor sie ĂŒberhaubt bezahlt sind.Ich denke allerdings auch nicht das ich so eine Summe von meiner Hausbank bekommen wĂŒrde.Auf der anderen Seite ist mir die Notwendigkeitschon Bewust in die Technik zu investieren denn mit 35mm allein werden wir alle nicht ĂŒberleben können,selbst oder grade die kleinen Kinos nicht.Deshalb mĂŒsste es doch auch eine Möglichkeit geben soetwas zu einigermaßen erschwinglich zu bekommen.Mit einer Anzahlung von 20% könnte ich gut leben aber nicht mit einer monatlichen Leasingrate von 3000.-.Euch im Forum frage ich deshalb weil die Kinotechnikfirmen im Augenblick wohl genug zu tun haben.

Gruß

Grimmi

Geschrieben
Ich wĂŒrde ja erst nochmal ein wenig warten, irgendwann muss auch die FFA mal mit was rĂŒberkommen.

 

 

- Carsten

 

Wir haben mit Sony Finance sechstellige Investitionen durchgefĂŒhrt.

Das Institut ist von Sony unabhÀngig, dahinter steht die delagelande bank wenn ich das recht entsinne. Sony Finance ist insofern eher ein Vertriebslabel. Oliver korrigiere mich wenn sich das in den letzten Jahren geÀndert hat, bzw. Alternativen bestehen.

 

Vorteilhaft ist, das die sich mit Technologien, bei denen Hausbanken zurĂŒckzucken, doch recht gut auskennen und das als Sicherheit bewerten können, und Mietkauf ist natĂŒrlich in vielen Situationen sinniger als Leasing.

 

Andererseits sind "nur" sechstellige Summen fĂŒr solche Finanzierer nicht allzu spannend, das gilt auch fĂŒr andere Ă€hnliche Anbieter (bspw. GE Finance usw).

 

Was auch immer wieder anzudenken ist, spezialisiertere Hersteller (bspw. XDC ) oder Implementierer (bspw. AAM) bieten noch fokussiertere Finanzierungsmöglichkeiten als bspw. GE oder Sony Finance, da sie a priori in diesem Feld agieren und nicht nur unter anderem.

Geschrieben

Einige Hersteller bzw. Sytem Implementierer bieten auch in Europa Leasing fĂŒr die Systeme an, zu anscheinend attraktiven Konditionen. Und prinzipiell weniger problematisch, als mir Sparkassen, Raiffeisengen oder anderen Hausbanken Geld locker zu machen ist.

Aber fĂŒr Leasing (oder wie es Deutsch heißt MIETE) gilt immer noch der Satz meines alten Techniklehrers, eines begnadeten Dipl.-Ing.:

 

"Leasing ist fĂŒr jene, die nicht mit 12 multiplizieren können".

 

Und das stimmt ohne wenn und aber, betriebswirtschaftliche Tricksereien und Schönrechnungen mal nicht betrachtet, weil sie mathematischer Mist sind..

Denn letztendlich muß die Technik (plus Verzinsung)bezahlt werden, und unabhĂ€ngig, woher das Geld kommt, ein unwirtschaftliches Objekt wird auch durch zugestandene AbzahlbetrĂ€ge nicht wirtschaftlich, sondern kommt wg. der Verpflichtungen in Krisenzeiten noch schneller in BedrĂ€ngnis, oder es kommt der "Repo Man" bei stockender Zahlung, und das vollstĂ€ndige Aus ist programmiert.

 

Auch wenn es anscheinend unmodern zu sein scheint: Nur Eigentum, angefangen von Grund und Boden, ĂŒber aufstehende und liegende GebĂ€ude, endend bei den Produktionsmitteln sichert langfristig und nachhaltig betrachtet das Bestehen.

 

St.

Geschrieben

Nur Eigentum, angefangen von Grund und Boden, ĂŒber aufstehende und liegende GebĂ€ude, endend bei den Produktionsmitteln sichert langfristig und nachhaltig betrachtet das Bestehen.

 

Was zu 100% stimmt, beim Leasing oder beim Kredit sitzen immer andere in der Nahrungskette, die eher und mit wenger Anstrengung fetter werden, als man selbst. :evil:

Geschrieben

"Leasing ist fĂŒr jene, die nicht mit 12 multiplizieren können".

 

 

Das stimmt fĂŒr Privatleute (da die Leasingrate fĂŒr den Privatmann steuerlich nicht absetzbar ist), fĂŒr GeschĂ€ftsleute, Freiberufler und Betriebe ist diese Aussage pauschal nicht aufrecht zu erhalten, da diese Miet- und Leasingraten voll steuerlich geltend gemacht werden können.

 

Es kommt immer gezielt auf den Betrieb, das jeweilige Projekt und das Investitionsgut an, das finanziert werden soll. Ferner gibt es durchaus Miet- und Leasingangebote die von Herstellern quersubventioniert werden, um z.B. bestimmte Absatzvolumen zu erreichen. Hier kann es gĂŒnstiger sein, das Kapital nicht zum Kauf zu verwenden, sondern ein Miet- oder Leasingangebot anzunehmen.

 

NatĂŒrlich muss man sich seiner finanziellen Grenzen bewußt sein und eine Unterschrift unter einen Miet- / Leasingvertrag sorgfĂ€ltig abwĂ€gen und mit seinem Steuerberater besprechen. Gerade im wechselhaften KinogeschĂ€ft mĂŒssen mögliche Umsatz-Schwankungen pro GeschĂ€ftsjahr von +/- 20% einkalkuliert werden. Da darf einem in einem schlechten Jahr nicht die Luft ausgehen.

 

Digitale Abspielmöglichkeiten kosten ĂŒbrigens nicht nur Geld, sondern generieren Mehrumsatz und in vielen FĂ€llen einen höheren Gewinn ... oft ĂŒbersteigt der Mehrertrag schon jetzt die zusĂ€tzlichen Kosten.

 

Vorsicht ist sicher immer bei Investitionen in dieser GrĂ¶ĂŸenordnung angebracht ... aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt :-)

Geschrieben

"Leasing ist fĂŒr jene, die nicht mit 12 multiplizieren können".

 

 

Das stimmt fĂŒr Privatleute (da die Leasingrate fĂŒr den Privatmann steuerlich nicht absetzbar ist), fĂŒr GeschĂ€ftsleute, Freiberufler und Betriebe ist diese Aussage pauschal nicht aufrecht zu erhalten, da diese Miet- und Leasingraten voll steuerlich geltend gemacht werden können.

 

Es kommt immer gezielt auf den Betrieb, das jeweilige Projekt und das Investitionsgut an, das finanziert werden soll. Ferner gibt es durchaus Miet- und Leasingangebote die von Herstellern quersubventioniert werden, um z.B. bestimmte Absatzvolumen zu erreichen. Hier kann es gĂŒnstiger sein, das Kapital nicht zum Kauf zu verwenden, sondern ein Miet- oder Leasingangebot anzunehmen.

 

NatĂŒrlich muss man sich seiner finanziellen Grenzen bewußt sein und eine Unterschrift unter einen Miet- / Leasingvertrag sorgfĂ€ltig abwĂ€gen und mit seinem Steuerberater besprechen. Gerade im wechselhaften KinogeschĂ€ft mĂŒssen mögliche Umsatz-Schwankungen pro GeschĂ€ftsjahr von +/- 20% einkalkuliert werden. Da darf einem in einem schlechten Jahr nicht die Luft ausgehen.

 

Digitale Abspielmöglichkeiten kosten ĂŒbrigens nicht nur Geld, sondern generieren Mehrumsatz und in vielen FĂ€llen einen höheren Gewinn ... oft ĂŒbersteigt der Mehrertrag schon jetzt die zusĂ€tzlichen Kosten.

 

Vorsicht ist sicher immer bei Investitionen in dieser GrĂ¶ĂŸenordnung angebracht ... aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt :-)

 

Auch fĂŒr einen gewerblichen Betrieb ist das nichts anderes, als fĂŒr den Privatmann. Obschon du recht hast, das Leasingraten als Kosten absetzbar sind, wĂ€ren dieses auch Kreditkosten. Um hier einen steuerlichen Vorteil zu generieren, mĂŒĂŸte ja das Unternehmen Steuern zahlen, und im Bereich der Filmtheater fallen mir da kaum Betriebe ein, die Kostensituation frißt fas6t alle Erlöse, sonst wĂ€ren ja auch Service und Reparaturrechnung stets pĂŒnktlich auf der Bank...

... und letztendlich stellt Geldkapital nur derjenige zur VerfĂŒgung, der mindestens 16% Rendite dafĂŒr erwarten kann, "das ist ein Grundgesetz des Kapitalismus", so der Vorstand eines bedeutenden Konzernes in einer Betriebsversammlung.

Zinsen zu zahlen, heißt dann auch jemand das Recht auf ein arbeitsloses Einkommen zuzustehen, etwas, das es volkswirtschaftlich nicht geben kann, weil nur erwirtschadtete ProduktivitĂ€t, also die Summe erbrachter Produktions- und Dienstleistungen eine Wertschöpfung beinhalten. Zinszahlungen entziehen einem wirtschaftlichen System benötigte Gelder, die an anderer Stelle besser einzusetzen sind. 1953 wu0ßte man das, und untersagte in weiten Bereichen fĂŒr Westdeutschland ZinsgeschĂ€fte.

 

Anders ausgedrĂŒckt ein Full HD Großbeamer (um einmal in der hier gebrĂ€uchlichen Terminologie der Filmvernarrten zu bleiben) mit Abspielplayer fĂŒr DCI files kostet in der barebone China Herstellung im bulk package $32.000 pro Satz. (Ein solches Angebot haben wir vorliegen)

Der Endkunde least bei> 80.000 Euro, und zahlt darauf Verzinsung. Ob absetzbar oder nicht, der Zins auf den Preis muß vom Besteller bezahlt werden. und der zahlt dafĂŒr 6 Jahre lang 1350 Euro im Monat, also fast 96000 Euro ĂŒber die Laufzeit, ohne das ihm das GerĂ€t nach Ende der Mietzeit gehören wĂŒrde, dieses geht an den Finanzierer als rechtlicher EigentĂŒmer zurĂŒck.

Damit hat der Finanzierungsgeber, wenn dieser auch Implementierer ist, leicht das dreifache seines Einstandspreises zurĂŒckerhalten, ohne hier an der eigentlichen Leistung etwas hinzugefĂŒgt zu haben, denn die Produktion der Hardware erfolgte in China, die VorfĂŒhrung gegenĂŒber dem Besucher im Hause des Betreibers. Die Bild- und Toninhalte lieferte ein Content-provider.

Volkswirtschaftlich ist ein derartiges Verfahren Ă€ußerst schĂ€dlich, ich glaube das ist einleuchtend.

 

Und steuerlich sehe ich den Vorteil nicht so ganz, denn so z.B. der Ersatz einer Ofenheizung durch eine Brennwerttherme mit Warmwasserheizung im Jahr der Anschaffung abzugsfÀhig, als Ersatzinvestition, bei der Umstellung auf beamer doch der gleiche Fall.

Zudem, die Umstellung auf Dijektion ist nichts neues, darĂŒber wird seit Jahren diskutiert. AnsparrĂŒckstellung hĂ€tten schon seit einigen Jahren getĂ€tigt werden können, um dann mit Verhandlungsgeschick und Bargeld bei Bestellung einen Preis nicht allzuweit entfernt vom bulk Preis zu verhandeln. Mit einem GerĂ€t, das bis zum Ende der Lebensdauer weiter genutzt werden darf.

 

Sicher, es gibt auch diese Herstellersubventionen, die einen Teil des Verkaufsgewinnes in Kreditverbilligung umleiten, um den Absatz zu fördern. Aber gerade in diesen FÀllen ist freies ein unschlagbares Argument, das bei mir immer besser, als alles andere funktioniert hat. Zusetzen will niemand, weder Möbel Höffner mit der =% 4 Jahre Finanzierung, noch der Beamer Implementierer

 

 

GrĂŒĂŸe:

 

Stefan

Geschrieben

Anders ausgedrĂŒckt ein Full HD Großbeamer (um einmal in der hier gebrĂ€uchlichen Terminologie der Filmvernarrten zu bleiben) mit Abspielplayer fĂŒr DCI files kostet in der barebone China Herstellung im bulk package $32.000 pro Satz. (Ein solches Angebot haben wir vorliegen)

 

Sind die Digital Cinema Projektoren aus China und dessen Server zertifiziert? Zur Zeit werden nur Projektoren von CHRISTIE, NEC, BARCO, CINEMECCANICA, KINOTON und SONY akzeptiert und von den Verleihern beliefert, ebenso bei den Servern. Auch hier mĂŒssen anerkannte Serverzertifikate vorliegen, sonst geht gar nichts.

 

Und "barebone bulk FOB China" ist ja meilenweit von "projectionsfertig im heimischen Kino" entfernt. 1 Tonne Rohöl ab Rotterdam kostet ja umgerechnet auch bedeutend weniger als ein Liter Benzin an der Tankstelle um die Ecke.

 

Mit Frachten, Versicherungen, Einfuhrzöllen, den notwendigen technischen Modifikationen und Abnahmen um das GerĂ€t in Deutschland betreiben zu können, verlierst Du nicht nur wertvolle Zeit (und Nerven) sondern aus den 32.000 US-Doller werden auf einmal das Doppelte. In der Zeit hĂ€tte der teurere aber pĂŒnktlich und lauffĂ€hig installierte Digital-Projektor im Kino bereits Geld verdient und das Image aufgewertet.

 

Irgendwie kommt die Media-Markt Werbemessage "Geiz ist geil!" wohl aber immer noch gut an und scheint fĂŒr viele das zu erreichende Ziel im tĂ€glichen Leben darzustellen.

 

Ausserdem bedeutet "Bulk" China und der gute Preis immer auch Verzicht auf Garantieleistungen jeder Art, das erkauft man sich mit dem gĂŒnstigen Preis nĂ€mlich. Und es macht Laune, wenn das Videoboard im Server wĂ€hrend des Startwochenendes eines aktuellen 3-D Filmes defekt geht und der Ersatz dann aus Shanghai kommen muss.

 

Oberste PrÀmisse eines Kinobetriebes muss der reibungslose Ablauf aller Vorstellungen sein, da mit namenloser und serviceloser Chinaware zu arbeiten ist grob fahrlÀssig und gefÀhrdet den Spielbetrieb, die Einhaltung abgeschlossener SpielvertrÀge mit den Verleihern, letztendlich die Existenz des Betriebes, die Reputation beim Publikum und die ArbeitsplÀtze der Mitarbeiter.

 

Keine Spedition, deren LKW rund um die Uhr fahren mĂŒssen, kommt auf die Idee Sattelzugmaschinen als "Barebone" in China zu kaufen. Auch dort sind reibungsloser Service und ErsatzteilverfĂŒgbarkeiten das wichtigste, da zahlt man lieber einen etwas höheren Einstandspreis, hat aber 100% Leistung.

 

In anderen Threads hast Du VerfĂŒgbarkeit des Service fĂŒr Digitalprojektoren innerhalb von wenigen Stunden eingefordert, wie geht denn das bitte mit der selbstbeschafften "bulk ware" aus China zusammen?

 

Also höchstens als Alternative fĂŒr den vermögenden Heimkino-Bastler zu empfehlen, der nichts zu verlieren hat. FĂŒr Leute, deren Existenz vom Kino abhĂ€ngt, leider absolut untaugliche Empfehlung.

Geschrieben

Glaube nicht, dass Stefan den Selbstimport propagieren wollte, sondern nur zeigen, an welchen Stellen die 'Wertschöpfung' erfolgt, und dass allgemein fĂŒr mietende und leasende Kinobetreiber eben im Unterschied zu ihren Finanziers und Vermietern/Leasinggebern daher zuwenig ĂŒbrigbleibt. Letzten Endes bleibt von der verkauften Kinokarte nur ein fingernagelgroßes StĂŒckchen fĂŒr den Kinobetreiber ĂŒbrig, weil alle, die vor ihm zugreifen auch noch mit deutlich höheren Renditen operieren.

 

- Carsten

Geschrieben

Leasing war fĂŒr uns keine Option, da wie schon erwĂ€hnt die Wertschöpfung an anderer Stelle sattfindet und die Kosten

nicht geringer sind als ĂŒber die klassische Finanzierung mit der Hausbank.

 

Das wiegen auch die vermeintlichen Steuervorteile nicht auf.

 

Ein weiterer Vorteil ist, das man als Barzahler den ein oder anderen Rabatt aushandeln kann. :wink:

 

Wie Preston schon geschrieben hat sollte man bei der Finanzierung die ĂŒblichen Schwankungen des GeschĂ€ftes mit einrechnen und nicht mit den zu erwartenden Mehreinnahmen spekulieren.

 

Lieber etwas konservativer rechnen dann gibt es auch kein böses Erwachen.

 

Gruß

HAPAHE

Geschrieben

Wir betreben so einige GerĂ€te, die gezwungenermassen in ĂŒbersee erworben mussten. Schlicht weil in D kein Vertrieb existiert.

 

Den Warnungen von Preston muss beigepflichtet werden.

 

Wer jemals in einem deutschen Zollamt mit dem Schein fĂŒr "passive Veredelung" (d.h. Reparatur) wedelnd, wĂ€hrenddessen auf Mobiltelepfon 1 den FedEx-Mitarbeiter in Frankfurt davon abhaltend den falschen TARIC anzugeben (das ist die Zollklasse, die oft nach gusto falsch angegeben wird), den Kollegen auf Tel no. 2 mit dem Hersteller debattierend das nun ein FAX zum deutschen Zoll solle der die Falschdeklaration als Neuware (was die Reparatur allerdings versicherungstechnisch erzeugt) beobachtend und auf Tel 3 wie 4 unterdessen abweschselnd Mietkunde & Versischerung bezĂŒglichen GerĂ€ts durchrufen, nun, der weiss ob der Freuden des im/exportswesen mit hochmoderner Elektronik.

 

BRAZIL ist nichts dagegen.

 

Zum Gewinn: Gute Firmenfinanzierung sollte nicht mehr als 4-5% per annum verschlingen, und elektronik >10.000 sollte prinzipiell in max 36 besser 24 Monaten komplett sich selber verdienen. 16% Umsatzrendite wÀren da reichlich wenig.

Geschrieben
Glaube nicht, dass Stefan den Selbstimport propagieren wollte, sondern nur zeigen, an welchen Stellen die 'Wertschöpfung' erfolgt, und dass allgemein fĂŒr mietende und leasende Kinobetreiber eben im Unterschied zu ihren Finanziers und Vermietern/Leasinggebern daher zuwenig ĂŒbrigbleibt. Letzten Endes bleibt von der verkauften Kinokarte nur ein fingernagelgroßes StĂŒckchen fĂŒr den Kinobetreiber ĂŒbrig, weil alle, die vor ihm zugreifen auch noch mit deutlich höheren Renditen operieren.

 

- Carsten

 

Carsten, Genau, darauf wollte ich hinaus.

 

Zu dem erwĂ€hnten Angebot, das gibt es so tatsĂ€chlich. Barebone heißt GerĂ€te ohne Luxus wie elektr. Optikverstellung, fĂŒr den Festinstallationseinsatz. Also Kino"beamer"SelbstverstĂ€ndlich DCI konform und auch hier bei uns verbreitet.

Aus China kommt ĂŒbrigens nicht nur dieses Fabrikat, sondern zumindest noch ein weiteres. Aus GrĂŒnden der deutschen Handelswege ist es besser, hier nicht mehr darĂŒber zu verbreiten, es sollte wirklich nur der Aspekt der Wertschöpfung an der falschen Stelle aufgezeigt werden.

Denn auch das Mietangebot war genauso real.

 

Nicht in allen LĂ€ndern der Welt lassen sich halt "unsere Preise" durchsetzen, und "bulk" bedeutet auch ein 40 Fuß Container voll mit dem Kram, also schon einiges an Vorabinvestition, mit dem Risiko des Verkaufes, der Garantiefrage und zu diesem Zeitpunkt auch wann der rollout (kommt aus dem militĂ€rischen US Jargon und bedeutet "Plattmachen") beginnt, und ob man dann noch aktuelle Ware hat. Ich bin Planer und SachverstĂ€ndiger, kein HĂ€ndler...

...und was die Verzollung und EU ImportgesetzmĂ€ĂŸigkeiten, zusammen mit BeschrĂ€nkungen ĂŒber den Export bestimmter SperrgĂŒter durch die US Administration angeht, da hat Oceanic recht, das ist ein blanker Horror. Mittels eines guten Außenhandelskaufmannsbetriebes, die gibt es in HH reichlich, sind aber auch solche Klippen ĂŒberwindbar, doch wer es alleine versucht, dann geht da alles schief.

 

Stefan

 

St

Geschrieben

Genau, darauf wollte ich hinaus.

 

 

Worauf wolltest Du denn hinaus?

 

Dass halbfertige Projektoren (ohne Objektive/Gleichrichter - alleine die zwei Komponenten machen 5000 - 7000 Euro mehr aus) in 40' Containern, oftmals Monate vorher bar oder mit unwiderruflichem Akkreditiv zu zahlen, bedeutend gĂŒnstiger sind als ein einzelner im Haus von Technikern nach den örtlichen Gegebenheiten installiert und nach funktionstĂŒchtiger Abnahme erst zur Zahlung fĂ€llig und mit einer definierten Garantielaufzeit versehener Projektor - dass ist wohl jedem klar.

 

Zum Vergleich (der natĂŒrlich hinkt): 1 KG Zucker kostet ab Zuckerraffinerie SĂŒdfrankreich ca. 0,12 pro Kilo (also 0,06 Euo pro handelsĂŒblicher Pfundverpackung). Mit Steuern, Verpackung, Transporten, Gewinnmargen etc. kostet das Pfund Zucker dann im Discounter ca. 0,50 Euro.

 

Und dass nun mit steigender (manche sagen auch "boomender") Nachfrage der Preis fĂŒr digitale Projektionsanlagen nicht sinkt, sondern eher steigt, ist auch verstĂ€ndlich. Warum soll ein Lieferant großen Nachlaß geben, wenn er mehr AuftrĂ€ge als Liefer-/EinbaukapazitĂ€ten hat. Und dass wird sich in den nĂ€chsten Jahren nicht Ă€ndern, im Gegenteil, die Nachfrage wird noch ansteigen.

 

Richtige SchnÀppchen waren vor 2 - 3 Jahren durchaus noch möglich - dass wird z.B. jeder bestÀtigen, der einen "alten" XDC-Vertrag zum richtigen Zeitpunkt abgeschlossen hat.

Geschrieben

Diese Aussagen finde ich bemerkenswert.

Hieß es doch (nach AnkĂŒndigungen der @oceanic-Gruppe und anderer Teilnehmer, Beispiel: RED 4k-Beamer im Anmarsch), die Preise wĂŒrden sinken, so hören wir jetzt aus Karlsruhe von der @preston-sturges-Gruppe, wie normal und produktiv es ist, dass sie, trotz 2k DLP, endlich steigen.

Beide sind Vollkaufleute: wem darf ich trauen?

 

Auf der anderen Seite ist mir die Notwendigkeitschon Bewust in die Technik zu investieren denn mit 35mm allein werden wir alle nicht ĂŒberleben können,selbst oder grade die kleinen Kinos nicht.

 

Dieser Schluß liegt nahe, wenn man Probleme mit Startkopien hatte und nunmehr auch alternativen Content hochhĂ€lt.

Pradoxal bricht das Argument zusammen, sobald das "Alternative" bedeuten wĂŒrde: a) Abkehr vom Kernpotential des Spielfilmabspiels in Langzeitauswertung mit langjĂ€hrigen, stabilen Verleiherbeziehungen und b) inflationĂ€re Auswertung des televisionĂ€r umherfliegenden "Contents".

Über kurz oder lang gilt: hier kann der Kunde sich letztlich nur getĂ€uscht fĂŒhlen und greift gleich zum Ondemand.

 

 

Digitale Abspielmöglichkeiten kosten ĂŒbrigens nicht nur Geld, sondern generieren Mehrumsatz und in vielen FĂ€llen einen höheren Gewinn ... oft ĂŒbersteigt der Mehrertrag schon jetzt die zusĂ€tzlichen Kosten.

Das diskreditiert sich selbst, sobald man zur Fernsehstube geworden ist.

 

... und letztendlich stellt Geldkapital nur derjenige zur VerfĂŒgung, der mindestens 16% Rendite dafĂŒr erwarten kann, "das ist ein Grundgesetz des Kapitalismus", so der Vorstand eines bedeutenden Konzernes in einer Betriebsversammlung.

Zinsen zu zahlen, heißt dann auch jemand das Recht auf ein arbeitsloses Einkommen zuzustehen, etwas, das es volkswirtschaftlich nicht geben kann, weil nur erwirtschadtete ProduktivitĂ€t, also die Summe erbrachter Produktions- und Dienstleistungen eine Wertschöpfung beinhalten. Zinszahlungen entziehen einem wirtschaftlichen System benötigte Gelder, die an anderer Stelle besser einzusetzen sind. 1953 wußte man das, und untersagte in weiten Bereichen fĂŒr Westdeutschland ZinsgeschĂ€fte.

 

Anders ausgedrĂŒckt ein Full HD Großbeamer (um einmal in der hier gebrĂ€uchlichen Terminologie der Filmvernarrten zu bleiben) mit Abspielplayer fĂŒr DCI files kostet in der barebone China Herstellung im bulk package $32.000 pro Satz. [... Umgekehrt hat der Finanzierungsgeber...]

Damit hat der Finanzierungsgeber, wenn dieser auch Implementierer ist, leicht das dreifache seines Einstandspreises zurĂŒckerhalten, ohne hier an der eigentlichen Leistung etwas hinzugefĂŒgt zu haben, denn die Produktion der Hardware erfolgte in China, die VorfĂŒhrung gegenĂŒber dem Besucher im Hause des Betreibers. Die Bild- und Toninhalte lieferte ein Content-provider.

Volkswirtschaftlich ist ein derartiges Verfahren Ă€ußerst schĂ€dlich, ich glaube das ist einleuchtend.

Das leuchtet mir ein, danke.

Volkwirtschaftlich auch unstreitig, da die virulente leistungslose Vermehrung der Geldvermögenseinkommen zu Lasten der Arbeitseinkommen und Wertschöpfung daniederfÀllt.

 

Hinter einer oft irrationalen SelbsteinschĂ€tzung sog. Entrepreneure versteckt sich m.E. auch ein absichtsvolles Missverstehen der Relation von Leistung und Wertschöpfung. Josef Ackermann etwa verkĂŒndete inderart den Verkauf von Mannesmann an Vodafone als „Wertschöpfung“. Ackermann vertauscht hierbei die die Wertschöpfung (als Erschaffen neuer Werte) mit der Erbeutung bereits geschaffener. Wertschöpfung wird hierzu Abschöpfung. Und Spekulation zur Humanwirtschaft.

 

DCI schöpft ab, schafft unbewußt aber Werte fĂŒr die als PrimĂ€rmarkt erachtete Home Cinema-Auswertung. Eine "Kinorevolution" erweist sich dann als Sturm im Wasserglas.

Die gegenwĂ€rtigen Roll-out-Szenarien schaffen wohl eines nicht: nachhaltiges Kinowachstum und exklusive Wertschöpfung zu begrĂŒnden.

Das unterscheidet die Marktlage frappant zu den Erfolgswellen etwa zur EinfĂŒhrung des Farbfilms, des Tonfilms oder des Breitwandfilms.

 

Kinobetreiber fungieren 2010, wenn da die Industrie keine Schranken einfĂŒhrt, als die Melk-Esel, die in regelmĂ€ssigen Folgeinvestitions-Intervallen (im Turnus der Media-MĂ€rkte etwa auf der Consumer-Seite) umgekrempelt werden sollen, ohne dass die Produktionsseite durch exklusive Mehrwertproduktion (d.h. arteigene Kinoproduktion) ihnen einen Vorprung zum Home Cinema einrĂ€umen möchte.

Wozu leasen?

Wann werden die ersten Home Cinema-Beamer endlich umgebastelt? (Manche laufen ja auch mit XDC-Server tadellos).

WĂŒrde einen nicht wundern. Und wĂ€re dann vermutlich auch das vorhersehbare Ende der DCI-Standards.

 

Jetzt ein wenig an 3D zu verdienen, darf man keinem Kino verĂŒbeln.

Auf DCI indessen als Langzeitstrategie zu setzen, halte ich fĂŒr einen Treppenwitz der Kinogeschichte.

 

Der 2k-Rollout, scheinbar verdelt durch die derzeitige 3D-Mode, dĂŒfte dann das Ende der bisherigen Kinoinfrastruktur einlĂ€uten. Wer den AVATAR-Produzenten auf der Funkausstellung vom 3D-Home Cinema schwĂ€rmen hörte (wo er HD-Clips als Vorwerbung fĂŒr den Blu ray-Verleih im August 2010 streute) oder den deutschen Disney-Verleih im Konflikt mit Cineplex reden hört, die Kinobetreiber hĂ€tten nun endlich das versprochene Alleinstellungsmerkmal [3D] erhalten und wollten nicht einmal die Brillen mit Disney abrechnen, der merkt sofort, dass hier einige nur noch ein TagesgeschĂ€ft gegenĂŒber einer langfristigen Strategie im Auge haben. :)

Geschrieben
Diese Aussagen finde ich bemerkenswert.

Hieß es doch (nach AnkĂŒndigungen der @oceanic-Gruppe und anderer Teilnehmer, Beispiel: RED 4k-Beamer im Anmarsch), die Preise wĂŒrden sinken, so hören wir jetzt aus Karlsruhe von der @preston-sturges-Gruppe, wie normal und produktiv es ist, dass sie, trotz 2k DLP, endlich steigen.

Beide sind Vollkaufleute: wem darf ich trauen?

Vermutlich beiden.

Die Preise sind wegen der extrem hohen Nachfrage nach DCI-Kinos derzeit höher als in den Jahren zuvor, schlicht weil alle ausgebucht & beschĂ€ftigt sind. Kein Wunder, wenn alleine 2009 wohl am Ende des Jahres um die 20.000 Kinos DCI bestellten. Es wollen schlicht zuviele Kinos sofort kaufen als das Integration und Umbau hinterher kommt. Alleine die 3 grĂ¶ĂŸten (AMC, Regal, cinemark) sind ja 3 Jahre Auftragspolster. Daher: derzeit & aktuell: Preston korrekt.

 

Mittelfristig aber werden vor allem NEC, Christie und Barco ĂŒber Preis hĂ€rteren Mitbewerb liefern und wenn so ab 2011/2/3 allmĂ€hlich die Mehrheit der Kinos in den USA digital sind natĂŒrlich auch mehr Vertriebsfokus auf die EU legen, und es wird auch anders als jetzt wieder Anbieter geben, die nicht die AuftragsbĂŒcher auf monate oder gar Jahre gefĂŒllt haben. Mittelfristig also: Leicht sinkende Preise, nicht dramatisch, nicht morgen, nicht unabhĂ€ngig vom $, aber der Trend ist eher oceanic.

 

Red wird in dem Segment ĂŒbrigens weniger spannend, die setzen auf non-dci 4K in geingerer GĂŒte. Interessant fĂŒr Festivals, Special Venue, Repertoire, Museum usw, weniger fĂŒr ErstauffĂŒhrer.

 

Kinobetreiber fungieren 2010, wenn da die Industrie keine Schranken einfĂŒhrt, als die Melk-Esel, die in regelmĂ€ssigen Folgeinvestitions-Intervallen (im Turnus der Media-MĂ€rkte etwa auf der Consumer-Seite) umgekrempelt werden sollen, ohne dass die Produktionsseite durch exklusive Mehrwertproduktion (d.h. arteigene Kinoproduktion) ihnen einen Vorprung zum Home Cinema einrĂ€umen möchte.

Schwachfug, Cinerama, Ihr RealitÀtsverlust ist schon bemerkenswert.

Die 2008er und 2009er Investitionen ziehen sich als Auftrag bis weit nach 2013, sind grĂ¶ĂŸtenteils mit zehnjahres-VertrĂ€gen unterlegt.

 

DCI *beginnt* grade erst einen jahrzehntelangen Weg. Es wird locker noch alleine 4,5 Jahre dauern, bis die heute typischen mechanischen Kinoprojektoren in der Minderheit sind, IMAX & 3D mal ausgenommen, da sind sie schon Minderheit bzw. irrelevant.

 

Wenn digitale Normen gut genug sind, stehen die Jahrzehnte. CD, HTML, MP3 sind genauso jahrzehnte im Betrieb wie X86, DPX oder SDI/HD-SDI. Das ist doch grade einer *der* GrĂŒnde fĂŒr den weltweit durchschlagenden Erfolg von DCI. Auf/abwĂ€rtskompatibel (2<->4K), multiformatfĂ€hig (2D<->3D), fĂŒr Dritthersteller als Basis nutzbar (Dolby, realD, nuvision, Masterimage, IMAX bspw basieren alle auf DCI) bieten digitale Kinos heute eben *besseres* Bild, *besseren* Ton und *bessere* Inhalte (3D, Special Venue und live u.a.) als ihre mechanischen VorgĂ€nger auf einem Niveau, egal ob 2 oder 4K, das auch das anspruchsvolle KinogĂ€nger motiviert mehr Eintritt fĂŒr DCI als 35mm zu zahlen.

 

8K (was es seit jahr und Tag gibt) braucht man nicht fĂŒrs Kino, 2K & 4K sind fĂŒr >90% der BildwĂ€nde wunderbar, mehr als 16 Kanalton brauchts ebenfalls nicht, und mit >30.000 ANSI Lumen ist die Leuchtleistung von DCI so oder so besser als 35mm. Die Fronten wo man noch nachbessern kann (48P anstelle den altbackenen 24 bspw) passen wunderbar in die Norm rein und werden fĂŒr 3D auch schon genutzt.

 

 

Jetzt ein wenig an 3D zu verdienen, darf man keinem Kino verĂŒbeln.

Auf DCI indessen als Langzeitstrategie zu setzen, halte ich fĂŒr einen Treppenwitz der Kinogeschichte.

Tja cinerama, deswegen sind Sie eben auch nicht relevant. Die grĂ¶ĂŸten Kinoketten der Welt stellen derzeit *alle* komplett auf DCI als *langzeitstrategie* um, die grĂ¶ĂŸten Filmproduktionsfirmen der Welt stellen derzeit alle auf DCI als *langzeitstrategie* um, 35mm Filmprojektoren werden schon so gut wie nicht mehr hergestellt wĂ€hrend zehntausende DCI-Projektoren gefertigt werden und Sie kapieren es immer noch nicht - da fragt sich was nun der Treppenwitz ist.

 

Der 2k-Rollout, scheinbar verdelt durch die derzeitige 3D-Mode, dĂŒfte dann das Ende der bisherigen Kinoinfrastruktur einlĂ€uten.

Warum so zögerlich cinerama, sie schrieben doch bereits vor ein paar Monaten:

WĂŒrde schĂ€tzen wollen, daß 2012 weniger als ein Viertel der gewerblichen, heute spielenden Kinos noch existieren. Und 2015 kein einziges mehr.

Geschrieben
... so hören wir jetzt aus Karlsruhe von der @preston-sturges-Gruppe

 

Wieso Gruppe? Wohl ein GlÀschen zuviel und jetzt siehst Du doppelt?

 

Hmm, vielleicht steht er neuerdings auf Stereoskopie?

Geschrieben

Beide Gruppen (oceanic und preston sturges), die sich strategisch RĂŒckendeckung geben, widersprechen sich fundamental.

 

Die erste Gruppe geht von Kostensteigerungen aus (oceanic, 4k-RED-Beamer), die zweite Gruppe von Kostensteigerungen (preston sturges: massive Nachfrage).

 

Wem darf man trauen? Wohin fĂŒhrt uns das? :wink:

Geschrieben
Beide Gruppen (oceanic und preston sturges), die sich strategisch RĂŒckendeckung geben ...

 

oh je @cinerama ... schon wieder in den Kriegsberichter-Jargon gefallen ... na ja ... langsam glaube ich wirklich, dass Du Dich im "heiligen Krieg" wÀhnst ... etwas mehr Lockerheit bitte ...

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